Malu Dreyer: Land ist gut vorbereitet – Ministerium hat Hotline eingerichtet

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Malu Dreyer: Land ist gut vorbereitet – Ministerium hat Hotline eingerichtet

MAINZ Heute hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Anbetracht der weltweiten Ausbreitung der Neuen Grippe die Höherstufung auf die Phase 6 bekannt gegeben. „Rheinland-Pfalz ist auf die aktuelle Entwicklung gut vorbereitet“, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz unterstrich. Sie wies darauf hin, dass seit einiger Zeit damit zu rechnen war, dass die WHO die Phase 6, also den Pandemiefall, ausrufen würde. Das bedeute nicht, dass das Virus gefährlicher geworden sei. „Im Gegenteil: Die bisher bekannt gewordenen Krankheitsfälle verlaufen in der Regel sehr milde, wie beispielsweise der Fall des vierjährigen Mädchens aus dem Donnersbergkreis zeigt, das vergangene Woche Krankheitssymptome aufwies und am Montag bereits wieder in die Kindertagesstätte gehen kann“, betonte Malu Dreyer.

„Wir nehmen die Situation ernst, sind aber sehr gut vorbereitet. Alle bisher ergriffenen Maßnahmen werden gemäß den gemeinsamen Planungen von Bund und Ländern fortgeführt. Zur Besorgnis gibt es nach wie vor keinen Anlass“, sagte die Ministerin.

 

Auch das Robert Koch-Institut betonte, dass es sich aus deutscher Sicht um eine formale Ausrufung handele. Faktisch ändere sich in Deutschland nichts mit der Ausrufung der Phase 6. Auch wenn noch mit einer Zunahme der Krankheitsfälle gerechnet werden müsse, entspreche das Infektionsgeschehen in Deutschland nicht dem einer Pandemie. Deutschland sei auf diese Situation gut vorbereitet. Grundlage sei der Nationale Pandemieplan, der in den letzten Jahren in allen Details gemeinsam von Bund und Ländern ausgearbeitet wurde.

Die aktuellen Maßnahmen zielen nach wie vor darauf ab, die weitere Ausbreitung des Neuen Influenzavirus einzudämmen. Das ist dem öffentlichen Gesundheitsdienst in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft bisher gut gelungen. Rheinland-Pfalz hat nach Angaben der Ministerin frühzeitig mit den Vorbereitungen begonnen, um die Bürgerinnen und Bürger für den Fall einer Pandemie wirksam zu schützen. Grundlage dafür ist der rheinland-pfälzische Pandemieplan, der sich am nationalen Pandemieplan orientiert und der auf der Homepage des Ministeriums unter www.masgff.rlp.de zu finden ist.

 

Besonders großen Wert habe das Gesundheitsministerium darauf gelegt, dass die erforderlichen Maßnahmen im Falle einer Pandemie mit allen anderen für die Gesundheit der Bevölkerung zuständigen Stellen entwickelt und abgestimmt wurden. „Ein zentraler Punkt ist die reibungslose Kommunikation und der Informationsfluss zwischen den beteiligten Stellen; das haben wir in Rheinland-Pfalz sichergestellt“, so Malu Dreyer.

 

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat bereits im Mai eine Hotline zur Neuen Grippe eingerichtet. Die Telefon-Hotline beantwortet werktags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/165200 Fragen aus der Bevölkerung im persönlichen Gespräch. Am Wochenende und an Feiertagen liefert eine Bandansage die wichtigsten Informationen.

Veröffentlicht am 12.06.2009 von Peter Martens


Ministerpräsident und Landesvorsitzender Kurt Beck zum Ergebnis der Europawahl in Rheinland-Pfalz – Rheinland-Pfalz mit zwei Sozialdemokraten im Europaparlament vertreten

RHEINLAND-PFALZ „Die SPD-Rheinland-Pfalz hat ein deutlich besseres Ergebnis bei der Europawahl erreicht als die SPD im Bundesschnitt. Wir haben dazu gewonnen, die rheinland-pfälzische CDU hat überdurchschnittlich verloren.

Unser Wahlziel, ins neue Europaparlament zwei Abgeordnete aus Rheinland-Pfalz entsenden zu können, haben wir erreicht. Nach allen Hochrechnungen sind Jutta Steinruck und Norbert Neuser neue Mitglieder des EU-Parlaments. Mit dem Europawahlergebnis insgesamt kann die SPD nicht zufrieden sein, wir dürfen es auch nicht schönreden.

