Hagemann und Müller gewählt – SPD Osthofen mit zwei Vertretern im Kreistag

Pressearchiv

Hagemann und Müller gewählt – SPD Osthofen mit zwei Vertretern im Kreistag

OSTHOFEN/ALZEY-WORMS Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis können sich die Osthofener Sozialdemokraten freuen: Sie schicken MdB Klaus Hagemann und Bürgermeister Bernd Müller erneut in den Kreistag Alzey-Worms. „Mit Hagemann und Müller werden weiterhin die Interessen der Stadt und damit die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Osthofens hervorragend im Kreistag Alzey-Worms vertreten sein“, freut sich Ortsvereinsvorsitzender Alexander Ebert und gratuliert damit beiden gewählten Bewerbern.

Das Duo Hagemann und Müller haben in den zurückliegenden Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass u.a. in diesm Jahr die IGS in Osthofen an den Start gehen kann. „Für diesen Einsatz sind wir beiden dankbar, denn vor zehn Jahren wollte keiner im Landkreis so recht glauben, dass Osthofen als Standort geeignet ist, um alle Schulformen von der Grundschule bis zum Gymnasium anzubieten“, erklärt Ebert.

 

Mit dem kommenden Schuljahr 2009/2010 geht die IGS in Osthofen an den Start. Damit wird erstmals die Möglichkeit wahr, das Abitur in Osthofen zu machen. „Osthofen ist ein bedeutender Standort für den Wonnegau und damit für den Kreis geworden. Und darauf sind wir schon ein bischen stolz“, so Alexander Ebert.

 

„Klaus Hagemann hat im gesamten Kreis Alzey-Worms 31.053 Stimmen und hat damit als Spitzenkandidat der SPD ein hervorragendes Ergebnis für uns eingefahren“, so der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Ebert dieser Tage in Osthofen. Sein alter und neuer Kreistagskollege Bernd Müller konnte seine Positionierung sogar verbessern und kam von Listenplatz sieben mit 20.393 Stimmen auf Rang sechs.

Veröffentlicht am 19.06.2009 von Peter Martens


SPD Osthofen legt bei Kommunalwahl 2,7 Prozent zu – Weiterhin stärkste Fraktion im Stadtrat

OSTHOFEN Sehr zufrieden zeigt sich SPD-Vorsitzender Alexander Ebert am Tag nach der Kommunalwahl. Nachdem zunächst das Ergebnis aufgrund eines technischen Problems am Wahlabend nicht ganz ausgewertet werden konnte, überreichte Bürgermeister Bernd Müller heute Morgen seinem Parteifreund das vorläufige amtliche Endergebnis.

„Wir konnten unser Ergebnis von 2004 um 2,7 auf 47,1 Prozent verbessern. Damit behalten wir unsere elf Sitze im Stadtrat“, kommentiert Ebert das Wahlergebnis. „Die Wählerinnen und Wähler haben verstanden, dass es bei der SPD um eine verlässliche und sachorientierte Politik geht. Mit der Abriß-Politik, wie die CDU sie betreibt und unwahren Äußerungen lassen sich erkennbar keine Wahlen gewinnen“, so der SPD-Chef weiter. „Die Union hat von der Osthofener Bevölkerung ganz klar einen Denkzettel verpasst bekommen.“

 

Die CDU verliert einen Sitz im Stadtrat und kommt auf 27,4 Prozent (2004: 32,7 = -5,3 Prozent). Für die Union ist es das denkbar schlechteste Ergebnis seit 1994 (28,3 Prozent). Die FWG wird im neuen Stadtrat mit fünf Sitzen verteten sein und fährt ein Ergebnis von 21,7 Prozent (2004: 14,5 Prozent = +7,2 Prozent) ein. Die B.i.O. hat für das neue Stadtparlament keine Kandidaten mehr aufgestellt, dafür erhält die ödp erstmals einen Sitz und erreicht 3,8 Prozent.

 

Zum Ergebnis der Stadtratswahl freut sich auch SPD-Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer: „Zwar ist die Anzahl unserer Sitze unverändert, aber wir haben fast drei Prozentpunkte dazu gewinnen können. Das ist ein tolles Resultat“, sagte er. Auch er sieht die CDU abgestraft. „Sie haben mit der Bahnhofsumgestaltung Wahlkampf gemacht, obwohl sie anfangs dagegen waren. So etwas merken sich die Wähler und jetzt haben sie die Quittung dafür gekriegt“, meinte Kronauer rundheraus. Für ihn spräche übrigens wie für Alexander Ebert nichts dagegen, die bisherige Kooperation von SPD und FWG im Rat fortzusetzen.

