Klinikum Worms profitiert vom Konjunkturpaket der Bundesregierung – Neubau bringt Aufwertung über die Stadtgrenzen hinaus auch in den Landkreis Alzey-Worms

Klinikum Worms profitiert vom Konjunkturpaket der Bundesregierung – Neubau bringt Aufwertung über die Stadtgrenzen hinaus auch in den Landkreis Alzey-Worms

MAINZ/WORMS/ALZEY-WORMS Die Landtagsabgeordneten Jens Guth und Kathrin Anklam-Trapp konnten heute dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel bestätigen, dass das Klinikum Worms zu den Krankenhäusern im Lande gehört, die bei dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung mit 2 Mio. Euro zusätzliche Fördermittel berücksichtigt werden.

Mit dem Geld soll ein zusätzlicher Anbau realisiert werden, der bereits seit Jahren ganz oben auf der Wunschliste der Verantwortlichen des Klinikums stand. Der Anbau soll ca. 50-70 zusätzliche Räume beherbergen, die nicht direkt mit der Behandlung der Patienten in Zusammenhang stehen (z.B. Arzt- und Bereitschaftsdienstzimmer, Besprechungsräume, und Teile der Verwaltung). Das neue Gebäude schafft Raum für die Umwidmung zahlreicher Zimmer im Haupthaus, die dann zur Unterbringung und Behandlung der Patienten genutzt werden können.

 

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 12.01.2009 das Konjunkturprogramm II verabschiedet, das für die Jahre 2009 und 2010 ein Gesamtvolumen von ca. 50 Mrd. Euro umfasst. Für Investitionen in die Infrastruktur, insbesondere für Krankenhäuser werden vom Bund ca. 3,5 Mrd. Euro für Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Rheinland-Pfalz profitiert mit ca. 625 Mio. Euro, wovon 75% vom Bund und 25% vom Land zu tragen sind. Davon entfallen 65% auf Investitionen für Bildung und Wissenschaft und 35% auf Investitionen für die Kommunen und Krankenhäuser. Voraussetzung für die Berücksichtigung ist die Fertigstellung der beantragten Projekte bis Ende 2010.

 

Als das Konjunkturprogramm bekannt wurde, reagierten die Verantwortlichen des Klinikums sofort und reichten mehrere förderfähige Projekte beim zuständigen Gesundheitsministerium  Rheinland-Pfalz ein. Stetig steigende Patientenzahlen – heute werden doppelt so viele stationäre Patienten behandelt wie beim Erstbezug des Neubaus vor knapp 30 Jahren – und die Erhöhung der Mitarbeiterzahl, insbesondere im Ärztlichen Dienst aufgrund des Arbeitszeitgesetzes, erforderte zunehmend eine bauliche Lösung.

 

Das neue Gebäude soll in einer so genannten Modulbauweise erstehen, was eine kurze Bauzeit und flexible Nutzungsmöglichkeiten verspricht und im Vergleich zu einem massiv erstellten Gebäude eine kostengünstige Lösung darstellt.

 

Die Verantwortlichen des Klinikums zeigten sich hocherfreut über die zusätzlichen Fördermittel. „Dieses Geld wird dringend benötigt. Endlich können wir die seit langen Jahren ersehnte räumliche Entlastung schaffen“, so der Geschäftsführer des Klinikums, Friedrich Haas. Der Oberbürgermeister und Vorsitzender des Aufsichtsrates im Klinikum, Michael Kissel ergänzt: „Die zusätzlichen Fördermittel kommen direkt den Patienten zu Gute. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Landesregierung, Ministerin Malu Dreyer und Staatssekretär Christoph Habermann, dem wir kürzlich unseren Projektvorschlag vorgestellt haben, für die Unterstützung unseres Klinikums.“

Veröffentlicht am 06.03.2009 von Peter Martens