Bahn frei auch für Dreierlösung? – Grundsatzbeschluss über Fusion mit VG Eich

Bahn frei auch für Dreierlösung? – Grundsatzbeschluss über Fusion mit VG Eich

(Manfred Janss, WZ) In seiner Sitzung am Montagabend fasst der Stadtrat seinen Grundsatzbeschluss zur Aufnahme konkreter Verhandlungen mit der Verbandsgemeinde Eich über einen Zusammenschluss im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform. Wie der Osthofener SPD-Vorsitzende Alexander Ebert gegenüber der WZ sagte, werden die Sozialdemokraten darüber hinaus einen Antrag stellen und auf die Tagesordnung setzen lassen, dass die Stadt Osthofen auch wieder die Verhandlungen mit der Verbandsgemeinde Westhofen aufnimmt.

„Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass die Dreiervariante mit einem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Eich und Westhofen mit der Stadt Osthofen zu einer VG die vernünftigste Lösung ist, weil sie auf lange Sicht Bestand haben wird“, begründete er.

 

CDU schwenkt auf Linie von SPD und FWG ein

 

Für alle überraschend, berichtete SPD-Chef Ebert weiter, sei in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nun auch die CDU-Fraktion auf die Linie von SPD und FWG eingeschwenkt und habe Bereitschaft signalisiert, gemeinsam über eine solche Großlösung zu diskutieren. „Das ist ein sehr positives Signal“, steht für Ebert fest. Der jüngste Beschluss des Westhofener VG-Rates, der Stadt Osthofen offen das Gespräch anzubieten und überdies den Sitz der Verwaltung einer gemeinsamen VG nun doch zur Diskussion zu stellen (die WZ berichtete), ist für den Osthofener SPD-Vorsitzenden ein entscheidender Impuls dafür gewesen, dass nun wieder Bewegung in die Fusionsdiskussion gekommen ist. Auch, wenn am Montagabend der Grundsatzbeschluss zu einem Zusammenschluss mit der VG Eich gefasst werde, sei die SPD stets dafür gewesen, die Tür auch für die VG Westhofen offen zu halten. Wie berichtet, war aus den Reihen der Westhofener SPD die Dreierlösung angesprochen worden, insgesamt reagierte der VG-Rat aber skeptisch. „Man wird eben auch dort noch einmal nachdenken müssen“, sagte Ebert.

Veröffentlicht am 28.06.2010 von Peter Martens