SPD Osthofen legt bei Kommunalwahl 2,7 Prozent zu – Weiterhin stärkste Fraktion im Stadtrat

SPD Osthofen legt bei Kommunalwahl 2,7 Prozent zu – Weiterhin stärkste Fraktion im Stadtrat

OSTHOFEN Sehr zufrieden zeigt sich SPD-Vorsitzender Alexander Ebert am Tag nach der Kommunalwahl. Nachdem zunächst das Ergebnis aufgrund eines technischen Problems am Wahlabend nicht ganz ausgewertet werden konnte, überreichte Bürgermeister Bernd Müller heute Morgen seinem Parteifreund das vorläufige amtliche Endergebnis.

„Wir konnten unser Ergebnis von 2004 um 2,7 auf 47,1 Prozent verbessern. Damit behalten wir unsere elf Sitze im Stadtrat“, kommentiert Ebert das Wahlergebnis. „Die Wählerinnen und Wähler haben verstanden, dass es bei der SPD um eine verlässliche und sachorientierte Politik geht. Mit der Abriß-Politik, wie die CDU sie betreibt und unwahren Äußerungen lassen sich erkennbar keine Wahlen gewinnen“, so der SPD-Chef weiter. „Die Union hat von der Osthofener Bevölkerung ganz klar einen Denkzettel verpasst bekommen.“

 

Die CDU verliert einen Sitz im Stadtrat und kommt auf 27,4 Prozent (2004: 32,7 = -5,3 Prozent). Für die Union ist es das denkbar schlechteste Ergebnis seit 1994 (28,3 Prozent). Die FWG wird im neuen Stadtrat mit fünf Sitzen verteten sein und fährt ein Ergebnis von 21,7 Prozent (2004: 14,5 Prozent = +7,2 Prozent) ein. Die B.i.O. hat für das neue Stadtparlament keine Kandidaten mehr aufgestellt, dafür erhält die ödp erstmals einen Sitz und erreicht 3,8 Prozent.

 

Zum Ergebnis der Stadtratswahl freut sich auch SPD-Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer: „Zwar ist die Anzahl unserer Sitze unverändert, aber wir haben fast drei Prozentpunkte dazu gewinnen können. Das ist ein tolles Resultat“, sagte er. Auch er sieht die CDU abgestraft. „Sie haben mit der Bahnhofsumgestaltung Wahlkampf gemacht, obwohl sie anfangs dagegen waren. So etwas merken sich die Wähler und jetzt haben sie die Quittung dafür gekriegt“, meinte Kronauer rundheraus. Für ihn spräche übrigens wie für Alexander Ebert nichts dagegen, die bisherige Kooperation von SPD und FWG im Rat fortzusetzen.

 

Die Vertreterinnen und Vertreter der SPD im neuen Stadtrat:

 

1 Klaus Hagemann (3.162 Stimmen)

2 Doris Scherer (2.046 Stimmen)

3 Reinhold Unkelbach (2.030 Stimmen)

4 Kai Kronauer (1.906 Stimmen)

5 Wolfgang Itzerodt (1.584 Stimmen)

6 Anke Knorpp (1.452 Stimmen)

7 Alexander Ebert (1.327 Stimmen)

8 Klaus Eschenfelder (1.293 Stimmen)

9 Kai Unkelbach (1.270 Stimmen)

10 Sebastian Blümel (1.251 Stimmen)

11 Peter Lukinger (1.197 Stimmen)

Veröffentlicht am 19.06.2009 von Peter Martens