Osthofener Unterführung soll jetzt ausgeschrieben werden – MdB Hagemann fragt bei LBM und Bahn nach

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Osthofener Unterführung soll jetzt ausgeschrieben werden – MdB Hagemann fragt bei LBM und Bahn nach

OSTHOFEN – In Kürze sollen die Bauarbeiten für die Unterführung in der Friedrich Ebert-Straße/Rheinstraße (L 386) unter der Bahnlinie ausgeschrieben werden. Nach Informationen der Bahn und des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Worms sei man derzeit dabei, die notwendigen Ausschreibungsunterlagen für den Straßenbau und das eigentliche Bahn-Unterführungsbauwerk zusammenzutragen und die Einzelheiten endgültig abzustimmen, erfuhr der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD), der sich über den Sachstand erkundigt hatte.

Wie der SPD-Bundespolitiker erfahren hat, laufen die derzeit stattfindenden aufwändigen bauvorbereitenden Arbeiten erfolgreich und er hofft, dass die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung sowie der Straße nach erfolgter Ausschreibung rasch beginnen können. Er bittet um Verständnis, dass es durch die Arbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommt. „Das Bauvorhaben ist bereits im Bundeshaushalt 2006 eingestellt und die Gelder vom Bund stehen bereit“, informierte Hagemann, der sich seit Jahrzehnten sowohl als Kommunal- als auch als Bundespolitiker für die Maßnahme in seiner Heimatstadt einsetzt. Auch das Land habe seine notwendigen Finanzmittel für das Projekt bereitgestellt. „Ziel sollte sein, im Jahre 2010 diese für die Stadt Osthofen so wichtige infrastrukturelle Baumaßnahme insgesamt abzuschließen“, sagte Hagemann.

Im Rahmen der Bauvorbereitung fänden seit Monaten intensive Gespräche zwischen der Bahn und dem LBM Worms statt, berichtete der Leiter des LBM Worms, Bernhard Knoop. Hintergrund sei dabei auch, dass in diesem Jahr entlang der Bahnstrecke Mainz-Worms umfangreiche Gleisbauarbeiten im Rahmen des S-Bahnausbaus stattfinden, die in den Planungen für die Osthofener Unterführung berücksichtigt werden müssten, erfuhr Hagemann.

Marco Sussmann

Veröffentlicht am 23.02.2008 von Peter Martens


Osthofens Entwicklung fördern – Kathrin Anklam-Trapp informiert sich vor Ort

Osthofen – Die Schill-Malz hat vor einiger Zeit ihre Produktion in Osthofen eingestellt. Das ca. ein Hektar große Gelände liegt nun brach. Bei dem Ortstermin stellte der Planer der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp, dem 1. Beigeordneten Reinhold Unkelbach (beide SPD) und den Brüdern Schill die ersten konkreten Ideen vor.

Zusammen mit Bürgermeister Bernd Müller (SPD) hat die Abgeordnete bezüglich der weiteren Verwendung des für die Innenstadtentwicklung wichtigen Geländes erste Kontakte mit dem Innenministerium aufgenommen und bereits Gespräche geführt. „Die Entwicklung dieses bedeutenden Geländes bietet für Osthofen erhebliches Entwicklungspotential. Die Stadt ist gemeinsam mit den Eigentümern nun dabei, zu untersuchen, wie man das Gelände einer neuen Nutzung zuführen könne“, so die Abgeordnete, die sich hiervon bei einem Vorort Termin überzeugte.

Am Tag des Vorort Termins musste sich Bürgermeister Bernd Müller krankheitsbedingt durch den 1. Beigeordneten Reinhold Unkelbach vertreten lassen. „Die Stadt ist sich ihrer planerischen Verantwortung bezüglich der Innenstadtentwicklung sehr wohl bewusst und möchte gemeinsam mit den Eigentümern die wichtige Innenstadtrelevante Fläche entwickeln“, so Unkelbach.

Der Stadtrat hat das Büro Deubert beauftragt, erste Untersuchungen durchzuführen, wie das Gelände und eventuell auch ein Teil der Bausubstanz einer neuen Nutzung zugeführt werden könnte. Mit der Machbarkeitsstudie sollen zum einen die Gebäude auf eine mögliche Verwertung und zum anderen die zur Verfügung stehenden Flächen auf Bebaubarkeit untersucht werden.

