Verbandsgemeinde Wonnegau bleibt Ziel – Stadtratsfraktionen initiieren Rats(bürger)entscheid / Demokratische Vielfalt gewährleisten

Verbandsgemeinde Wonnegau bleibt Ziel – Stadtratsfraktionen initiieren Rats(bürger)entscheid / Demokratische Vielfalt gewährleisten

Die Stadtratsfraktionen von SPD und FWG werden zur Ratssitzung am 16. Januar 2012 einen gemeinsamen Antrag für ein Rats(bürger)begehren einbringen. Dieses angestrebte Begehren soll die basisdemokratische Vielfalt gewährleisten.

„Das von der Bürgerinitiative (BI) eingebrachte Bürgerbegehren reicht aus Sicht der SPD nicht aus, um den Bürgerinnen und Bürgern eine freie und zukunftsorientierte Entscheidung zu ermöglichen“ so der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Hans-Hermann Seelig. „Bei der im Jahr 2010 durchgeführten Bürgerbefragung haben sich über 70 Prozent der eingereichten Stimmen für eine Verbandsgemeinde Wonnegau ausgesprochen. Diese Bürgerinnen und Bürger haben nun weiterhin die Möglichkeit, auch am basisdemokratischen Prozess beteiligt zu werden“ so Seelig weiter.

 

Mit dem angestrebten Rats(bürger)begehren, können dann – voraussichtlich am 11. März 2012 – die Bürgerinnen und Bürger Osthofens über insgesamt zwei Bürgerbegehren gleichzeitig abstimmen und damit ihre Meinung und Willen zum Ausdruck bringen.

 

„Für die SPD Osthofen bleibt die angestrebte neue Verbandsgemeinde Wonnegau, bestehend aus den Verbandsgemeinden Westhofen, Eich und der Stadt Osthofen das erklärte und zukunftsfähige Ziel. Ein Ziel, welches frei von allen parteipolitischen Spielchen ist“, so der stellvertretende SPD Chef.

 

„Wer dieses Ziel, die Verbandsgemeinde Wonnegau anstrebt, bleibt und ist herzlich zu Verhandlungen eingeladen“ so Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer. „Wir alle reden über ein gemeinsames, großes und starkes Europa, doch bei einigen politischen Mitbewerbern endet die Vorstellungskraft und Zukunftsfähigkeit bereits kurz nach der Ortsgrenze. Eine neue Verbandsgemeinde Wonnegau bedeutet Zukunft und das über Parteigrenzen hinweg“, so der Fraktionschef abschließend.

 

Alexander Ebert

 

Veröffentlicht am 11.01.2012 von Peter Martens