MdB lädt zu „Nahverkehrsforum Südliches Rheinhessen“ ein – VRN-Geschäftsführer Werner Schreiner kommt/Deutliche Verbesserungen bis 2015

Pressearchiv

MdB lädt zu „Nahverkehrsforum Südliches Rheinhessen“ ein – VRN-Geschäftsführer Werner Schreiner kommt/Deutliche Verbesserungen bis 2015

OSTHOFEN Zu einem „Nahverkehrsforum Südliches Rheinhessen“ am kommenden Montag, 30. Juni um 15 Uhr lädt der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in den Ratssaal des Osthofener Rathauses ein. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN), Werner Schreiner, wird an diesem Tag gemeinsam mit Kommunalpolitikern über die regionalen Konzepte im öffentlichen Personennahverkehr für das südliche Rheinhessen bis 2015 und insbesondere zum Ausbau der „S-Bahn-Bereich Rheinhessen“ informieren und diskutieren.

Nachdem im Umfeld des „7. Deutschen Nahverkehrstages“, der am vergangenen Wochenende in Mainz stattfand, das Konzept „Rheinland-Pfalz-Takt 2015“ vorgestellt wurde, wird der VRN-Geschäftsführer die aktuellen und weiteren Vorhaben im Nahverkehr des südlichen Rheinhessens erläutern sowie für Fragen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen des geplanten Taktes sollen in Rheinland-Pfalz beispielsweise das landesweite Regional-Express-Netz von Mainz nach Ludwigshafen mit Halt in Worms ausgebaut und künftig im Stundentakt befahren werden anstatt im jetzigen Zwei-Stundentakt. In Rheinhessen solle der Takt der bereits bestehenden Strecken verdichtet und ausgebaut und dabei unter anderem die Express-Verbindung zwischen Mainz und Alzey in Richtung Kirchheimbolanden verlängert werden.

Vertiefende Untersuchungen seien laut Zweckverband noch im Falle der Zellertalbahn zwischen Worms – Monsheim – Langmeil und Kaiserslautern notwendig. Hagemann freute sich, dass sich mit diesen Konzepten, die Situation im rheinhessischen Nahverkehr bis 2015 verbessern werde. „Der neue Takt und der S-Bahn-Ausbau bieten eine überaus sinnvolle Alternative zur Straße und zu den steigenden Benzinpreisen“, sagte der SPD-Bundespolitiker. Der ländliche Raum werde damit noch besser an die größeren Städte und Metropolregionen Rhein-Main sowie Rhein-Neckar angebunden.

Veröffentlicht am 25.06.2008 von Peter Martens


Baubeginn für Osthofener Unterführung im Spätherbst geplant – Hagemann hakt bei LBM nach/Radweg Osthofen-Herrnsheim wird saniert

OSTHOFEN Im Spätherbst dieses Jahres sollen die Bauarbeiten für die Unterführung in der Friedrich Ebert-Straße/Rheinstraße (L 386) unter der Bahnlinie in Osthofen beginnen. Nach Informationen des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Worms sei man derzeit dabei, die Angebote für die rund 10 Millionen Euro teure Baumaßnahme zu werten, erfuhr der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD), der sich über den Fortgang des Verkehrsprojektes erkundigte. Die notwendigen Ausschreibungsunterlagen für den Straßenbau und das eigentliche Bahn-Unterführungsbauwerk seien zuvor von LBM und der Bahn AG gemeinsam zusammengestellt worden.

Die zurzeit laufenden bauvorbereitenden Arbeiten gestalteten sich erfolgreich und Hagemann hofft, dass die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung sowie der Straße zügig durchgeführt werden können. „Das Bauvorhaben ist bereits im Bundeshaushalt 2006 eingestellt und die Gelder vom Bund stehen bereit“, erklärte der SPD-Parlamentarier, der sich seit Jahrzehnten sowohl als Kommunal- als auch als Bundespolitiker für die Maßnahme in seiner Heimatstadt einsetzt. Auch das Land habe seine notwendigen Finanzmittel für das Projekt bereitgestellt. „Ziel sollte sein, im Jahre 2010 diese für die Stadt Osthofen so wichtige infrastrukturelle Baumaßnahme insgesamt abzuschließen“, sagte Hagemann.

