SPD Osthofen geht gestärkt aus Klausurtagung – Vorbereitungen zum städtischen Finanzplan/Beratung über Kommunalwahlprogramm

SPD Osthofen geht gestärkt aus Klausurtagung – Vorbereitungen zum städtischen Finanzplan/Beratung über Kommunalwahlprogramm

OSTHOFEN Traditionell gingen die Osthofener Genossen an Allerheiligen in Klausur. Neben fast allen SPD-Stadtratsmitgliedern war auch der gesamte Ortsvereinsvorstand zusammengekommen, um über den Haushalt zu beraten. Der städtische Finanzplan soll für 2009 erstmals in der neuen „Doppik“ (Doppelte Buchführung in Konten) aufgestellt werden.

„Wichtig ist, dass wir uns bereits im Vorfeld Gedanken machen und unsere Vorstellungen für die bevorstehenden Beratungen festlegen“, so der stellvertretende SPD Vorsitzende Alexander Ebert nach der Klausurtagung. „Gleichzeitig nutzen wir aber auch die Klausur, um gerade nun auch vor der Kommunalwahl, über das Wahlprogramm zu diskutieren und Gedanken, Ziele und Visionen für die kommenden Jahre auszutauschen“, kommentiert Ebert das traditionelle Treffen am 1. November. 

„Nach vielen erreichten Zielen der Osthofener SPD, wie zum Beispiel die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule ab dem kommenden Schuljahr, die Sanierung des Bahnhofsgebäudes und die Neugestaltung des Vorplatzes, die insbesondere mit der Unterstützung des Landes vorangebracht werden konnte. Oder aber auch die nun anstehende energetische Sanierung des Bürgerhauses in der Thomas-Mann-Straße, ist es für uns Sozialdemokraten selbstverständlich, dass wir uns als Partei, die nah bei den Menschen ist, programmatisch weiterentwickeln“, so der SPD-Vize weiter.  

Während der Programmdiskussion kamen viele neue Themengebiete auf bzw. konnten weiterentwickelt werden, in denen sich die SPD Fraktion und der Ortsverein einbringen werden. So ist ein weiterer Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und –angeboten oder die Umwandlung der Seebachschule in eine offene Ganztagsschule nur wenige der zahlreichen Betätigungsfelder der SPD in Osthofen.  

„Mit der Schaffung der IGS am Schulstandort Osthofen wird ein langjähriger Wunsch der Sozialdemokraten Wirklichkeit“ informiert Ebert, der auch für die SPD im Stadtrat sitzt. „Dass bereits vor einem Jahrzehnt die Erweiterung des Schulangebotes mit gymnasialer Oberstufe Inhalt des SPD-Programms war, macht deutlich, dass gerade mit den angekündigten Veränderungen in der rheinland-pfälzischen Schulstruktur die Osthofener Genossen mit Ihrer Forderung richtig lagen. Nach nicht ganz einem Jahr ist die IGS Osthofen nun in trockenen Tüchern, dass macht uns Sozialdemokraten besonders stolz“, lässt das Stadtratsmitglied wissen.  

Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer: „Die SPD, allen voran die Osthofener Sozialdemokraten, stehen schon seit Jahrzehnten für eine zukunftsorientierte Kinder- und Schulpolitik in Osthofen. Dies ist an den Beispielen der offenen Ganztagschule und gerade an der Einführung des IGS zu sehen.“ Besonderen Dank richtet Kronauer an die Verwaltungen der Stadt und des Landkreises und ganz besonders an die Adresse der Landesregierung in Mainz. „Für uns ist jede Investition in Bildung und Ausbildung eine richtige und wichtige Investition“, so Fraktionschef bei der Diskussion um die Themen für das Wahlprogramm.  

Beim anschließenden Besuch des Schulgeländes der künftigen IGS Osthofen, des Bahnhofvorplatzes und des Heimatmuseums konnte Bürgermeister Bernd Müller (SPD) von der positiven Entwicklung dieser Maßnahmen berichten. „Es freut mich, dass meine Freunde der SPD, gemeinsam mit mir unsere Stadt voranbringen und Sorge dafür tragen, dass die Bürgerinnen und Bürger verlässliche Ansprechpartner auf kommunaler Ebene haben“, so Bürgermeister Müller beim Rundgang durch die Stadt. 

Bild: Die Osthofener Sozialdemokraten vor der künftigen „Integrierten Gesamtschule Osthofen“. 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 04.11.2008 von Peter Martens