Die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp hat sich beim gemeinsamen Gespräch im Innenministerium dafür eingesetzt, dass die Untersuchung als auch die Gesamtmaßnahme mit Landesmitteln unterstützt wird.

Kathrin Anklam-Trapp weist darauf hin, dass es sich bei der Konversion der Malzfabrik um eine sehr wichtige Maßnahme für Osthofen handelt, die von besonderer städtebaulicher Bedeutung für die Stadt ist. Wegen der schwierigen Situation sei die Stadt auf die Mithilfe des Landes angewiesen.

Veröffentlicht am 22.02.2008 von Peter Martens


„Berlin hinter den Kulissen“ – Osthofener Sozialdemokraten bieten fünftägige Bildungsreise an

OSTHOFEN – Unter dem Motto „Berlin hinter den Kulissen“ laden die Osthofener Sozialdemokraten zu einer bildungspolitischen Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin ein. Olympiastadion, Auswärtiges Amt, Reichstag, Kabarett „Distel“, Jüdisches Museum und Grenzgedenkstätte „Marienborn“ im Reiseprogramm.

Die Bildungsfahrt findet statt vom 16.06.2008 bis 20.06.2008. Die Reisegruppe bestehend aus maximal 50 Personen, wird die Arbeiterklassen, Nischengesellschaft, Geschichte, Migration, Unterwelt und Politik der Hauptstadtmetropole erleben.

In Zusammenarbeit mit dem ReiseService der SPD konnte Alexander Ebert, Stellvertreter im Vorstand der Osthofener Sozialdemokraten, ein sehr ausführliches kulturelles, aber auch politisches Programm zusammenstellen. Dabei wird es auch ein Informationsgespräch mit dem SPD-Wahlkreisvertreter Klaus Hagemann im Reichstag geben. Führungen durch das Olympiastadion, der Berliner „Unterwelt“, das Auswärtige Amt und die Besichtigung der Grenzgedenkstätte „Marienborn“ sind weitere Bestandteile der 5-Tages-Fahrt. Ein Kabarettabend in der „Distel“ rundet das Reiseprogramm ab. Übernachtung mit Frühstück in einem 3-Sterne-Hotel in Berlin-Mitte.

Ausführliche Informationen und Vorstellung des Reiseprogramms sowie verbindliche Anmeldung am 05.03.2008, 20 Uhr, im Nebenraum der Gaststätte „Zur Eiche“, Friedrich-Ebert-Straße, Osthofen. 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 18.02.2008 von Peter Martens


SPD ruft gegen Rechte auf – In Rheinhessen ist kein Platz für Rechtsradikale

SAULHEIM/WÖRRSTADT – Die Genossen der SPD Alzey-Worms sind sich einig, Rechtsextreme haben bei uns nichts verloren. Deshalb unterstützt die SPD den Aufruf zur Kundgebung gegen den Nazi-Aufmarsch in Wörrstadt. Die Kundgebung der Demokraten findet statt am 23. Februar 2008 in der Pariser Strasse zwischen den beiden Kirchen und um 17 Uhr in Saulheim vor dem Rathaus.

„Wir unterstützen ausdrücklich die Kundgebung der im VG-Rat Wörrstadt vertretenen Parteien und wollen mit unserer Unterstützung ebenfalls deutlich machen, dass die ewig Gestrigen bei uns keinen Platz finden“, so die SPD-Unterbezirksvorsitzende Kathrin Anklam-Trapp, MdL.

Auch der hiesige direkt gewählte SPD-Abgeordnete Walter Zuber wird an der Kundgebung teilnehmen und unterstützt deshalb die Gegendemonstration. „Wir werden gemeinsam den Rechten deutlich machen, dass Demokraten für Toleranz und für Menschenrechte unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft stehen“, so Zuber.

Die Sozialdemokraten rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Gegenveranstaltung in Wörrstadt und in Saulheim zu beteiligen.

