Minister Hering besucht Nestlé Nutriton in Osthofen – Wirtschaftsstandort Osthofen gestärkt

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Minister Hering besucht Nestlé Nutriton in Osthofen – Wirtschaftsstandort Osthofen gestärkt

OSTHOFEN Im Rahmen eines Betriebsbesuchs des Nestlé HealthCare-Nutrition-Werkes in Osthofen informierten sich der rheinland-pfälzische Wirtschaftsministers Hendrik Hering (SPD) und die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann (SPD) sowie zahlreichen Vertretern der Kreis- und Kommunalpolitik, darunter Landrat Ernst-Walter Görisch (SPD), Osthofens Bürgermeister Bernd Müller (SPD), alle Beigeordneten der Stadt und SPD-Fraktionschef Kai Kronauer über die Entwicklung des Werkes der Nestlé AG in Osthofen.

Bürgermeister Müller nutzte die Gelegenheit, den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Hendrik Hering in Osthofen begrüßen zu können. Er würdigte sowohl die Bestrebungen des Landes, die Stadt Osthofen beim Ausbau der Infrastruktur, wie z.B. die Maßnahmen am Bahnhof und dem Stadtmittelpunkt zu unterstützen, als auch den Besuch des Ministers beim wichtigsten und größten Arbeitgeber der Stadt.

Minister Hering betonte die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Standortpolitik in Rheinland-Pfalz und zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Werkes und seiner Bedeutung als regionaler Arbeitgeber. Das Nestlé-Werk in Osthofen sei ein gelungenes Beispiel dafür, dass Firmen in Rheinland-Pfalz durch eine gute Produktwahl, eine hervorragende Werkführung und einen guten Standort im globalen Produktionswettbewerb gut bestehen.

Nach der Betriebsübernahme im letzen Sommer, „kann festgestellt werden, dass der Verkauf des Geschäftsbereichs ­«medizinische Ernährung» einschließlich des Osthofener Novartis-Werkes an die Nestlé AG den Standort Osthofen gestärkt hat“, so die Landtagsabgeordnete Anklam-Trapp.  

Geschäftsführer Albrecht Vallendar begrüßte die Gäste aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik im Werk. Nach einer kleinen Vorstellung von Nestlé und seinem Standort in Osthofen konnten sich die Besucher in einem Rundgang vom Unternehmen überzeugen.

Ein besonderes Augenmerk legten sowohl der Abgeordnete Hagemann als auch Minister Hering, Bürgermeister Müller und SPD-Fraktionschef Kronauer auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Geschäftsführer Vallendar betonte, dass man von Seiten der Geschäftsleitung hierauf großen Wert legt und auch im Rahmen der Möglichkeiten dies unterstützt.

Große Probleme bereiten zurzeit die steigenden Rohstoffpreise und der Mangel an ausgebildeten Fachkräften. Insgesamt wurde der Wirtschaftsstandort Osthofen durch die Übernahme des Osthofener Novartis-Werkes durch die Nestlé AG langfristig gestärkt und Arbeitsplätze gesichert. Dies geschah insbesondere durch eine Reihe von Investitionen in den letzten Jahren. So wurde neben der Errichtung neuer Produktionslinien, auch umfangreich in Lärm- und Umweltschutzmaßnahmen, sowie in den Bau einer neuen Kantine und eines Sozialgebäudes für die Mitarbeiter investiert. 

Veröffentlicht am 06.05.2008 von Peter Martens


4. Mai oder 11. Mai!? – Wirrwarr um den Muttertag 2008

ALZEY-WORMS „Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann das uns geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.“ Schöner als der Dichter Wilhelm Raabe kann man kaum sagen, was wir an unseren Müttern schätzen und lieben. Meistens jedenfalls. Und in den meisten Kalender steht: Muttertag ist am 4. Mai. Aber Muttertag ist doch immer der zweite Sonntag im Mai? Woher kommt eigentlich die ganze Verwirrung? Das SPD-Kreisvorstands- und Osthofener Stadtratsmitglied Alexander Ebert sorgt für Aufklärung.

Es gibt ein Datum, an dem Kinder jeden Alters wenigstens einmal im Jahr ihr schlechtes Gewissen beruhigen und Blumen sprechen lassen können – den Muttertag. „Ehret die Mutter“ war in den Schaufenstern zu lesen, nachdem sich die deutschen Blumengeschäfte 1923 auf ein wiederkehrendes Datum geeinigt hatten. Sie müssen geahnt haben, dass Mütter den Muttertag nie vergessen würden, Kinder, vor allem Söhne, aber schon.

Ich halte fest: Der Muttertag ist auch in diesem Jahr am zweiten Mai-Sonntag. Also am 11. Mai. Das sah aber eine ganze Weile anders aus. Denn den Muttertag kann man eigentlich datieren, wie man grade will: er ist weder ein gesetzlicher noch ein kirchlicher Feiertag. Um ihn zu verschieben, müssen sich Einzelhandel und Kalenderverlage einfach einigen.

Aber warum ist in meinem und vielen anderen Kalendern der 4. Mai als Muttertag angegeben? In diesem Jahr ist der 11. Mai zugleich auch der Pfingstsonntag. Und an diesem kirchlichen Feiertag müssen Blumenläden eigentlich geschlossen bleiben, sagt das Ladenschlussgesetz. In ihrer Not wollten die Floristen den Muttertag zunächst um eine Woche vorverlegen – zum Redaktionsschluss vieler Kalenderverlage.

Doch dann setzten sich die Blumenhändler mit ihrem gewichtigsten Argument durch: Mehr als 100 Millionen Euro geben die Deutschen zum Muttertag für Blumen aus. So kam es, dass die Blumenhändler mit den Bundesländern Sonderregelungen vereinbarten – Muttertag bleibt Muttertag. Also glauben Sie Ihrem Kalender nicht und reservieren Sie Rosen und Ranunkeln erst für den 11. Mai!

Und falls Sie doch schon für den 4. Mai geplant haben: Ist nicht jeder Tag ein Muttertag? Außerdem ist schon manch anderer mit seinen Ideen zum Muttertag baden gegangen. Napoleon hatte bereits 1806 von einer Fête des Mères geschwärmt, war aber wegen seiner Feldzüge davon abgekommen und erlebte schließlich selbst einsam sein Waterloo.

Männer haben es da übrigens leichter: Vatertag ist immer an Christi Himmelfahrt, zwei Donnerstage vor Pfingsten. Und da geht es weniger um die Blume in der Vase, sondern mehr um die auf dem Bier…

Und für die nächsten Jahre hier die Vorankündigungen:

Muttertag ist am Sonntag, den 10. Mai 2009
Muttertag ist am Sonntag, den 09. Mai 2010
Muttertag ist am Sonntag, den 08. Mai 2011
Muttertag ist am Sonntag, den 13. Mai 2012

Veröffentlicht am 01.05.2008 von Peter Martens


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