11 Millionen Euro für Integrierte Gesamtschule in Osthofen – Hagemann freut sich über Zuschüsse

11 Millionen Euro für Integrierte Gesamtschule in Osthofen – Hagemann freut sich über Zuschüsse

Die Goldbergschule in Osthofen wird zurzeit völlig auf den Kopf gestellt. Wände und Decken werden gedämmt, Fenster ausgetauscht und Fassaden saniert. Mit dem Bau der neuen Mensa werden die Maßnahmen noch etwa drei bis vier Jahre andauern. Bis Ende 2011 ist die Schule energetischen Sanierungen abgeschlossen sein, die mit fast 2,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II mitfinanziert wurden. Insgesamt werden 11 Millionen Euro in die IGS fließen. Um sich vor Ort über die Mittelverwendung aus dem Konjunkturpaket II in Osthofen und im Landkreis Alzey-Worms zu informieren, trafen sich Bundestagsabgeordneter (SPD) Klaus Hagemann sowie die beiden Kreisbeigeordneten Gerhard Seebald und Klaus Mehring mit Architekt Thomas Horn und Schulleiter Thomas Maar an der Goldbergschule in Osthofen.

Aus dem Investitionsprogramm von Bund und Land flossen insgesamt 15,6 Millionen Euro in 47 Projekte im Landkreis. Hauptsächlich Schulen und Kindergärten konnten mit dem Geld energetisch saniert werden. Die Maßnahmen verbessern die Energieeffizienz, reduzierten den CO2-Ausstoß, entlasteten die Umwelt und modernisierten die Region. Diese Investitionskosten machen sich in wenigen Jahren durch die eingesparten Energiekosten bezahlt, betonte MdB Hagemann. Architekt Horn bestätigte, dass in Osthofen etwa 40-50 Prozent Energieeinsparung zu erwarten ist. „An erster Stelle stand beim Konjunkturpaket II, mit den Maßnahmen Beschäftigung und Arbeitsplätze in unserer Region insbesondere im Mittelstand zu sichern und die Wirtschaft anzukurbeln. Und das haben wir erreicht“, freute sich Hagemann. „Das Konjunkturpaket II war aufgrund der zeitlichen Beschränkung bis Ende 2010 für die Kreisverwaltung eine große Herausforderung. Aber ohne dieses Programm hätten die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen im Kreis noch auf Jahre aufgeschoben werden müssen. Also alles in allem ein großer Erfolg“, betonte Beigeordneter Seebald.

 

Ab 2014 Abitur in Osthofen möglich

 

 

Die erheblichen Maßnahmen an der Realschule in Osthofen sind auch hinsichtlich der Umgestaltung als IGS beziehungsweise Realschule Plus notwendig. Dazu gehören neue Chemie- und Physikräume, Aufenthaltsräume für die Ganztagsschüler, Aufzüge und eine umfangreiche Bibliothek. Besonders freut es Schulleiter Thomas Maar, dass das schuleigene Schwimmbad mit Hilfe der Kreisverwaltung erhalten bleibt um den Kindern einen qualifizierten Schwimmunterricht bieten zu können. Die fünften und sechsten Klassen werden an der Gesamtschule bereits als IGS geführt und ab der siebten Klasse noch als Realschule Plus. Ab dem Schuljahr 2014/15 wird die gymnasiale Oberstufe eingeführt. Dann wird es möglich sein, in Osthofen das Abitur abzulegen.

 

Veröffentlicht am 21.10.2010 von Peter Martens