Alexander Ebert

Veröffentlicht am von Peter Martens


Rheinland-Pfälzische Schulreform in Osthofen diskutiert – Staatssekretär Ebling stellt „Realschule plus“ vor/Landrat Görisch: „IGS in Osthofen schnell realisierbar“

OSTHOFEN – Die Vorsitzende der SPD Alzey-Worms, Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp hatte zu dieser Diskussion eingeladen, um Eltern sowie Lehrern die Schulform „Realschule plus“ näher zu bringen. Neben zahlreichen Besuchern aus dem umliegenden Wonnegau, begrüßte die Landespolitikerin in der Osthofener Realschulaula den Bildungsstaatssekretär Michael Ebling und Landrat Ernst-Walter Görisch. Die im Oktober 2007 von Bildungsministerin Doris Ahnen vorgestellte Schulreform in Rheinland-Pfalz nahm Anklam-Trapp zum Anlass, um mit Eltern, Lehrern und Verantwortlichen aus Landesregierung und Kommune gleichermaßen zu diskutieren.

Ein verändertes Bildungswahlverhalten und einen Nachholbedarf in qualifizierten Abschlüssen hat die Landesregierung veranlasst, das Bildungssystem in Rheinland-Pfalz zu reformieren, machte Michael Ebling in seinem Vortrag deutlich. Nicht nur der Rückgang der Schülerzahlen an den Hauptschulen, sondern auch die Veränderungen in der Gesellschaft, machen dieses Reformvorhaben unumgänglich. Die Schwerpunkte des rheinland-pfälzischen Schulsystems bilden dann künftig die Realschule plus, die integrierte Gesamtschule (IGS) und das Gymnasium. Der technische Fortschritt, die rapide Veränderung in der Wissenschaft und der demografische Wandel sind die Punkte, die „Rheinland-Pfalz dafür sorgen lässt, dass positive Strukturen in der Schulpolitik geschaffen werden“, so der Staatssekretär.  

Nach Ansicht von Bildungsministerin Ahnen sei es auch Ziel, dass die Quote der Schulabbrecher zurückgehen muss, „jeder Jugendliche soll einen qualifizierten Abschluss erhalten“, so Ebling. Mehr Berufsorientierung wird mit der Reform im Hauptschulbildungsgang stattfinden, die Übergänge zu anderen Bildungszweigen werden vereinfacht, auch der Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife über die „Realschule plus“ ist dann möglich. Das zweigliedrige System „Realschule plus“ soll bereits im März in einem Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden. Mit dem Schuljahr 2009/2010 kann dann die Schulreform an den Start gehen. Eine Überführungsphase wird es bis zum Schuljahr 2012/2013 geben. Hauptschulen sollen danach in andere Verbünde als „Realschule plus“ übergehen.   

Landrat Ernst Walter Görisch ist der Auffassung, dass die geplante Schulreform zwingend notwenig ist. Görisch machte kein Geheimnis daraus, „sie ist längst überfällig“ und „ich hätte mir diese Veränderung schon viel früher gewünscht“, machte er deutlich. Entscheidend und richtig für ihn ist, dass Schulen zusammengefasst werden. Nach einer vom Landkreis in Auftrag gegebenen Studie sei ein Einbruch bei der Wahl von Hauptschulen im Kreis festzustellen. Gerade mal 14 Prozent Zuspruch erhalten diese noch. Die Schülerzahl an Realschulen sei dabei unverändert auf gleichem Niveau, Gymnasien hätten dem entgegen einen höheren Zulauf.   Für den Schulstandort Osthofen stellte Landrat Görisch fest, dass hier bereits alle Weichen für eine vierzügige IGS mit gymnasialer Oberstufe gestellt seien. Alle dafür zuständigen Gremien sprachen sich für die Zusammenführung beider Schulen aus. „Am Schulstandort Osthofen sind wir schnell handlungsfähig“, so Görisch. „Eine Umsetzung ist schnell möglich und realisierbar“,  so der Landrat abschließend.  

Bild: v.l. Landrat Ernst Walter Görisch, Stadtrats- und SPD-Kreisvorstandsmitglied Alexander Ebert, SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp, Staatssekretär Michael Ebling und Osthofens SPD-Vorsitzender Hans-Hermann Seelig.

Alexander Ebert

Veröffentlicht am von Peter Martens


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