Erster Spatenstich für Osthofener Unterführung Anfang 2009 – SPD-Fraktion und MdB Hagemann informieren sich vor Ort

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Erster Spatenstich für Osthofener Unterführung Anfang 2009 – SPD-Fraktion und MdB Hagemann informieren sich vor Ort

OSTHOFEN Nachdem die Vorarbeiten für die Unterführung im Bereich Friedrich-Ebert-Straße/Rheinstraße (L 386) in Osthofen abgeschlossen sind, soll der Startschuss für die Baumaßnahmen zur eigentlichen Unterführung Anfang 2009 erfolgen. MdB Klaus Hagemann hatte diese Information vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms erhalten. Darüber informierte der Abgeordnete die SPD-Stadtratsfraktion und Bürgermeister Bernd Müller, die sich über die Baufortschritte an der Baustelle erkundigt hatten.

Bürgermeister Bernd Müller berichtete, dass die dringend notwendigen Vorarbeiten wie die Verlegung von Wasser- und Stromleitungen, der Umbau von Abwässerkanälen im Gleisbereich sowie der Abriss des ehemaligen Güterschuppens ohne große Probleme erledigt werden konnten. „Die Bauarbeiten mussten bei fließendem Straßenverkehr sowie bei vollem Bahnbetrieb durchgeführt werden“, hob Müller hervor und ergänzte, dass die Vorarbeiten ein erster Problauf für die eigentliche Unterführung gewesen seien, die ebenfalls unter vollem Eisenbahnbetrieb erfolgen wird.

Bürgermeister Müller bat die Bevölkerung um Verständnis, wenn es während der Bauphase zu Verkehrsbehinderungen kommen werde. Denn der Straßenverkehr müsse in dieser Zeit über die Unterführung Flurweg umgeleitet werden.

Die SPD-Fraktion mit Bürgermeister und MdB Hagemann informierten sich vor Ort auch über die fast abgeschlossenen Arbeiten am Bahnhof. „Der Bahnhof ist ein Schmückstück und eine ordentliche Visitenkarte für Osthofen geworden“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer. Bürgermeister Müller erklärte, dass die Umbauarbeiten für den Bahnhofsvorplatz im Frühsommer 2009 abgeschlossen werden sollen.

„Man sieht am Bahnhofsprojekt Osthofen, dass es nur von Vorteil ist, wenn die Stadt die Verantwortung trägt, denn dann geschieht im Gegensatz zur Bahn etwas“, sagte Kronauer. Die Konzeption der Osthofener SPD, an dieser Stelle einen neuen Ortsmittelpunkt zu schaffen sei richtig, betonte er. Die SPD-Stadtratsfraktion dankte Hagemann und Bürgermeister Müller für ihren beharrlichen jahrzehntelangen Einsatz für die Osthofener Infrastrukturmaßnahmen. Weitere Schritte, wie die Gestaltung des Wander-Geländes müssten jetzt folgen.

Marco Sussmann

Veröffentlicht am 22.11.2008 von Peter Martens


Optimale Förderung bis zum Abitur – SPD-Kreistagsfraktion Alzey-Worms informierte sich über Planungsstand zu IGS Osthofen

OSTHOFEN Um sich über anstehende Maßnahmen im Landkreis zu informieren und die Auswirkungen getroffener politischer Entscheidungen in der Praxis kennen zu lernen, besucht die SPD-Kreistagsfraktion derzeit zahlreiche Schulen. Am 29. Oktober 2008 waren die Fraktionsmitglieder mit Vorsitzendem Gerhard Kiefer und Landrat Ernst Walter Görisch vor Ort in der Realschule Osthofen und der Goldberg Grund- und Hauptschule, die im Schuljahr 2009/10 zur Integrierten Gesamtschule (IGS) werden. Mit den Schulleitern der beiden Schulen und der Planungsgruppe IGS wurden Fragen zur Umgestaltung des Lehrbetriebs der neuen Schulform erörtert.

