Menschen wollen zukunftsfähige Lösung im Rahmen der Kommunal- und Strukturreform – SPD in der Weinstadt steht zum Ergebnis der Bürgerbefragung

Menschen wollen zukunftsfähige Lösung im Rahmen der Kommunal- und Strukturreform – SPD in der Weinstadt steht zum Ergebnis der Bürgerbefragung

Positiv nimmt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Alexander Ebert das Ergebnis der Befragung aus der Verbandsgemeinde (VG) Westhofen auf: „Ich freue mich über das gute Ergebnis, das zu Gunsten der Stadt Osthofen ausgefallen ist. Das Votum, das die Bürgerinnen und Bürger am zurückliegenden Sonntag im Rahmen der dortigen Bürgerbefragung abgegeben haben, bescheinigt, dass die Stadt Osthofen eine attraktive und strukturstarke Gemeinde ist und sich die Menschen einen starken Partner wünschen“, so der SPD-Kommunalpolitiker.

„Für uns Sozialdemokraten ist es wichtig, das Votum der Osthofener, das klar und eindeutig für eine zukunftsfähige und leistungsstarke neue Verbandsgemeinde steht, nicht zu vergessen: Die Osthofenerinnen und Osthofener wollen einen Zusammenschluss aus den zwei Verbandsgemeinden Eich und Westhofen mit der Stadt Osthofen“, erklärt Ebert nach einer Sitzung des Osthofener SPD Vorstandes.

 

Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende ist sich dabei sicher, dass der Wonnegau mit einer neuen und größeren Verbandsgemeinde Strukturen braucht, die in der Zukunft dauerhaft Bestand haben. Damit ist für den Sozialdemokraten klar, dass dies nur in diesem Bündnis aus den genannten drei Gebietskörperschaften möglich sein wird. „Nur so sind wir auch ein starker Partner im Landkreis Alzey-Worms. Wir wollen diesen Weg gehen“, so Ebert weiter. „Für uns ist es wichtig, dass bei den Verhandlungen, bei denen die Vertreter aller Räte an einem Tisch sitzen, das Ergebnis eine neue Verbandsgemeinde sein muss. Ggf. müssen wir dieses Ziel auch in mehreren Schritten gehen und realisieren.“

 

„In diesem Zusammenhang ist auch die Bürgerbefragung in Westhofen zu sehen“ analysiert dazu Vorstandsmitglied Hans-Hermann Seelig, „denn in Westhofen hat die Verwaltung, offensichtlich aus parteitaktischen Erwägungen heraus, keine Werbung für die Dreierlösung „VG Wonnegau“ gemacht, sondern die Verwaltung hat den Eindruck vermittelt, man könne den „finanzstarken Happen ‚Osthofen‘“ einfach schlucken. Und dennoch haben mehr Menschen als erwartet in Westhofen die große Lösung bevorzugt.“ Der Beauftragte des SPD-Vorstandes bedauerte, dass die Verwaltung Westhofens nicht gemeinsam für die zukunftsorientierte Lösung geworben habe. „Aber die Tür ist noch nicht zugeschlagen. Wir laden die Menschen ein, die große Lösung weiterhin zu verfolgen.“

 

Für den Osthofener SPD-Chef Ebert steht zweifelsfrei fest, „dass eine schnelle Entscheidung nur gut sein kann, denn damit ist auch die Zukunft unserer Stadt Osthofen gesichert.“ Für Ebert ist auch deshalb eine schnelle Entscheidung sinnvoll, damit auch endlich die Verantwortlichen des Landes Rheinland-Pfalz wissen, woran sie sind. Klare Strukturen sind das A und O, die geschaffen werden müssen und letztlich auch die Infrastrukturmittel abgesprochen und festgelegt werden können.

 

„Nicht zuletzt geht es auch darum, in der Stadt Osthofen einen ehrenamtlichen Bürgermeister zu wählen“, stellt Ebert fest. „Sollten wir keine Einigung hinbekommen, müssten wir einen hauptamtlichen Bürgermeister wählen und dies ist mit erheblichen Kosten, die ganz klar vermeidbar sind, verbunden. Wir als SPD Osthofen wollen die Chancen und vor allem die Freiwilligkeitsphase nutzen“, macht Ebert klar. Die SPD steht für ganze Sachen.“ Für Ebert geht es um die Zukunft der Stadt Osthofen und der Region. „Da darf es nicht zu parteitaktischen Spielen kommen, die den Menschen im Wonnegau schaden“, so Ebert abschließend.

 

Alexander Ebert

 

Veröffentlicht am 03.04.2011 von Peter Martens