Arbeit aufgenommen – Kronauer erneut Fraktionschef/Beigeordnete im Amt bestätigt

Arbeit aufgenommen – Kronauer erneut Fraktionschef/Beigeordnete im Amt bestätigt

OSTHOFEN Im Vorfeld der Zusammenkunft des neuen Stadtrates, hat sich unter der Leitung des SPD-Vorsitzenden Alexander Ebert die Osthofener SPD-Stadtratsfraktion konstituiert und die politische Arbeit aufgenommen. „Die SPD-Ratsmitglieder wählten ihren Fraktionsvorstand und konnten die Vorschläge für die Wahl der Beigeordneten und die Besetzung der Ausschüsse im Stadtrat beraten und beschließen“, erklärt Ebert.

„Dazu habe ich Kai Kronauer als Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen, wie wir es zuvor im Ortsvereinsvorstand beraten konnten.“ Der 32jährige Finanzwirt hat vor drei Jahren die Nachfolge von Klaus Eschenfelder angetreten und Alexander Ebert ist davon überzeugt, „dass wir mit ihm an der Spitze der Sozialdemokraten im Stadtrat die wichtigen Schritte für Osthofen angegangen können.“ Bei der Wahl wurde Kronauer einstimmig zum Vorsitzenden der SPD im Osthofener Stadtrat gewählt.

An Kronauers Seite wurden die frisch gewählten Stadträte, die Rechtsanwältin Anke Knorpp und der Krankenkassenangestellte Alexander Ebert bestimmt. Ebert betreut zusätzlich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtratsfraktion. Zur Wahl des Fraktionsgeschäftsführers wurde der Biologielaborant Kai Unkelbach gewählt.

Beigeordnete im Amt bestätigt

Beherrschende Themen in den nächsten fünf Jahren werden aus Sicht der Sozialdemokraten ganz klar eine mögliche Fusion der Stadt Osthofen im Rahmen der Kommunalreform, die Verkehrsraumgestaltung der Hauptstraße und die Projekte „ehemaliges Landesdurchgangswohnheim“ und „Schill-Gelände“ sein.

Die bisherigen Beigeordneten Reinhold Unkelbach und Doris Scherer wurden auf Vorschlag von Fraktionschef Kai Kronauer am vergangenen Mittwoch in der konstituierenden Sitzung des Stadtrates bestätigt. Mit der Mehrheit der Stimmen der SPD und der Stimmen der FWG wurden beide für die nächsten fünf Jahre zu ehrenamtlichen Beigeordneten gewählt.

Gerade im Thema um eine mögliche Fusion und der Besetzung der Beigeordneten war es für Fraktionssprecher Kai Kronauer wichtig, dass „Entscheidungen, die eine evtl. Fusion im Rahmen der anstehenden Struktur- und Verwaltungsreform angeht, nicht in einer Verwaltungsbesprechung getroffen, sondern von uns allen, als gewählte Vertreterinnen und Vertreter im Rat unserer Stadt getroffen werden.“ Kronauer weiter: „Bisher wurden alle Schritte gemeinsam im Ältestenrat besprochen. Dort ist die CDU, genau wie alle anderen Fraktionen im Rat vertreten und haben daran teilgenommen. Entscheidungen wurden nicht getroffen, da im Moment die Sammlung von Fakten und Rahmenbedingungen im Vordergrund stehen.“

„Was die Frage der Beigeordneten angeht, die Teil der Verwaltung sind, haben wir als größte Fraktion und unser Partner FWG das Recht und die Aufgabe die Beigeordneten zu stellen, was wir auch wahrnehmen“, so Kronauer der CDU zur Antwort. Die Vertreter der Union sind der Auffassung in der Opposition einen Beigeordnetenposten für sich zu beanspruchen, um eine mögliche Fusion aller im Rat vertretenen Gruppen und Parteien gerecht auszuhandeln. „Die Wahl der Beigeordneten und eine mögliche Fusion unserer Stadt steht in keinem Zusammenhang. Die CDU muss endlich mal kapieren, dass die Wahl rum ist“, so Kronauer abschließend an die Adresse der Christdemokraten.

 Alexander Ebert

Veröffentlicht am 05.07.2009 von Peter Martens