Die Arbeitsgemeinschaft IGS besteht derzeit aus drei Lehrkräften, die von einer Fachkraft der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) unterstützt werden. „Wir haben auch bei unserer Fortbildung schon sehr viel Input erhalten“, berichteten die Lehrerinnen Elisabeth Kaiser-Klostermair und Dr. Monika Höfer-Pett. Wöchentlich trifft sich die Gruppe. „Nach vier Teamsitzungen sind wir noch in der Anfangsphase“, so die Lehrerinnen.

Zunächst wurden die ersten pädagogischen Schwerpunkte festgelegt: Naturwissenschaft/Mathematik und Sport unter dem Motto „Die bewegte Schule“. In weiteren Sitzungen wolle man das Fremdsprachenangebot ausarbeiten und weitere IGS-Angebote ausfeilen. Vorstellbar wäre auch der Musikbereich. Grundsätzlich werden die Unterrichtsangebote an den Begabungen und Interessen der Schüler ausrichtet sein. Das pädagogische Konzept der IGS soll bei einer Infoveranstaltung am 2. Dezember den Eltern vorgestellt werden. „Und am 25. November wollen wir die Kollegen und die Leitung der Grundschulen konkret auch zur gymnasialen Oberstufe informieren, damit von dieser Seite Empfehlungen an die IGS gegeben werden“, so Realschulleiter Hans-Walter Reinhard.  

Aufgenommen werden in der IGS im kommenden Schuljahr 120 Kinder der 5. Klassenstufe, erläuterte Landrat Görisch. Die IGS ist vierzügig; pro Jahrgang wird es künftig weitere vier Klassen geben. Die Auswahlkriterien wolle man bei der Schule belassen.  

Das Schulentwicklungsprogramm sei von der SPD-Fraktion stets begleitet und die Einrichtung der IGS positiv mitgetragen worden, betonte Kiefer. Erfreulich sei, dass in Osthofen ausreichend viele Räume vorhanden sind, die nur der „IGS-gemäßen“ Herrichtung bedürfen, was von den Mitgliedern des Planungskreises bestätigt wurde. Eine Herausforderung sei für sie allerdings noch die Organisation des Lehrplanes, denn sowohl die Räume der Real- als auch die der Goldbergschule werden genutzt.  

Von der Möglichkeit für Kinder, in der IGS Osthofen bis zum Abitur zu kommen, begeisterten sich MdL Kathrin Anklam-Trapp und Bürgermeister Bernd Müller. Mit der IGS seien nun in Osthofen alle Schulformen abgedeckt.  

Die neue Schulstruktur bedeutet gleichzeitig Veränderungen für die Lehrerinnen und Lehrer an der Realschule und der Hauptschule. Die Veränderung kann neben einem Wechsel zu einer anderen Schule auch die Chance zu einer Weiterqualifizierung und Aufstiegsprüfung sein. Flexibilität wie in der Wirtschaft ist erwünscht.

Bea Witt

Veröffentlicht am 21.11.2008 von Peter Martens


Schidrich legt Mandat nieder – „Aus persönlichen Gründen“

OSTHFOEN (WZ/mj.) Am Ende des öffentlichen Teils der jüngsten Stadtratssitzung gab Sonja Schidrich (SPD) bekannt, dass sie ihr Ratsmandat mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen niederlegt. Sonja Schidrich hatte seit 1. September 2004 für die SPD im Rat gesessen.

Bürgermeister Bernd Müller dankte ihr für die im Stadtrat geleistete Arbeit und überreichte ihr neben der Entlassungsurkunde ein Buchpräsent.

Die Sozialdemokratin nahm auch den Dank sowie Anerkennungspräsente von SPD-Fraktionschef Kai Kronauer und dem stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Alexander Ebert, entgegen.

Wer ihren Platz im Stadtrat einnehmen wird, ist noch nicht bekannt.

Veröffentlicht am 13.11.2008 von Peter Martens


Gesamtkonzept für Ausbau von Krippen und Kitas in Osthofen und im Landkreis angestrebt – Osthofener SPD-Fraktion bringt Antrag in Stadtrat ein/Hagemann erläutert Kita-Situation

OSTHOFEN/ALZEY-WORMS In einem Antrag an den Stadtrat hat die SPD-Fraktion ein Gesamtkonzept für den weiteren Ausbau von Kinderkrippen und Kindertagesstätten für ganz Osthofen verlangt, unterstrich Kai Kronauer, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.

