„Alle unaufgeregt“ – Osthofener Stadtchef reagiert auf Kritik

„Alle unaufgeregt“ – Osthofener Stadtchef reagiert auf Kritik

(WZ) „Die Bürgerinitiative ‚Wir in Osthofen‘ und der Kommentator der WZ sollten akzeptieren, dass der Rat der Stadt Osthofen die gleichen demokratischen Rechte zur Begründung seiner Entscheidungen für sich nutzt, die auch die BI für ihren Entscheid beansprucht“, reagiert das Osthofener Stadtoberhaupt Bernd Müller in einer Presseerklärung auf die jüngste Berichterstattung in der WZ. Die in dem Bericht dargestellten Meinungen seien alle subjektiv und reine Spekulation.

Was den von der BI errechneten Vergleich über die Abwasserkosten zwischen Osthofen, Westhofen und Eich betreffe, sei Fakt, dass Osthofen in der Vereinbarung mit Eich mit Zustimmung des Landes geregelt habe, dass ab einer Fusion 2014 auf die Dauer von zehn Jahren der Abwassergebührensatz der Stadt Osthofen für die Bürgerinnen und Bürger erhalten bleibe und erst danach angepasst werden müsse, teilt Müller weiter mit. Wobei sich der Gebührensatz, den zum Beispiel Eich derzeit erhebe, unter anderem durch Tilgung von Darlehen sicherlich noch erheblich reduzieren werde.

 

Ein Gebührenvergleich ab 2025 sei daher reine Spekulation und könne betriebswirtschaftlich weder für Eich, noch für Westhofen belegt werden. Die Behauptung, dass Osthofen nach Eich 205 000 Euro mehr zahlen müsse, sei nicht korrekt, da in Verhandlungen mit Eich entsprechende Reduzierungen erreicht worden seien, berichtet der Stadtchef.

 

Im Übrigen werde Osthofen über das Amtsblatt darüber informieren, wie mit dem Stimmzettel der beiden Bürgerentscheide umzugehen sei, damit es so wenig wie möglich ungültige Stimmen gebe. „Wir sollten alle unaufgeregt mit diesem für unsere Stadt so bedeutsamen Thema umgehen“, steht für Bernd Müller fest.

Veröffentlicht am 15.01.2012 von Peter Martens