Anklam-Trapp und Grosse: Impfversorgung gegen die Schweinegrippe in Rheinhessen sichergestellt – Günthers Äußerungen erhöhen Verunsicherung

Anklam-Trapp und Grosse: Impfversorgung gegen die Schweinegrippe in Rheinhessen sichergestellt – Günthers Äußerungen erhöhen Verunsicherung

„Die Impfung gegen die Schweinegrippe in Rheinhessen ist sichergestellt“, so die rheinhessischen Abgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Marianne Grosse. „Im Bereich Rheinhessen gibt es derzeit nach unseren Erkenntnissen rund 107 registrierte Impfpraxen und wir sind zuversichtlich, dass es noch mehr werden.“

„Dabei ist aber zu beachten, dass die Impfärztinnen und Impfärzte ohnehin Impfsprechstunden anbieten müssen, da der Impfstoff in Verpackungen zu jeweils zehn Impfdosen geliefert wird, die innerhalb von 24 Stunden verwendet werden müssen“, erläutert Anklam-Trapp. „Die irreführenden Äußerungen des CDU-Abgeordneten Günther in diesem Zusammenhang sind wenig hilfreich und tragen im Gegenteil zu einer weiteren Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger bei.“

 

Was die Impfstoffknappheit zu Beginn der Woche betreffe, so sei dies kein rheinland-pfälzisches Problem, sondern betreffe alle Länder gleichermaßen. Der Hersteller des Impfstoffes habe zunächst weniger Impfstoff gewinnen können, als ursprünglich angenommen. „Wir gehen aber davon aus, dass mit Beginn der nächsten Woche Impfstoff in ausreichenden Mengen bei den Bezugsapotheken zur Verfügung steht und die Impfung gegen die Schweinegrippe planmäßig weitergeht“, so Grosse. „Im Sozialausschuss des Landtags hat die Landesregierung mehrfach ausführlich zur Schweinegrippe berichtet. Darum wundere ich mich, warum gerade die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Enders und Günther über mangelnde Information klagen.“

 

Bild: dpa

 

Veröffentlicht am 12.11.2009 von Peter Martens