„Ja, wir wollen!“ – SPD Osthofen und SPD Altrheinverband sprechen sich für Fusion aus

„Ja, wir wollen!“ – SPD Osthofen und SPD Altrheinverband sprechen sich für Fusion aus

„Wir sind bereit, mit der Verbandsgemeinde Eich am Rhein eine Fusion einzugehen“, erläutert Osthofens SPD-Chef Alexander Ebert das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung seines Vorstandes mit dem der SPD in der Verbandsgemeinde (VG) Eich. „Im Grundsatz besteht Einigkeit für eine Fusion der beiden Gebietskörperschaften“, ergänzt Peter Kölsch, Verbandsvorsitzender der SPD im Altrhein den einstimmig gefassten Beschluss. Im Beisein der beiden Bürgermeister Gerhard Kiefer und Bernd Müller (beide SPD) haben die Genossen sehr ausführlich über Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten gesprochen, die für eine Fusion sprechen.

„Uns Osthofenern ist bewusst, dass die Verbandsgemeinde keinen Handlungsbedarf hat. Und gerade deshalb sind wir den Verantwortlichen aus der Eicher Verbandsgemeinde dankbar, dass wir dieses gemeinsame und sehr konstruktive Gespräch führen konnten“, berichtet Ebert aus der Sitzung. Gleichzeitig macht der Osthofener SPD-Chef deutlich, „dass wir in keinem Fall unsere Eigenständigkeit als Stadt Osthofen aufgeben wollen“, und erteilt einer Eingemeindung zur Stadt Worms eine klare Absage. „Wir hätten keinen eigenen Haushalt mehr und irgendwann vielleicht würde im Stadtteil Osthofen auch mal eine Straße instandgesetzt. Das wollen wir nicht, wir wollen unteranderem wie bisher selbst entscheiden, wann und welche Straßen instandgesetzt werden.“

                                                                  

Der Vorsitzende der SPD in der VG Eich, Peter Kölsch, macht deutlich, dass zwar für seine VG kein Handlungsbedarf besteht, „wir sind dennoch für eine Fusion mit der Stadt Osthofen bereit.“ Er sieht aus der Fusion keinen Schaden für seine Verbandsgemeinde, in der Kölsch auch als Beigeordneter ehrenamtlich tätig ist. Er sieht sogar klare Vorteile, die sich aus einer Fusion ergeben. Dass dabei die beiden Kommunen keine gemeinsamen Grenzen haben, stört Kölsch nicht. „Wichtig ist mir, dass wir uns gegenseitig stärken“, so der SPD-Verbandsvorsitzende.

 

Auch eine mögliche Fusion mit der Verbandsgemeinde Westhofen war Gesprächsthema.  Die beiden Vorstände kamen zu dem Entschluss, dass die Verantwortlichen in Westhofen ebenso die Möglichkeit haben, einer Fusion beizutreten. „Die Westhofener VG hat die Chance, sich den beiden Partnern anzuschließen. Wir wollen  keinesfalls die Türe verschließen. Allerdings werden wir nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten“, richten Ebert und Kölsch an die VG in Westhofen.

 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 30.11.2009 von Peter Martens