Gelungener Start der IGS in Osthofen – Bunte Aufnahmefeier für die 5. Klassen in der Aula der Integrierten Gesamtschule

Gelungener Start der IGS in Osthofen – Bunte Aufnahmefeier für die 5. Klassen in der Aula der Integrierten Gesamtschule

OSTHOFEN Freude und Begeisterung herrschte beim Start der Integrierten Gesamtschule (IGS) sowohl unter den Verantwortlichen als auch den Schülern und deren Eltern. Mit einem bunten Programm in der Aula hießen die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Realschule und Goldberg Grund- und Hauptschule, aus denen die IGS gebildet wurde, die „Neuen“ willkommen und luden sie zu Freundschaftsstunden ein.

Für die 120 aufgenommenen Schüler der 5. Klassenstufe, je zwei Klassen im Halbtags- und Ganztagsunterricht, bedeutet es den Einstieg in ein zukunftorientiertes Schulmodell, bei dem die Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen optimal gefördert werden, wie Landrat Ernst Walter Görisch betonte. Anerkennung sprach er Schulleiter Thomas Maar und dem Planungsteam für die konzeptionelle Vorbereitung aus, eine der Voraussetzungen, dass die vierzügige IGS in Osthofen planungsgemäß an den Start gehen konnte. Neben dem Elternhaus sei die Schule der wichtigste Faktor für eine positive Entwicklung von Kindern. Der Landkreis Alzey-Worms als Schulträger sorge für attraktiv ausgestattete Räume,  denn auch der „Wohlfühlfaktor“ trage zum Lernerfolg bei. Vier Klassensäle und zwei weitere Räume sind bereits renoviert, die energetische Sanierung der IGS stehe in Kürze an und bis 2011 soll die neue Mensa fertig gestellt sein. Bis dahin steht den Schülern bereits ein schön ausgestattetes „Provisorium“ zur Verfügung.

 

Die SPD- Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp nannte die Konzeption der IGS „eine Form, wo Schule Spaß machen kann“, denn die zahlreichen Angebote orientieren sich an den Begabungen der Schüler, geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Weiterhin bedeute es für die Kinder eine Chance, ihre sozialen Kontakte auszubauen und für berufstätige Eltern die Beruhigung, ihre Kinder gut aufgehoben zu wissen.

 

Stolz ist Bürgermeister Bernd Müller, dass es an der neuen IGS mit gymnasialer Oberstufe künftig auch möglich ist, am Standort Osthofen das Abitur abzulegen. Es bietet sich damit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region ein weiteres attraktives schulisches Angebot.

 

Die Berücksichtigung von Stärken und Schwächen der Schüler sowie die individuelle Begleitung, dem Konzept der IGS, lege die Basis für eine optimale Weiterentwicklung von Jugendlichen und erhöhe dadurch deren spätere Berufschancen. Müller dankte dem engagierten Kollegium um Schulleiter Thomas Maar, der betonte, dass mit den Angeboten der IGS neben den kognitiven Fähigkeiten auch eigenverantwortliches Handel gefördert und das Selbstvertrauen der Schüler gestärkt werden soll.  

Veröffentlicht am 10.09.2009 von Peter Martens