Zukunft des Evangelischen Kindergartens ist gesichert – SPD Osthofen unterstützt Erweiterungsmaßnahme

Zukunft des Evangelischen Kindergartens ist gesichert – SPD Osthofen unterstützt Erweiterungsmaßnahme

In seiner Sondersitzung vom 28.12.2010 hat der Osthofener Stadtrat mit den Stimmen der SPD mehrheitlich dem Vertrag zwischen der Evangelischen Kirche und der Stadt Osthofen, zum Ausbau einer Kinderkrippe, zugestimmt. In Nachverhandlungen mit der Kirchengemeinde konnten im Vorfeld mögliche finanzielle Risiken für die Stadt Osthofen erheblich verringert werden.

„Es gibt viele gute Gründe, gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Osthofen, dieses Projekt in der Kindertagesstätte (KITA) anzugehen und den Ausbau der Krippen in Osthofen voranzutreiben“, so der Ortsvereinsvorsitzende Alexander Ebert.

 

In seiner Stellungnahme führte Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer aus, dass neben dem Vertragswerk auch die bisherige Arbeit in der Kindertagesstätte besonders zu würdigen ist. „Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde haben in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in den Kindergarten investiert und auf den Ersatz der laufenden Sachkosten verzichtet. Im Vergleich mit den andern Kindertagesstätten bedeutet dies – alleine im Haushaltsjahr 2010 – eine Kostenersparnis für die Stadt Osthofen zwischen 88.000 und 112.000 Euro“, so Kronauer.

 

„Es geht auch um die Zukunftssicherung der Evangelischen Kindertagesstätte. Kinder, die eine Krippe besucht haben, werden in der Regel die Kita nicht mehr wechseln. Kann also der Evangelische Kindergarten keine Plätze für unter zweijährige anbieten, müssen die Verantwortlichen früher oder später über die Schließung der Einrichtung beraten. Der Erhalt und die Sicherung der KITA, damit auch die Sicherung der dortigen Arbeitsplätze, ist damit schon auch ein wichtiges politisches Ziel“, stellt Alexander Ebert ergänzend fest.

 

Neben diesen Argumenten, ist auch die Lage des Kitas entscheidend. Jeder Stadtteil ist mit einer Kindertagesstätte versorgt. Hier merkt Kronauer an: „Kurze Beine, brauchen kurze Wege.“ Der Sozialdemokrat drückt damit die Wichtigkeit aus, dass die KITA für Kinder und Eltern in kurzer Zeit gut erreichbar sein sollen.

 

Kai Kronauer

 

Veröffentlicht am 31.12.2010 von Peter Martens