Osthofener Sozialdemokraten verabschieden Kandidatenliste zur Stadtratswahl – SPD-Chef Ebert spricht von „bunter Mischung“

Osthofener Sozialdemokraten verabschieden Kandidatenliste zur Stadtratswahl – SPD-Chef Ebert spricht von „bunter Mischung“

OSTHOFEN In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Osthofen seine Bewerberinnen und Bewerber vorgestellt und gewählt. Zur Kommunalwahl am 07.06.2009 treten 24 Osthofenerinnen und Osthofener für die SPD an, um ein Mandat zum Rat der Stadt zu erwerben. „Eine bunte Mischung“ versprach Ortsvereinsvorsitzender Alexander Ebert den anwesenden Mitgliedern bei der Vorstellung der einzelnen Kandidaten.

„Wir wollen alle Generationen ansprechen und setzen deshalb auf eine bunte Mischung“, kündigt Ebert an. „Wir treten mit erfahrenen Ratsmitgliedern, engagierten jüngere Parteimitgliedern sowie Nicht-Parteimitgliedern aus allen Berufssparten und Altersklassen zur Stadtratswahl an“, spricht Ebert über den Listenvorschlag. Bemerkenswert findet der Osthofener SPD-Chef auch, „dass gerade auch Bürgerinnen und Bürger den Weg zu uns gefunden haben, die nicht Mitglied der Partei sind, aber gleichwohl sich für die sozialdemokratische Sache einsetzen wollen.“

 

Ohne SPD keine Sanierung des Bahnhofs

 

Zuvor ging Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer auf die Bilanz der letzten fünf Jahre ein. Kronauer macht deutlich, dass es ohne die SPD keinen sanierten Bahnhof geben würde. Die SPD ist federführend bei diesem Projekt und hat die Verantwortung übernommen. „Bis auf die Stimmen der CDU waren wir im Rat einig, den Bahnhof in städtisches Eigentum zu bringen“, was den Tourismus aufwertet so Kronauer. „Andernfalls hätten wir heute noch immer ein vergammeltes Bahnhofsgebäude dort stehen“.

 

Besonders stolz zeigte sich der Sozialdemokrat auch darüber, dass die Genossen sehr schnell gehandelt hätten, um die IGS mit gymnasialer Oberstufe in Osthofen einzurichten. „Ende 2007 haben wir dazu den Antrag in das Stadtparlament eingebracht mit dem Schuljahr 2009/2010 geht unser langgehegter Wunsch in Erfüllung.“

 

Abschließend machte Fraktionschef Kronauer deutlich, dass die SPD in Osthofen als Team angetreten ist. „Die SPD ist die politische Mannschaft für Osthofen, damit wollen wir auch in Zukunft Punkten, wenn es um unsere Stadt geht“, zeigte sich Kronauer kämpferisch.

 

Beginn der Bahnunterführung „Hauptstraße“

 

Bürgermeister Bernd Müller bedankte sich bei den anwesenden Stadtratsmitgliedern für die bisher geleistete gute Zusammenarbeit und wünscht sich, dass auch nach der Stadtratswahl weiterhin eine gute Arbeit mit den Sozialdemokraten möglich ist. „Immerhin haben wir zahlreiche Projekte für unsere Heimatstadt Osthofen zu meistern“, so Müller. Er ging in seiner kurzen Bilanz auf nur wenige Punkte ein: behinderten gerechter Ausbau des Rathauses und der Stadtchef freute sich über den Baubeginn der Bahnunterführung in der Hauptstraße und erklärte, „ein Projekt, auf das die Osthofener schon seit Jahrzehnten warten. Es wird nun umgesetzt“. Dabei bedankte sich der Stadtchef bei seinem Vorgänger und heutigen Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann und bei der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp.

 

Die Kandidatenliste der Osthofener Sozialdemokraten

 

1) Klaus Hagemann, 2) Reinhold Unkelbach, 3) Doris Scherer, 4) Kai Kronauer, 5) Alexander Ebert, 6) Otto Stridde, 7) Rolf Kommer, 8) Kai Unkelbach, 9) Anke Knorpp, 10) William Klemm, 11) Julia Dauenheimer, 12) Klaus Eschenfelder, 13) Wolfgang Itzerodt, 14) Peter Lukinger, 15) Karl-Heinz Kukla, 16) Hans-Hermann Seelig, 17) Heiko Unselt, 18) Sebastian Blümel, 19) Anne-Marie Körner, 20) Ulla Unkelbach, 21) Karl-Ludwig Weinmann, 22) Michael Scherer, 23) Norbert Brückner, 24) Ludwig Eifler.

 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 27.01.2009 von Peter Martens