 

Die Vertreterinnen und Vertreter der SPD im neuen Stadtrat:

 

1 Klaus Hagemann (3.162 Stimmen)

2 Doris Scherer (2.046 Stimmen)

3 Reinhold Unkelbach (2.030 Stimmen)

4 Kai Kronauer (1.906 Stimmen)

5 Wolfgang Itzerodt (1.584 Stimmen)

6 Anke Knorpp (1.452 Stimmen)

7 Alexander Ebert (1.327 Stimmen)

8 Klaus Eschenfelder (1.293 Stimmen)

9 Kai Unkelbach (1.270 Stimmen)

10 Sebastian Blümel (1.251 Stimmen)

11 Peter Lukinger (1.197 Stimmen)

Veröffentlicht am von Peter Martens


Führung, Klarheit, Richtung – Soziale Gerechtigkeit oder marktradikale Ideologie

BERLIN Kanzlerformat: Packend und inhaltsstark hat Frank-Walter Steinmeier auf dem Berliner Parteitag die Delegierten auf den Bundestagswahlkampf eingeschworen. Seine Botschaft: „Wir wollen dieses Land stärker und solidarischer machen“.

Am Ende wollten die 480 Delegierten des SPD-Bundesparteitags in Berlin ihren Kanzlerkandidaten nicht mehr von der Bühne lassen. Begeisterter Beifall, der auch immer wieder die Rede Steinmeiers unterbrach, demonstrierte eindrucksvoll die geschlossene Zustimmung zum Kandidaten, zum Regierungsprogramms und die kämpferische Entschlossenheit für die nächsten 105 Tage.

 

Mit scharfen Angriffen auf die Unentschlossenheit Angela Merkels machte Steinmeier die Unterschiede in der Führungsfrage klar: „Moderation“, so der Kanzlerkandidat, „geht nicht länger.“ Steinmeier verwies darauf, dass die Union bis heute kein Programm vorlegen konnte. „Nicht einmal einen Entwurf. Und das zeigt, wofür die Union und ihre Vorsitzenden stehen. Ihr Motto lautet: Abwarten, Abgucken, Draufsetzen.“

 

Der sozialdemokratische Weg sieht anders aus: „Es geht jetzt um Führung, Klarheit, Richtung“, so der SPD-Kanzlerkandidat – nicht nur für die nächste Legislatur, sondern „für das ganze Jahrzehnt“. Darüber werde am 27. September entschieden. „Ich sage denen: Wir Sozialdemokraten sind auf der Höhe der Zeit. Ihr seid es nicht!“

Soziale Gerechtigkeit oder marktradikale Ideologie

Neben der Führungsfrage geht es zentral um Inhalte, um die Richtung für Deutschland. In seiner programmatisch starken Rede machte der SPD-Kanzlerkandidat deutlich, was die Herausforderungen für das Land sind – und wie die sozialdemokratischen Antworten darauf aussehen. Gemeinschaft statt Eigennutz: „Es geht um Arbeit statt Abbruch. Es geht um nachhaltige Industriepolitik, die gestaltet, statt ordnungspolitische Lehrbuchweisheiten. Es geht um soziale Gerechtigkeit oder marktradikale Ideologie“, unterstrich Steinmeier. Und: „Es geht um die Entscheidung, ob Deutschland eine sichere, erneuerbare Energiezukunft haben soll oder ob die Energiewende rückgängig gemacht wird. Es geht um Teilhabe und Chancen für viele statt Privilegien für wenige. Angefangen bei der Bildungsfrage.“

 

Das alles ist aber nur mit einer sozialdemokratisch geführten Bundesregierung zu haben.

 

Wieder unterbrochen durch begeisterten Applaus warnte Steinmeier so auch leidenschaftlich vor einer schwarz-gelben Mehrheit bei der Bundestagswahl – „weil die Ideologie, die uns in die Krise geführt hat, sicherlich nicht die Antwort auf die Krise sein kann.“

 

Mit der Rede Steinmeiers und der überwältigenden Zustimmung der Delegierten ist ein beeindruckendes Signal der Geschlossenheit, der Entschlossenheit und des Aufbruchs vom Berliner Parteitag ausgegangen. Denn: „Wir haben die richtigen Antworten auf die Krise. Wir haben das richtige Programm für die Zukunft unseres Landes. Deutschland braucht eine starke Sozialdemokratie“, fasste Steinmeier zusammen. „Deutschland braucht einen sozialdemokratischen Bundeskanzler. Gemeinsam schaffen wir das. Wir wollen und werden gewinnen!“

Veröffentlicht am 17.06.2009 von Peter Martens


Größte Fraktion im Kreistag – Verluste bei CDU und FWG

ALZEY-WORMS Die SPD bleibt mit 16 Sitzen größte Fraktion im Kreistag Alzey-Worms. Dies geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor. Verlierer der Wahl ist die CDU mit einem Minus von 5,74 Prozent.

