Osthofener SPD wehrt sich gegen Fusions-Aussagen des Westhofener VG-Chefs Wagner –

Osthofener SPD wehrt sich gegen Fusions-Aussagen des Westhofener VG-Chefs Wagner –

(red, WZ). Verwundert zeigen sich die Sozialdemokraten in Osthofen über die jüngste Reaktion des Verwaltungschefs der VG-Westhofen, Walter Wagner (CDU), in der WZ. „Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass Herr Wagner sich sehr intensiv am Stand der Bürgerinitiative gegen Eich engagiert hat. Es ist also wohl so, dass die CDU schon von Anfang an parteipolitische Interessen ins Feld geführt hat bei dieser Reform, aber damit in erster Linie die eigenen meinte“, hält stellvertretende Vorsitzende der SPD Osthofen, Hans-Hermann Seelig, fest. „Es ist schon erstaunlich, wenn Herr Wagner das Thema Fusion in einer nichtöffentlichen Bürgermeisterdienstbesprechung erwähnt und meint damit, Öffentlichkeit hergestellt zu haben.“

 

Seelig besteht auf seinen in der WZ geäußerten Darstellungen, denn die Verwaltungsspitze der VG-Westhofen sei im April 2011 zu einer Fusionsbesprechung eingeladen gewesen und sei kurzerhand nicht erschienen. „Die Verwaltung in Westhofen scheint das Motto ausgegeben zu haben: ‚Entweder, wie wir wollen, oder gar nicht‘, und das bestätigt, dass hier eine Zusammenarbeit zum Schaden Osthofens wäre.“

 

Seelig stellt weiterhin zur Diskussion, dass es Gespräche mit den Sozialdemokraten gegeben habe, die deutlich gemacht hätten, dass die Verwaltungsspitze Westhofens nicht gesprächsbereit sei.

 

„Die CDU engagiert sich in der Bürgerinitiative gegen Eich, der Verwaltungschef der VG-Westhofen verschleiert Tatsachen. Mit jedem aktuellen Statement aus Westhofen wird derzeit immer klarer, dass die Konservativen Angst um ihre Felle zu haben scheinen“, vermutet Seelig. „Ich bin sehr froh, dass die SPD nicht nach Parteigedanken, sondern für das Beste für Osthofen gearbeitet hat. Und dass das täglich sichtbarer wird.“

Veröffentlicht am 30.11.2011 von Peter Martens