1225 Jahre Osthofen: Doppelter Zuschuss für Winzerfestumzug 2008 und 2009 – Osthofener Sozialdemokraten beantragen einmalige Verdoppelung der Teilnehmerförderung

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1225 Jahre Osthofen: Doppelter Zuschuss für Winzerfestumzug 2008 und 2009 – Osthofener Sozialdemokraten beantragen einmalige Verdoppelung der Teilnehmerförderung

OSTHOFEN (eb) – Die SPD beantragt für die Winzerfestumzüge im Jahr 2008 und im Jahr 2009 den Zuschuss an die Teilnehmer zu verdoppeln. SPD-Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer sowie das Stadtratsmitglied und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Alexander Ebert teilen nun mit, dass die SPD Osthofen dies für die nächste Stadtratssitzung beantragen wird. Hintergrund sind die Anlässe des diesjährigen 60. Wonnegauer Winzerfestes und die 1225-Jahr-Feier im kommenden Jahr.

Mit der Interessengemeinschaft Wonnegauer Winzerfest e.V. hat Osthofen die Möglichkeit geschaffen, mit der Organisation, Planung und Durchführung des Winzerfestes neue Wege zu gehen. Das Fest soll wieder im gesamten Wonnegau attraktiv und zu einem Anziehungspunkt in der Region werden.  

Kronauer begründet die doppelte Förderung damit, dass „Vereine, Gruppen und Institutionen durch ihre Festbeiträge seit vielen Jahren dazu beitragen, dass der Winzerfestumzug einer der Besuchermagnete am Winzerfest ist“.  

Durch das ehrenamtliche Engagement unterstützen die Bürgerinnen und Bürger ihre Heimatstadt. „Es sind die originellen Ideen der Osthofenerinnen und Osthofener, aber auch der unbeachtliche finanzielle Aufwand beim Festwagenbau, das teilweise schon seit Jahrzehnten. Das wollen wir würdigen und damit auch unseren Beitrag leisten, dass das Winzerfest künftig zu einem unvergessenen Erlebnis wird“, ergänzt Alexander Ebert.

„Für uns Sozialdemokraten ist es wichtig, dass wir gerade vor dem Hintergrund des 60. Winzerfestes aber auch der 1225-Jahr-Feier für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen weiteren Ansporn bringen, um sich am Umzug zu beteiligen“, erklärt Ebert. „Nicht zuletzt setzen wir als Stadträte mit dieser einmaligen Verdoppelung des Zuschusses ein Zeichen, das den Einsatz seiner Bürgerinnen und Bürger in besonderer Weise würdigt“, meint Kai Kronauer.  

Im Jahr 2009 blickt die Stadt Osthofen mit ihren Bürgerinnen und Bürger auf 1225 Jahre Geschichte. Um auf das bevorstehende Stadtfest aufmerksam zu machen, hat die SPD bereits im November 2007 einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht. Die Sozialdemokraten hatten darin gefordert, besondere kulturelle Veranstaltungen unter das Motto der Osthofener 1225-Jahr-Feier zu stellen.

Den eingebrachten Antrag finden Sie HIER.

Veröffentlicht am 29.03.2008 von Peter Martens


SPD Osthofen: Mindestlohn beim Frühlingsempfang – Diskussion mit ver.di/Ehrung langjähriger Mitglieder

OSTHOFEN (eb) – Die Osthofener Sozialdemokratie veranstaltet am Freitag, 28.03.2008, 18 Uhr, ihren diesjährigen Frühlingsempfang. Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen, in der Aula der Förderschule (Wonnegauschule), Heinrich-Heine-Straße 12, teilzunehmen. Der Empfang in diesem Jahr steht im Zeichen des Mindestlohns. Dazu haben die Genossen die ver.di-Vertreterin Christine Klein aus Ludwigshafen eingeladen.

Mit einem Beschluss des SPD-Bundesvorstandes vom 25. Juni 2007 haben die Sozialdemokraten einen Leitantrag an den Hamburger Parteitag verabschiedet. Recht zügig konnte dann erstmals ein gesetzlicher Mindestlohn im Deutschen Bundestag festgelegt werden.  

Um das Pro und Contra zum Mindestlohn zu beleuchten, hat der Ortsverein der SPD Osthofen die stellvertretende Geschäftsführerin der Gewerkschaft ver.di im Bezirk Rhein-Pfalz, Christine Klein aus Ludwigshafen gewinnen können. In einer kleinen Diskussionsrunde wird sie aus Sicht der Gewerkschaft den Mindestlohn bewerten. Ortsvereinsvorsitzender Hans-Hermann Seelig wird dagegen Punkte vorstellen, die gegen den Mindestlohn sprechen.  

Im Beisein weiterer Ehrengäste, wie Bundestagsabgeordneter Klaus Hagemann, der SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Bürgermeister Bernd Müller, werden langjährige Mitgliedschaften zur SPD geehrt und neue Mitglieder begrüßt. Ein Gitarren-Ensemble der Kreismusikschule wird für den musikalischen Rahmen sorgen. Im Anschluss besteht bei einem Umtrunk die Möglichkeit zum Gespräch.