Damit stellt die CDU künftig nur noch 14 Sitze, die FDP legt mit 2,39 auf 8,89 Prozent zu und stellt acht Kreistagsmitglieder. Die FWG verliert leicht und stellt mit einem Stimmenanteil von 12,13 Prozent künftig sechs Sitze. Bündnis 90/Die Grünen erhalten 8,10 Prozent an Wählerstimmen und entsenden vier Vertreter in das Kreisparlament.

 

Mit einem Sitz ist erstmals DIE LINKE im Kreistag verteten. Sie erhält 2,87 Prozent. Ebenso eine rechte Partei. Sie stellt ein Kreistagsmitglied.

 

Die gewählten Bewerberinnen und Bewerber der SPD Alzey-Worms:

 

1. Klaus Hagemann, MdB (31.053 Stimmen)

2. Kathrin Anklam-Trapp, MdL (23.343 Stimmen)

3. Heiko Sippel, MdL (22.722 Stimmen)

4. Gerhard Kiefer (21.527 Stimmen)

5. Gerhard Seebald (20.979 Stimmen)

6. Bernd Müller (20.393 Stimmen)

7. Ute Beiser-Hübner (20.239 Stimmen)

8. Ralph Bothe (19.646 Stimmen)

9. Jutta Dexheimer (19.618 Stimmen)

10. Ingo Kleinfelder (19.528 Stimmen)

11. Gerd Rocker (19.300 Stimmen)

12. Klaus Willius (19.261 Stimmen)

13. Franz-Josef Lenges (19.250 Stimmen)

14. Hans-Jürgen Piegacki (19.088 Stimmen)

15. Nicole Sommer-Kundel (19.072 Stimmen)

16. Bernd Westphal (18.811 Stimmen)

 

Quelle: www.kreis-alzey-worms.eu

Veröffentlicht am 12.06.2009 von Peter Martens


Land sagt Mittel für Schulbau zu – MdL Sippel: Bildung fördern, Konjunktur beleben

MAINZ/ALZEY-WORMS 216 Baumaßnahmen an Schulen in Rheinland-Pfalz werden in diesem Jahr mit mehr als 105 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert. Neben den Baumaßnahmen aus dem Konjunkturprogramm II, die mit 55 Millionen Euro unterstützt werden, fließen 50 Millionen Euro aus dem Landesschulbauprogramm an die Schulträger.

„Auch den Schulen im Landkreis Alzey-Worms kommen Fördergelder zugute“, bemerkt Landtagsabgeordneter Heiko Sippel, der im Gespräch mit der Staatssekretärin im Bildungsministerium, Vera Reiß, auf die Vorhabenliste aufmerksam gemacht hatte. So erhält der Landkreis Alzey-Worms in diesem Jahr einen Betrag in Höhe von 335.000.- Euro als Anteilsfinanzierung für den Neubau der Förderschule für ganzheitliche Entwicklung in Alzey. Der Verbandsgemeinde Alzey-Land werden 190.000.- Euro für die Baumaßnahmen an der Grund- und Hauptschule Flomborn überwiesen. Aus Mitteln der Konjunkturprogramms II wird der Stadt Alzey eine Landeszuwendung in Höhe von 345.000.- Euro für den Ausbau des Ganztagsschulbereichs an der Nibelungenschule in Alzey gewährt. Die Verbandsgemeinde Westhofen kann sich über 875.000.- Euro für die Baumaßnahmen an der Otto-Hahn-Schule in Westhofen freuen.

Für Heiko Sippel leisten die Landesmittel für den Schulbau eine hervorragende Unterstützung für die Kommunen zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur. Wichtig sei zudem, dass die Baumaßnahmen zu Aufträgen für die regionale Baubranche führten. „Damit werden in schwieriger Zeit Arbeitsplätze gesichert“, so Sippel.

Von der Gesamtsumme würden in den nächsten Tagen Gelder in Form von Bewilligungen bereitgestellt, weitere Projekte können zudem nach Abschluss der baufachlichen Prüfung mit einer Förderung rechnen, so zum Beispiel der Bau einer Mensa an der neuen IGS in Osthofen.

Sippel verweist darauf, dass das Land bereits im April im Zuge des Konjunkturprogramms eine Fördersumme in Höhe von 136 Millionen Euro für Sanierungsprojekte insbesondere zur Energieeinsparung an Schulgebäuden zugesagt habe, wovon 3,75 Millionen Euro an die Schulträger im Landkreis Alzey-Worms gingen.

Veröffentlicht am von Peter Martens


« Ältere Einträge Neuere Einträge »