„Gemeinsam mit dem Land Lösung finden“ – Sozialdemokraten begrüßen Ausbau der L439 zwischen Osthofen und Herrnsheim

„Gemeinsam mit dem Land Lösung finden“ – Sozialdemokraten begrüßen Ausbau der L439 zwischen Osthofen und Herrnsheim

In der kommenden Stadtratssitzung soll über den Ausbau der L 439 zwischen Osthofen und dem Wormser Autobahnzubringer beraten werden. „Wir begrüßen ausdrücklich den bevorstehenden Ausbau der Landstraße in diesem Abschnitt. Seit Jahren bereits steht diese Maßnahme auf der Agenda und ist dringend notwendig“, so der SPD Vorsitzende Alexander Ebert.

Der Landesbetrieb Mobilität hat als Straßenbaulastträger eine Planung vorgelegt, die mit dem Rat abzustimmen ist. Die Straßendecke und deren Untergrund sollen komplett neu hergestellt werden. Die Planung sieht ebenso vor, die bestehende Breite der Fahrbahn um einen halben Meter zu verbreitern. In Höhe des Stadions Sommerried und Tennisanlage sollen beidseitig Abbiegerspuren eingerichtet werden.

 

„Für uns als SPD Stadtratsfraktion ist es bei dieser Baumaßnahme sehr wichtig, dass es dabei nicht nur um die Beseitigung der Winterschäden und damit zu einer Erhöhung der Geschwindigkeit kommt, sondern dass bereits auf der Höhe der ‚Herrnsheimer Chaussee‘ und Hölderlinstraße zu einer Reduzierung des Tempos kommen muss. Und das in beiden Fahrtrichtungen“, betont Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer. Nach Auffassung der Sozialdemokraten ist es wichtig, dass es im Bereich der Stadt Ein- bzw. Ausfahrt zu einer Maßnahme kommt, die die Geschwindigkeit reduziert und somit die Sicherheit von Fußgängern, insbesondere von Schülern auf dem Weg zum Sportstadion Sommerried, erhöht.

 

„Der Ausbau darf nicht dazu führen, dass ein noch größerer Gefahrenpunkt im Mündungsbereich L439/Hölderlinstraße entsteht, als dies ohnehin schon der Fall ist“, weist Alexander Ebert hin. „In enger Absprache sollen Land als Baulastträger und Stadtverwaltung verschiedene Lösungsmöglichkeiten auf die Machbarkeit hin prüfen und schließlich umsetzen“, so Ebert weiter.

 

„Für uns steht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und insbesondere die der Schüler und der Spaziergänger im Mittelpunkt. Durch eine geeignete Maßnahme könnten auch Befürchtungen der anliegenden Bewohner entgegengetreten werden, dass der bestehende Gefahrenpunkt nicht weiter verschärft wird“, so Kronauer. „Eine moderne Blitzanlage kann dabei durchaus eine von mehreren Möglichkeiten sein und sollte deshalb auch nicht ausgeschlossen werden“, informiert der Fraktionschef abschließend.

 

Alexander Ebert

 

Veröffentlicht am 05.02.2011 von Peter Martens