„Notbremse“: Ulrich Kasparick liest – SPD Osthofen lädt ein zum Leseabend am 9. Dezember 2010

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„Notbremse“: Ulrich Kasparick liest – SPD Osthofen lädt ein zum Leseabend am 9. Dezember 2010

„Notbremse – Ein Politikjunkie entdeckt die Stille“, so der Titel des Buches von Ulrich Kasparick. Am kommenden Donnertag, 9. Dezember 2010, 19:30 Uhr, ist der Buchautor Gast in Osthofen. Zu einem Leseabend laden deshalb die Osthofener Sozialdemokraten in die Aula der Wonnegauschule, Heinrich-Heine-Straße 13, herzlich ein. Kasparick wird aus seinem schonungslosen Bericht über das rastlose Leben als Berufspolitiker lesen.

Es ist beispielhafter Ausweg aus der Stressfalle: Die Stille annehmen. Vom Workaholic zu einem besonnenen, verantwortungsbewussten Menschen. „Wenn du stille würdest, wäre dir geholfen“, so der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär. Denn plötzlich war Kasparick gezwungen, still zu werden. Der Workaholic, der seit 20 Jahren in der Politik „hyperaktiv“ ist, erkrankte schwer und musste auf seinen überstrapazierten Körper hören.

 

Wie er in einem langen und schwierigen Prozess lernte, die Stille anzunehmen und sich auf ein bewusstes, selbstreflektiertes Leben zu besinnen, erzählt der studierte Diplom-Theologe in diesem Buch. Offen und ehrlich beschreibt Kasparick, wie sein Leben zwischen Ruhe und „Getriebensein“ laviert. Wie er es schafft, in seinem rastlosen Metier zu meditieren und sich Kraft spendende Pausen zu gönnen.

 

Ulrich Kasparick, geboren 1957 in Dahme (Mark), studierte Evangelische Theologie in Leipzig und Jena. Bis 1989 war er Stadtjugendpfarrer in Jena, um danach für die Friedrich-Ebert-Stiftung tätig zu sein. Seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages, war Kasparick von 2004 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Hohen Hause im Jahr 2009 Parlamentarischer Staatssekretär in zwei Bundesministerien.

 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 02.12.2010 von Peter Martens


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