Radweg Osthofen-Herrnsheim wird saniert

Darüber hinaus interessierte den SPD-Parlamentarier insbesondere auch die geplante Sanierung des Radweges entlang der L 439 von Osthofen nach Worms-Herrnsheim. Durch die früheren straßenbegleitenden Pappeln waren Schäden am Belag entstanden. Für deren Behebung stelle das Land gemeinsam mit der Stadt Osthofen nun die notwendigen Gelder zur Verfügung. Die Durchführung der Baumaßnahme obliege dann Osthofen. Auch die Planungen für die Sanierung der L 439 seien weitestgehend abgeschlossen. In diesem Zuge solle die Landesstraße auch verbreitert werden. Hierfür stehe der notwendige Grunderwerb jetzt noch an.

Marco Sussmann

Veröffentlicht am 20.06.2008 von Peter Martens


Gegen das Vergessen! – Abgeordnete übergibt das „Buch der verbrannten Bücher“

Osthofen – Zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten kurz nach der Machtergreifung 1933 übergab die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) den Band „Das Buch der verbrannten Bücher“ von Volker Weidermann, an die städtische Bücherei Osthofen. Bürgermeister Bernd Müller (SPD) nahm den Band in Erinnerung an dieses Ereignis vor 75 Jahren entgegen. „Gerade wir in Osthofen haben mit dem ehemaligen Konzentrationslager hier vor Ort, der heutigen KZ-Gedenkstätte unsere eigene, oft schwierige Erinnerung. Wir in Osthofen haben gelernt, dass nur durch die Erinnerung einer Wiederholung vorgebeugt werden kann“, so Bürgermeister Bernd Müller.

„Das Erinnern an das, was damals geschah, soll mithelfen zu verhindern, dass jemals wieder Ähnliches passieren kann in Deutschland. Die verbrannten Bücher der Dichter sind auch heute noch wichtige Hilfen in der Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“, so die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp. Sie zeigt sich davon überzeugt, dass in Rheinhessen keine Basis für Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus besteht.
„Ich bin über die vielen lokalen und überörtlichen Aktionen und Bündnisse gegen Rechtsextremismus sehr dankbar, sind sie doch ein deutliches Signal, dass wir solche Personen bei uns nicht haben wollen. Rheinhessen ist eine tolerante Region“, so Anklam-Trapp.

Veröffentlicht am 19.06.2008 von Peter Martens


SPD Alzey-Worms begrüßt Einführung einer IGS in Osthofen – „Osthofen auch in Zukunft idealer Standort für Bildung“

OSTHOFEN/ALZEY-WORMS Mit großer Freude reagiert der gesamte Vorstand des SPD-Unterbezirks Alzey-Worms auf die gestern bekannt gegebene Entscheidung zur Errichtung einer neuen Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Osthofen. „Dies ist ein großer Schritt im Rahmen des erfolgreichen Schulstrukturreformprozesses in unserem Landkreis“, betont die SPD Parteivorsitzende Anklam-Trapp, MdL, im Namen ihres Vorstandes. Die Partei hatte sich für den Standort Osthofen stark gemacht und bei der Landesregierung dafür geworben.

„Die deutlich gewordene Nachfrage vieler Eltern sowie Schülerinnen und Schüler nach einem qualifizierten, längeren gemeinsamen Lernen erfährt heute eine positive Antwort“, so Anklam-Trapp. Mit der Errichtung einer Integrierten Gesamtschule in Osthofen würde die Schullandschaft deutlich ausgeweitet. Zudem böten sich den Kindern in Osthofen und Umgebung damit größere Bildungschancen auf ihrem persönlichen Weg zu einem bestmöglichen Schulabschluss.

