Künftig vermehrt Fluglärm auch über Osthofen? – SPD geht auf Hinweise der Bevölkerung ein/Gespräch mit Fraport-Vertreter

Künftig vermehrt Fluglärm auch über Osthofen? – SPD geht auf Hinweise der Bevölkerung ein/Gespräch mit Fraport-Vertreter

Am 20. Januar 2009 hat der Bau der neuen Landebahn Nordwest begonnen. Zwischenzeitlich sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Die neue Landebahn wird zum Winterflugplan 2011/2012 in Betrieb genommen. Schon jetzt sind vermehrt Flugbewegungen über Rheinhessen und speziell über der Wonnegaustadt Osthofen festzustellen.

„Bereits zur Mitgliederversammlung im Mai habe ich das Thema angesprochen. Nun werden wir aktiv. Wir wollen erfahren, weshalb schon jetzt Veränderungen festzustellen sind und welche weiteren Auswirkungen die neue Landebahn Nordwest auf Osthofen und die Region haben wird, wenn diese im Betrieb ist“, so SPD-Vorsitzender Alexander Ebert.

 

„Am kommenden Dienstag, 13. September 2011, um 19:00 Uhr, wollen wir uns deshalb mit einem Vertreter der Fraport AG treffen und ins Gespräch kommen“, informiert Ebert über den Gesprächstermin mit Frank Cornelius von der Fraport AG. Cornelius ist verantwortlich für die „politische Kommunikation“ und soll Informationen zum Thema Fluglärm und Südumfliegung liefern.

 

„Fluglärm ist auch in Osthofen zum Schlagwort geworden. Der Flughafen Frankfurt ist gerade mal 35 km Luftlinie von Osthofen entfernt. Die Bevölkerung hört und sieht immer wieder Flugzeuge in greifbarer Nähe über der Stadt, wie uns berichtet wird. Das nehmen wir ernst“, erklärt Ebert die Situation für seine Heimatstadt.

 

Lt. Fraport AG sind durch die Inbetriebnahme der 2.800 Meter langen Landebahn parallele Flugbewegungen möglich und die Flugbewegungen pro Stunde können von derzeit 83 auf 126 schrittweise gesteigert werden. „Mit dieser Kapazitätserweiterung wird der Flughafen Frankfurt der steigenden Nachfrage von Passagieren und Fluggesellschaften gerecht. Laut Prognosen sollen zukünftig knapp 90 Millionen Passagiere jährlich in „FRA“ ankommen, abfliegen oder umsteigen“, so die Betreibergesellschaft des größten deutschen Flughafens in einer Pressemeldung.

 

Alexander Ebert

 

Bild: fraport ag

Veröffentlicht am 07.09.2011 von Peter Martens