Bundestag vergibt USA-Stipendien – Klaus Hagemann ruft zu Bewerbung auf/Alzeyer ausgewählt

Bundestag vergibt USA-Stipendien – Klaus Hagemann ruft zu Bewerbung auf/Alzeyer ausgewählt

BERLIN/ALZEY Auch im Sommer 2010 haben Schülerinnen und Schüler oder junge Berufstätige wieder die Chance, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages für ein Jahr in die USA zu reisen. Diese Möglichkeit eröffnet das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP), auf das der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) jetzt hinweist. Die Bewerbungsfrist beginnt ab sofort und endet am 4. September 2009. Für das aktuelle Programm hat der SPD-Bundespolitiker den 16-jährigen Alzeyer Felix Störtländer ausgewählt, der zurzeit die Realschule im Gustav Heinemann-Schulzentrum besucht. Er wird in diesem Sommer nach Übersee starten.

In den USA wohnen die deutschen Jugendlichen in Gastfamilien. Schüler besuchen die High School, junge Berufstätige ein College, an das sich ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb anschließt. Bewerben können sich Schüler, die bis zur Ausreise am 31. Juli 2010 mindestens 15 Jahre und höchstens 17 Jahre alt sind. Junge Berufstätige müssen bis zu diesem Zeitpunkt ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen dann höchstens 24 Jahre alt sein. Geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr erhöhen die obere Altersgrenze entsprechend. Im Rahmen des Stipendiums werden vom Deutschen Bundestag die Flug- und Reisekosten, die Aufwendungen für das Programm und das Vorbereitungsseminar, sowie für die Versicherungen übernommen.

 

Nähere Informationen in Form eines Faltblattes inklusive der Bewerbungskarte können kostenlos bestellt werden in Klaus Hagemanns Wahlkreisbüro, Bebelstr. 55a, 67549 Worms, Telefon 06241-305249 oder per E-Mail an: klaus.hagemann@wk.bundestag.de

 

Präsidentenwahl und Wirtschaftskrise

 

Eine historische Phase, geprägt von der Wirtschaftskrise und der Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten, erlebt der Wormser Daniel Renkel in den USA, der momentan als Vorgänger von Störtländer noch in den USA ist. Renkel berichtet, dass die Krise auch „seine“ Stadt und seine Gastfamilie getroffen habe. „Einige Geschäfte haben Insolvenz anmelden müssen und die lokale Bank ringt mit Problemen, was natürlich direkte Auswirkungen auf die Leute hat, die Kredite und Hypotheken bei dieser Bank haben“, schrieb der Schüler an Hagemann. Auch seine Schule habe mit Budgetkürzungen zu kämpfen.

 

Höchst spannend war für Renkel der US-Präsidentschaftswahlkampf, auch wenn es manchmal etwas zu „lästig“ wurde, wenn an manchen Tagen gleich drei bis vier Wahlhelfer anriefen, um für den eigenen Kandidaten zu werben. Ansonsten ist der Wormser begeistert über die vielfältigen Schulsport-Angebote an seiner High-School. Und bei einer Reihe von Ausflügen nach Orlando, Minnesota, Chicago oder Las Vegas hat Renkel schon einiges von den USA kennengelernt.

Veröffentlicht am 19.05.2009 von Peter Martens