Alte Tradition in junger SPD Osthofen – Großer Andrang bei erstem Schlachtfest

Alte Tradition in junger SPD Osthofen – Großer Andrang bei erstem Schlachtfest

Im Bürgerhaus der Stadt Osthofen veranstaltete die SPD ihr erstes Schlachtfest. Im vollbesetzten Saal konnte SPD-Vorsitzender Alexander Ebert nahezu 60 Bürgerinnen und Bürger begrüßen. „Wir wollten einmal etwas anderes machen. Dass der Zuspruch für unser erstes Schlachtfest jedoch so groß sein würde, damit hatten wir nicht gerechnet“, freute sich der SPD-Mann über die zahlreichen Gäste.

Auch Prominenz aus dem politischen Leben war gekommen, um bei dieser Veranstaltung dabei zu sein: Neben der SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp, Landrat Ernst Walter Görisch und Bürgermeister Bernd Müller war auch der Chef der Verbandsgemeinde Eich, Gerhard Kiefer in die Wonnegaumetropole gekommen, um mit seinen Genossen zu feiern.

 

Da das Schlachtfest im Mittelpunkt stand, ging Ebert nur kurz auf aktuelle Themen ein: „Wir haben mehrere Gründe zu feiern. Unmittelbar steht den Osthofenerinnen und Osthofenern die Verkehrsfreigabe der Bahnunterführung in der Friedrich-Ebert-Straße/Rheinstraße bevor. Dafür gilt der Dank der SPD an die Bürgerinnen und Bürger. Danke für die Geduld des langen Wartens und für die Einschränkungen während der Bauphase“, so der SPD-Chef.

 

Auch die anstehende Fusion der Stadt Osthofen mit der Verbandsgemeinde Eich zu einer neuen Verbandsgemeinde ist für Ebert ein Grund zu feiern. „Mit dieser Fusion sichern wir die zukünftige Handlungsfähigkeit der Stadt Osthofen. Wir treten damit der demografischen Entwicklung in unserer Stadt entgegen.“ Denn aus Sicht des SPD-Vorsitzenden sei es nicht von der Hand zu weißen, dass die Menschen älter werden. „Dadurch werden langfristig die Steuereinnahmen zurückgehen. Eine kommunale Verwaltung kann dann nicht mehr effizient arbeiten, Beamte und Angestellte können nicht mehr bezahlt werden. Zuerst der Verlust an Qualität, bis hin zu einem Verwaltungsminimum wäre zwangsläufig die letzte Maßnahme“, erklärte Ebert aus seiner Sicht den richtigen Schritt zur Fusion.

 

Auch der Fraktionsvorsitzende und designierte SPD-Bürgermeisterkandidat Kai Kronauer begrüßte die Gäste. „Es ist schön, dass eine alte Tradition wie ein Schlachtfest auf eine junge SPD Osthofen trifft. Jung ist die SPD vor allem, da wir Ideen und Konzepte für unser Osthofen haben“, erklärte Kronauer. „Im Vordergrund standen und stehen für die Sozialdemokraten aber immer die Bürgerinnen und Bürger und das Wohl unserer Heimatstadt“, betonte der SPD-Fraktionschef bei seiner Ansprache.

 

„Es ist uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aber auch wichtig, dass wir neben dem kommunalpolitischen Alltag auch mal Politik sein lassen und einfach gesellig beieinander sitzen können“, freute sich Kronauer über die große Beteiligung am SPD-Schlachtfest. „Wir feiern nicht nur im Kreis von Parteimitgliedern, sondern gleichwohl auch Bürgerinnen und Bürgern, die die Arbeit der SPD in Osthofen schätzen.“

 

Abschließend dankte Alexander Ebert den Organisatoren, seinen Ratskollegen Wolfgang Itzerodt, Kai Kronauer und Kai Unkelbach für die Planung und Umsetzung des Festes. Ebenso bei dem Metzger, der das reichhaltige Buffet zusammengestellt hat.

 

Nach dem ersten Sturm auf das Buffet, versteigerte Wolfgang Itzerodt einen ca. 2,5 Kilogramm schweren Schwartenmagen. Der Zuschlag ging an VG Bürgermeister Gerhard Kiefer. Kiefer kündigte an, dass er den gefüllten Magen für ein erstes Zusammentreffen im anstehenden Bürgermeisterwahlkampf als Stärkung zur Verfügung stellen werde.

 

Hans-Hermann Seelig

Veröffentlicht am 26.10.2011 von Peter Martens