„Ein guter Tag für die Menschen bei Opel!“ – Kein Erfolg von zu Guttenbergs Insolvenz-Gerede

„Ein guter Tag für die Menschen bei Opel!“ – Kein Erfolg von zu Guttenbergs Insolvenz-Gerede

BERLIN/RÜSSELSHEIM/RHEINHESSEN Opel wird mehrheitlich an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und die russische Sberbank verkauft. Frank-Walter Steinmeier begrüßte die Entscheidung. Es sei gut, dass die Insolvenz-Befürworter nicht die Oberhand gewonnen hätten.

„Das ist ein guter Tag für Opel, das ist ein guter Tag für die Menschen bei Opel“, kommentierte der SPD-Kanzlerkandidat am Donnerstag in Leipzig die Entscheidung von Generals Motors (GM). Steinmeier hatte sich aktiv für die Rettung des Traditions-Autobauers eingesetzt und die Grundlage für die jetzt gefundene Investorenlösung geschaffen.

 

Der Einsatz habe sich gelohnt, stellte der Sozialdemokrat fest. Mit Blick auf die Rolle des Wirtschaftsminister, Karl-Theodor zu Guttenberg, zeigte sich Steinmeier zufrieden, dass die Befürworter einer Insolvenz erfolglos waren. Nun habe Opel die Chance auf eine gute Zukunft. Von Beginn an sei er überzeugt gewesen, dass „ein so traditionsreicher Autohersteller nicht einfach vom Markt gehen“ dürfe, unterstrich der SPD-Kanzlerkandidat.

Veröffentlicht am 11.09.2009 von Peter Martens