Veröffentlicht am 27.03.2008 von Peter Martens


Vor 75 Jahren: Die Rede von Otto Wels – Kurt Beck zur Rede von Otto Wels gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz am 23. März 1933

BERLIN – Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands gedenkt in diesen Tagen der historischen und mutigen Rede des Parteivorsitzenden Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz vor 75 Jahren. Am 23. März 1933 begründet Otto Wels, warum die SPD das Ermächtigungsgesetz ablehnt – die letzte freie Rede im Reichstag. Die SPD stimmt geschlossen gegen das Gesetz. Der restliche Reichstag stimmt dafür.

Im August 1933 wurde Otto Wels die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Er musste ins Exil.

Von den 120 sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten war es nur noch 94 möglich, an dieser Sitzung in der Kroll-Oper teilzunehmen. Die sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten, die noch nicht eingekerkert, ermordet oder zur Flucht und Emigration gezwungen waren, stimmten geschlossen gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz.

Die Sozialdemokratie stand mit ihrem mutigen Aufbäumen und ihremKampf für die parlamentarische Demokratie allein.

Hitler konnte auf die Zustimmung der konservativen Parteien rechnen. Ohne deren Zustimmung wäre die erforderliche Mehrheit nicht zustande gekommen.
Dieses Ermächtigungsgesetz, scheinheilig und irreführend „Gesetz zurBehebung der Not von Volk und Reich“ genannt, war die Grundlage für die ungeheuren Verbrechen, für den millionenfachen Mord an den europäischen Juden, für Völkermord und Krieg.

Die deutsche Sozialdemokratie bekannte sich mit der mutigen Rede ihres Vorsitzenden: „… zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus“.

Der zentrale Satz, dessen wahre Bedeutung vielen erst in den kommendenWochen und Monaten klar wurde: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“ zeugt von der klaren Analyse und der politischen und moralischen Kraft und Integrität der Sozialdemokratie.

Dieser mutige Widerstand der Sozialdemokratie gegen die nationalsozialistische Diktatur auf der einen Seite, das Versagen der konservativen Parteien auf der anderen Seite, machen seitdem deutlich: Die Sozialdemokratie bedarf keinerlei Belehrung, wenn es um Freiheit und um soziale Demokratie geht.

Die Rede von Otto Wels ist abrufbar unter
http://www.spd.de/menu/1743670_l1/index.html

Veröffentlicht am 22.03.2008 von Peter Martens


Gesunde Ernährung bleibt noch länger auf Stundenplan – MdB Hagemann erlebt Ernährungsprojekt in Seebachschule

OSTHOFEN – „Woher kommen eigentlich Pommes, Knödel und Co.?“ war die Frage, der die Klasse 2b der Osthofener Seebach-Grundschule mit ihrer Lehrerin Hertha Christ nachging. Im Rahmen des seit 2003 laufenden Modellprojektes für eine gesunde Ernährung, das inzwischen unter dem Titel „Früh in Form“ firmiert, durfte der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) eine Unterrichtseinheit erleben, in der sich alles rund um die Kartoffel drehte.

„Die Finanzierung des Projektes durch den Landkreis Alzey-Worms steht jetzt für drei Jahre“, freute sich Schulleiterin Eleonore Tirnitz-Parker im Gespräch mit Hagemann, der sich schon früher für das Projekt eingesetzt hatte. Wegen des Erfolges sei eine Ausdehnung des Projektes auf andere Schulen empfehlenswert, waren sich Tirnitz-Parker und Hagemann einig.

Die Adipositasprävention wurde an der Seebachschule als Modellprojekt des Landkreises Alzey-Worms 2003 auf Anregung des Adipositas-Netzwerks Rheinland-Pfalz e.V., dem Gesundheitsamt und der Regionalen Gesundheitskonferenz initiiert. Wissenschaftlich begleitet wird es durch die Universität Landau. „Der Tatsache, dass inzwischen jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche übergewichtig ist, wollten wir etwas entgegen setzen“, sagte Tirnitz-Parker. Durch eine kontinuierliche Ernährungs- und Bewegungsschulung sollen die Grundschulkinder an eine gesunde Lebensweise herangeführt werden. Im Schuljahr 2007/2008 besteht dieses Unterrichtsangebot für alle drei ersten und alle drei zweiten Klassen mit insgesamt rund 150 Schülern und umfasst jeweils vier Doppelstunden pro Schuljahr.

Auch mehr Bewegung notwendig 

Mit Unterstützung von Cornelia Burger, einer Diplom-Ernährungswissenschaftlerin, lernen die Kinder zunächst bestimmte Lebensmittel wie die Kartoffel anhand von Arbeitsblättern sowie Experimenten kennen und erfahren die Grundlagen einer gesunden Ernährung. Im anschließenden praktischen Teil kocht die Klasse dann gemeinsam mit Eltern, die sich in dem Projekt engagieren und die Kinder anleiten. Beim Besuch des SPD-Bundes- und Kommunalpolitikers standen „Kartoffelmäuse mit Quark“ und eine „Karoffelsuppe“ auf dem Speiseplan.