 
Erste Auszählungen der Kommunalwahlen zeigen hervorragende Zwischenergebnisse für die SPD. Die rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten haben einen engagierten Wahlkampf geführt, ich rechne fest damit, dass sie mit guten Wahlergebnissen in den Kommunen belohnt werden.“

Veröffentlicht am 07.06.2009 von Peter Martens


Neonazis haben im Kreistag Alzey-Worms nichts zu suchen – Aufruf zur Kommunalwahl am 7. Juni 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Auf Liste 7 kandidiert bei der Wahl am 7. Juni eine rechtsextreme Partei für den Kreistag Alzey-Worms. Auf den forderen Plätzen der Liste stehen organisierte Neonazis, die nicht aus Besorgnis um Einigkeit, Recht und Freiheit in Deutschland Politik machen, sondern die einen Unrechtsstaat anstreben, wie er schon einmal in der deutschen Geschichte Millionen von Menschen Leid und Tod gebracht hat.

Weil wir nicht wollen, dass die politischen Weichen in Richtung Gewalt gestellt werden, sagen wir deutlich: Wer rechtsextrem handelt oder wählt, verlässt den Grundkonsens unserer Gesellschaft.

 

Wir wollen ein tolerantes und weltoffenes Rheinhessen, in dem Menschen unterschiedlichster Überzeugungen, Herkunft und Lebensweise friedlich zusammen leben. Unser Heimatgefühl ist lebendig aus dem Geist der Menschenrechte heraus.

 

 

Keine Stimme für die Gewalt von Rechts.

Rechtsextreme und Neonazis haben

im Kreistag Alzey-Worms nichts zu suchen.

 

Dafür stehen:

 

Rheinhessen gegen Rechts e.V.

Förderverein Projekt Osthofen e.V.

SPD Alzey-Worms

CDU Alzey-Worms

FWG Alzey-Worms

Bündnis 90/Die Grünen Alzey-Worms

FDP Alzey-Worms

Veröffentlicht am 05.06.2009 von Peter Martens


Mehr Medienkompetenz in weiteren 280 Schulen – Landesprogramm wird massiv ausgeweitet / Schulen im Landkreis profitieren

MAINZ/ALZEY-WORMS Das Zehn-Punkte-Programm der Landesregierung „Medienkompetenz macht Schule“ wird in diesem Jahr mit einem außergewöhnlich großen Schritt weiter vorangetrieben, informieren die SPD- Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Heiko Sippel.

280 weiterführende Schulen können jetzt neu in das Landesprogramm aufgenommen werden. Damit steigt die Zahl der Schulen, die im Bereich der Medienerziehung gezielt unterstützt werden, auf insgesamt 330. Möglicht wird diese Ausweitung durch die für 2009 bereitgestellten Landesmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie durch zusätzliche zehn Millionen Euro aus dem bundesweiten Konjunkturprogramm II.

 

„Im Wahlkreis Alzey-Worms können acht Schulen und in Mainz- Bingen  drei Schulen von dem Programm profitieren“, freuen sich die beiden Politiker.  Die neu aufgenommenen Schulen erhalten demnächst jeweils einen Laptopwagen, elektronische Wandtafeln und weitere Hardware, zusätzliches Know-how und hochwertige Bildungssoftware sowie, falls noch nicht vorhanden, ein pädagogisches Standardnetzwerk. „Damit verbessern sich die Voraussetzungen für eine intensive und innovative Medienerziehung in den Schulen entscheidend“, betonen die SPD- Politiker.

 

Mit dem im Jahr 2007 gestarteten Programm „Medienkompetenz macht Schule“ werde nicht nur die informationstechnische Infrastruktur einzelner Schulen verbessert, damit sei auch ein breites Bündel von Maßnahmen gestartet worden, das landesweit die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern aber auch von Lehrkräften und Eltern steigere, unterstreichen Anklam-Trapp und Sippel. 

 

Die Resonanz auf den für dieses Jahr angekündigten Ausbau des Landesprogramms in den Schulen war sehr beeindruckend. Landesweit hatten sich 317 Schulen aller weiterführenden Schularten um eine Aufnahme beworben. „Orientiert an der Qualität der eingereichten Konzepte sind daraus 280 Schulen ausgewählt worden, wobei auch eine ausgewogene regionale Verteilung und die Streuung auf die verschiedenen Schularten berücksichtigt wurde“, so die Landtagsabgeordneten. Schulen, die bei dieser Auswahl nicht zum Zuge kamen, haben in den kommenden beiden Jahren eine erneute Chance, da das Programm mit Landesmitteln fortgesetzt wird. In dieser Zeit werden fast fünf Millionen Euro in das auf vier Jahre angelegte Landesprogramm fließen. Insgesamt sollten nach dem jetzigen Stand rund 400 Schulen direkt unterstützt werden.

 

Neu aufgenommene Schulen

 

Landkreis Alzey-Worms: Berufsbildende Schule Alzey, Volkerschule AZ, Gymnasium am Römerkastell AZ, Elisabeth-Langgässer- Gymnasium AZ, Realschule Alzey, Regionale Schule Eich, Wonnegauschule Osthofen, Georg-Forster Gesamtschule Wörrstadt.

 

Landkreis Mainz- Bingen: Gymnasium Oppenheim, Regionale Schule Oppenheim, GHS Dolgesheim.

 

 

Veröffentlicht am 03.06.2009 von Peter Martens


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