Klaus Hagemann, stellvertretender Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Alzey-Worms, hatte vor den Osthofener Sozialdemokraten darauf hingewiesen, dass bis spätestens 2013 ein bundesweiter Rechtsanspruch der Eltern auf einen Krippenplatz für Einjährige bestehe. Er verwies weiter darauf, dass der zuständige Jugendhilfeausschuss und das Jugendamt eine Entscheidung nur nach Abstimmung mit der Stadt Osthofen treffen würden.

„Da es hier um mögliche Investitionen der freien Träger geht, die auch nach dem Gesetz von der Stadt bezuschusst werden müssen, ist ein gut abgestimmtes Konzept für alle Kleinkindereinrichtungen notwendig“, hob Hagemann hervor, der auch dem Osthofener Stadtrat angehört. Er betonte, dass der Bund die Kommunen bei Ausbau und Betrieb von Kinderkrippen mit 4 Mrd. Euro finanziell unterstütze. Er erläuterte die gegenwärtige Situation, wonach es 30 Krippenplätze gibt, von denen zurzeit 24 belegt sind.

Der mögliche Betreuungsbedarf bis Ende 2010 für zweijährige Kinder wird momentan mit 31 % eines Jahrgangs hochgerechnet. Bis 2010 haben die Zweijährigen einen Rechtsanspruch, bis 2013 auch die Einjährigen. Die Zahlen für Osthofen sehen so aus, dass es zurzeit 69 Zweijährige und 157 unter Zweijährige gibt. Daraus ergibt sich ab 2013 ein rechnerischer Bedarf von 70 Kinderkrippenplätzen, dem nur ein Angebot von 30 gegenübersteht. „Deshalb ist Handlungsbedarf gegeben, was wir von der SPD in unserem Antrag verlangen“, so Hagemann.

Weiter berichtete er vor der Stadtratsfraktion von seinen Gesprächen in den Kindertagesstätten. So prüfe insbesondere die Evangelische Kirchengemeinde die bestehende Kindertagesstätte in der Goethestraße, die Anfang der 60er Jahre gebaut wurde, um- und auszubauen, da es einfach zu eng geworden sei und die Einrichtungen für die Ganztagsbetreuung, die Versorgung mit warmen Mittagessen und Räume für die Vorschulerziehung nicht ausreichend vorhanden seien. „Auch diese notwendigen Baumaßnahmen und Planungen der anderen Träger der vier weiteren Kindertagesstätten müssen in ein Gesamtkonzept eingearbeitet werden, das dann mit dem Alzeyer Jugendamt abgestimmt werden muss“, so Hagemann.

Er verdeutlichte weiter, dass im Landkreis Alzey-Worms in den 77 Kindertagesstätten zurzeit 610 Plätze für die Betreuung von unter Dreijährigen zur Verfügung stehen. Von den aktuellen Planungen ausgehend könnte Ende 2010 etwa 790 Krippenplätze für die unter Dreijährigen zur Verfügung stehen. Damit wäre kreisweit der Rechtsanspruch für Zweijährige gedeckt. Zur Sicherung des Rechtsanspruchs ab 2013 müssten dann für Einjährige sowohl in Osthofen wie auch im gesamten Landkreis weitere Plätze geschaffen werden.


„Es hat sich in den zurückliegenden Jahren als richtig erwiesen, auf die Kinder- und Jugendpolitik einen besonderen Schwerpunkt zu legen“, so der Sozialdemokrat, „denn wir liegen in ganz Rheinland-Pfalz mit an der Spitze“, betonte Klaus Hagemann abschließend.