„Auf lange Sicht ist „Früh in Form“ sicher ein erfolgreiches Projekt und wir stellen bei den Schülern ein deutlich verbessertes Wissen über gesunde Ernährungsweisen und veränderte Ernährungsgewohnheiten fest“, bilanzierte Tirnitz-Parker. Wichtig sei dabei aber immer auch der begleitende Sportförderunterricht. Ingesamt würden die Schulleiterin und Hagemann eine Fortführung des Programms in der jetzigen Form begrüßen. 

„Prävention ist immer besser als Therapie, vor allem wenn sie bereits im Kinderalter ansetzt und die Kinder sich von klein auf an einen gesunden Lebenswandel gewöhnen“, sagte der SPD-Parlamentarier. Zugleich müsse man auch an all diejenigen Kinder denken, die sich keine warme Mahlzeit am Tag leisten könnten. Deshalb setzt sich Hagemann für Bundeszuschüsse ein, um eine gesunde und ausreichende Ernährung in Kitas und Schulen, zu gewährleisten. Bedürftige Kinder sollen dadurch eine warme Mahlzeit am Tag erhalten. 

Bild: Bei den „Kartoffelmäusen“ half MdB Klaus Hagemann den kleinen Nachwuchsköchen.

Veröffentlicht am von Peter Martens


Nah bei den Menschen – Generalsekretär Hubertus Heil: „Wir stellen uns dem Dialog“

BERLIN – Mit ihrem „Deutschland-Dialog: Nah bei den Menschen“ will die SPD „weit über die SPD hinaus den Dialog suchen“. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil stellte am Freitag die neue Kampagne der Öffentlichkeit vor. Die Dialog-Offensive startet in Schleswig-Holstein mit einer Veranstaltung mit dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck.

Schon jetzt sind 45 Veranstaltungen mit der engeren SPD-Spitze um den Kurt Beck, seine Stellvertreter Andrea Nahles, Peer Steinbrück und Frank-Walter-Steinmeier sowie Hubertus Heil geplant. In Form von Betriebsbesuchen, Konferenzen und Bürgerdialogen sowie über hundert Veranstaltungen mit den lokalen Bundestagsabgeordneten wollen sie die Ziele der SPD darstellen. Dazu zählt Heil unter anderem eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, Gute Arbeit sowie gleiche Lebenschancen durch freien Zugang zu Bildung.

Mit der Kampagne wolle die SPD „über die zentralen Fragen unserer Gesellschaft ins Gespräch kommen“ und daraus Schlüsse für das Wahl- und Regierungsprogramm 2009 ziehen, erläuterte Heil die Ziele des Dialogs. „Wir stellen uns dem Dialog“, bekräftigte er.

Die großen Zugewinne bei jüngeren Wählerinnen und Wählern – wie in Hamburg oder Hessen – zeigten, dass die SPD Menschen erreichen kann, „die Hoffnung haben“, die an die Gestaltbarkeit der Dinge glaubten, die nicht resignierten, Realitäten anerkennen würden und Veränderungen wollten. „Diese solidarische Mehrheit wollen wir mit dem Dialog erreichen“, betonte der SPD-Generalsekretär. Man müsse „nah bei den Menschen sein“, um erfolgreich Politik machen zu können. 

In der bis Herbst laufenden Kampagne sei es die Absicht der SPD, zuzuhören und „Sorgen und Ängste von Menschen aufzunehmen, aber auch konkret etwas zum Besseren zu wenden“. Der „Deutschland-Dialog“ sei ein lange geplanter Schritt vom Hamburger Parteitag 2007 bis zur Bundestagswahl nächsten Jahres, so Heil. Man wolle durch ihn „zu konkreten Antworten hin auf ein Regierungsprogramm“ kommen und zur Aufstellung eines Teams hin zur Bundestagswahl.

„Wer hat realistische und konkrete Antworten auf unsere Zeit?“: Auf diese Frage wolle die SPD den Menschen Antworten geben, indem sie aufgreife, was Menschen bewegt – ohne Populismus, ohne falsche Versprechungen, aber mit dem klaren Blick auf Notwendiges und Machbares. Statt aus dem fernen Berlin suche man den Dialog mit den Menschen vor Ort. Dieser müsse dauerhaft etabliert werden.

Höhepunkt der Dialogkampagne ist der SPD-Zukunftskonvent am 31. Mai in Nürnberg. Wie im vergangenen Jahr in Hannover soll er offen für alle sein und in einer Reihe von Arbeitsgemeinschaften und Foren die verschiedenen Strömungen und Gruppen der SPD mit den Menschen zusammenführen.

Veröffentlicht am 16.03.2008 von Peter Martens


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