Auch Hans-Walter Reinhard, Schulleiter der Osthofener Realschule, teilt die Freude der Politikerin. „Die Schülerzahlen für das Schuljahr 2008/2009 sprechen eine deutliche Sprache. Wir werden im kommenden Schuljahr 657 Schüler haben, davon sind 260 Schüler für die Ganztagsschule angemeldet. Die Entscheidung des Ministeriums zeigt, dass Osthofen auch in der Zukunft ein idealer Standort für Bildung ist“, so Reinhard. 

Der Vorsitzende der Osthofener SPD, Hans-Hermann Seelig, äußerte sich zufrieden über die Entscheidung: „Damit wird unsere eigenständige Stadt Osthofen aufgewertet und die Politik der SPD, Investitionen in die Zukunft voranzutreiben, unterstützt“, erklärte er nach Bekannt werden der Entscheidung für die IGS.

Veröffentlicht am 12.06.2008 von Peter Martens


Aufstieg durch Bildung wird erleichtert – Hagemann setzt sich für Förderung talentierter Osthofenerin ein

OSTHOFEN/OFFSTEIN/ERBES-BÜDESHEIM Nina Reinhard aus Osthofen, die im vergangenen Jahr Deutschlands beste Abschlussprüfung zur Tierpflegerin ablegte, erhält nun doch noch eine berufliche Begabtenförderung des Bundes. Auf Initiative des SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann kann Frau Reinhard mit Bundesmitteln ab September eine Fortbildung zur Tierheilpraktikerin absolvieren.

Die junge Osthofenerin war im Dezember 2007 vom Deutschen Industrie- und Halskammertag – wie auch Alexander Engelhard aus Offstein und Achim Frase aus Erbes-Büdesheim – mit einem brillanten Ergebnis als Jahrgangsbeste ausgezeichnet worden. Die zuständige IHK hatte dennoch zunächst eine Förderung abgelehnt. MdB Hagemann, der für den Haushalt des Bundesbildungsministeriums verantwortlich ist, hatte daraufhin erfolgreich in Berlin interveniert.

Jenseits dieses Einzelfalles mit Happy-End ruft der SPD-Abgeordnete Jugendliche aus dem südlichen Rheinhessen dazu auf, die neuen Fördermöglichkeiten für junge Talente zu nutzen: „Wir haben die Bundesmittel für die berufliche Begabtenförderung auf 18,7 Millionen Euro kräftig erhöht“, unterstreicht der Parlamentarier. Über die jeweiligen Kammern können damit bis zu 1.700 Euro pro Jahr für Aufstiegsfortbildungen an junge Beschäftigte mit exzellentem Abschluss vergeben werden.

„Derzeit arbeiten wird daran das sogenannte „Meister-Bafög“ auszubauen und möglichst für weitere Berufgruppen wie Altenpfleger und Erzieher zu öffnen“, skizziert Hagemann die weiteren Pläne der Koalition in dieser Legislaturperiode. In Arbeit sind zudem Weiterbildungsstipendien für beruflich besonders qualifizierte Menschen, die nach ihrer Berufsausbildung studieren möchten. „Wir wollen damit mehr Menschen einen beruflichen Aufstieg durch Bildung ermöglichen“, betont der SPD-Abgeordnete.

Für Studierende stehen im übrigen über die Begabtenförderungswerke in diesem Jahr insgesamt 113,2 Millionen Euro an Bundesmitteln für Stipendien zur Verfügung. Die Chancen auf eine Förderung sind auch hier besser als viele vermuten, erklärt der Wahlkreisabgeordnete. Nähere Informationen zu jeweiligen Fördermöglichkeiten sind im Internet unter www.begabtenfoerderung.de für junge Talente mit Berufsausbildung und unter www.stipendiumplus.de für Studierende zu finden.

Veröffentlicht am 06.06.2008 von Peter Martens