SPD beantragt Schaffung weiterer Kinderkrippenplätze – „Wir wollen die Entwicklung im Angebot an Familien frühzeitig vorantreiben“

SPD beantragt Schaffung weiterer Kinderkrippenplätze – „Wir wollen die Entwicklung im Angebot an Familien frühzeitig vorantreiben“

OSTHOFEN Die Sozialdemokraten beantragen für die nächste Stadtratssitzung die Schaffung weiterer Kinderkrippenplätze in Osthofen. Gemeinsam mit den Trägern der örtlichen Kindertagesstätten soll geprüft und eine entsprechende Beschlussvorlage vorbereitet werden. Dies teilen nun Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer und der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Stadtratsmitglied Alexander Ebert mit.

Nach derzeitigem Sachstand ist in der Gesetzgebung vorgesehen, einen Rechtsanspruch für 2-Jährige ab 2010 und für 1-Jährige ab 2013 zu schaffen. „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unterstützen diese Entwicklung, denn losgelöst davon, ob diese Entwicklung von einzelnen gewünscht ist oder nicht, ist sie eine Anpassung an gesellschaftliche Realitäten“, begründet Fraktionssprecher Kai Kronauer den SPD-Antrag.  

Viele Familien, aber auch die zunehmende Zahl von Alleinerziehenden, wählen ihren Wohnsitz auch nach der Beschaffenheit der Betreuungsangebote für ihre Kinder. „Aus diesem Grund wollen wir als Stadt Osthofen versuchen, diese Entwicklung im Angebot an die Familien zu forcieren und bereits schon jetzt die Einrichtung und den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung voranzutreiben“, sagte Ebert. Er ist sich dabei sicher, dass eine vorzeitige Erfüllung dieses Rechtsanspruchs die Entwicklung unserer Stadt nachhaltig fördern wird. „Durch diese Fortentwicklung des Krippenangebotes in unserer Stadt stärken wir in besonderem Maße die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Ebert.  

Fraktionssprecher Kai Kronauer weist auch auf die positiven Auswirkungen hin, die ein verbessertes Betreuungsangebot auf die Geburtenrate hat. „Nach jüngsten Angaben der Statistikämter steigt die Geburtenrate wieder und daraus leiten wir eine bevorstehende erhöhte Nachfrage an Krippenplätzen ab.“  

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 28.05.2008 von Peter Martens