Marco Sussmann

Veröffentlicht am 12.11.2008 von Peter Martens


SPD Osthofen geht gestärkt aus Klausurtagung – Vorbereitungen zum städtischen Finanzplan/Beratung über Kommunalwahlprogramm

OSTHOFEN Traditionell gingen die Osthofener Genossen an Allerheiligen in Klausur. Neben fast allen SPD-Stadtratsmitgliedern war auch der gesamte Ortsvereinsvorstand zusammengekommen, um über den Haushalt zu beraten. Der städtische Finanzplan soll für 2009 erstmals in der neuen „Doppik“ (Doppelte Buchführung in Konten) aufgestellt werden.

„Wichtig ist, dass wir uns bereits im Vorfeld Gedanken machen und unsere Vorstellungen für die bevorstehenden Beratungen festlegen“, so der stellvertretende SPD Vorsitzende Alexander Ebert nach der Klausurtagung. „Gleichzeitig nutzen wir aber auch die Klausur, um gerade nun auch vor der Kommunalwahl, über das Wahlprogramm zu diskutieren und Gedanken, Ziele und Visionen für die kommenden Jahre auszutauschen“, kommentiert Ebert das traditionelle Treffen am 1. November. 

„Nach vielen erreichten Zielen der Osthofener SPD, wie zum Beispiel die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule ab dem kommenden Schuljahr, die Sanierung des Bahnhofsgebäudes und die Neugestaltung des Vorplatzes, die insbesondere mit der Unterstützung des Landes vorangebracht werden konnte. Oder aber auch die nun anstehende energetische Sanierung des Bürgerhauses in der Thomas-Mann-Straße, ist es für uns Sozialdemokraten selbstverständlich, dass wir uns als Partei, die nah bei den Menschen ist, programmatisch weiterentwickeln“, so der SPD-Vize weiter.  

Während der Programmdiskussion kamen viele neue Themengebiete auf bzw. konnten weiterentwickelt werden, in denen sich die SPD Fraktion und der Ortsverein einbringen werden. So ist ein weiterer Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und –angeboten oder die Umwandlung der Seebachschule in eine offene Ganztagsschule nur wenige der zahlreichen Betätigungsfelder der SPD in Osthofen.  

„Mit der Schaffung der IGS am Schulstandort Osthofen wird ein langjähriger Wunsch der Sozialdemokraten Wirklichkeit“ informiert Ebert, der auch für die SPD im Stadtrat sitzt. „Dass bereits vor einem Jahrzehnt die Erweiterung des Schulangebotes mit gymnasialer Oberstufe Inhalt des SPD-Programms war, macht deutlich, dass gerade mit den angekündigten Veränderungen in der rheinland-pfälzischen Schulstruktur die Osthofener Genossen mit Ihrer Forderung richtig lagen. Nach nicht ganz einem Jahr ist die IGS Osthofen nun in trockenen Tüchern, dass macht uns Sozialdemokraten besonders stolz“, lässt das Stadtratsmitglied wissen.  

Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer: „Die SPD, allen voran die Osthofener Sozialdemokraten, stehen schon seit Jahrzehnten für eine zukunftsorientierte Kinder- und Schulpolitik in Osthofen. Dies ist an den Beispielen der offenen Ganztagschule und gerade an der Einführung des IGS zu sehen.“ Besonderen Dank richtet Kronauer an die Verwaltungen der Stadt und des Landkreises und ganz besonders an die Adresse der Landesregierung in Mainz. „Für uns ist jede Investition in Bildung und Ausbildung eine richtige und wichtige Investition“, so Fraktionschef bei der Diskussion um die Themen für das Wahlprogramm.  

Beim anschließenden Besuch des Schulgeländes der künftigen IGS Osthofen, des Bahnhofvorplatzes und des Heimatmuseums konnte Bürgermeister Bernd Müller (SPD) von der positiven Entwicklung dieser Maßnahmen berichten. „Es freut mich, dass meine Freunde der SPD, gemeinsam mit mir unsere Stadt voranbringen und Sorge dafür tragen, dass die Bürgerinnen und Bürger verlässliche Ansprechpartner auf kommunaler Ebene haben“, so Bürgermeister Müller beim Rundgang durch die Stadt. 

Bild: Die Osthofener Sozialdemokraten vor der künftigen „Integrierten Gesamtschule Osthofen“. 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 04.11.2008 von Peter Martens


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