VG Bürgermeister Wagner bewegt sich – „Nur noch wenige Schritte und die VG Wonnegau kann Realität werden“

VG Bürgermeister Wagner bewegt sich – „Nur noch wenige Schritte und die VG Wonnegau kann Realität werden“

Nach Ansicht der SPD Osthofen befindet sich Verbandsbürgermeister Wagner auf einem guten Weg, um die Verbandsgemeinde Wonnegau ins Leben zu rufen. Im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Westhofen vom 21.05.2010, das der SPD vorliegt, hat Verbandsbürgermeister Wagner seinen Bürgerinnen und Bürgern noch folgendes mitgeteilt: „Forderungen der Verbandsgemeinde Westhofen waren und sind, dass der Sitz der erweiterten oder neuen Verbandsgemeinde Westhofen ist.“ Im Bericht der Wormser Zeitung (WZ) vom 19. Januar 2012 teilt Wagner nun mit, „über den Sitz brauchen jetzt nicht mehr zu reden. Wenn sich die Mehrheit der Osthofener für die VG Westhofen entscheidet, ist doch klar, dass der Verwaltungssitz nach Osthofen kommt. Alles andere wäre widersinnig“.

Dazu nimmt Hans-Hermann Seelig, stellvertretender Vorsitzender der SPD Osthofen, Stellung: „Es freut uns, dass Herr Wagner von seinen Forderungen Abstand nimmt und klar ausdrückt, dass bei einer Fusion mit der Stadt Osthofen der Sitz der neu zu bildenden Verbandsgemeindeverwaltung nach Osthofen geht. Wenn er das Bürgervotum von Osthofen respektiert und es dabei um den Verwaltungssitzt geht, dann kann man auch davon ausgehen, dass wenn sich die Bürgerinnen und Bürger für die VG Wonnegau entscheiden, Wagner sich für diese zukunftsfähige Variante ausspricht“, so Seelig.

 

Nach Ansicht der SPD Osthofen ist und bleibt die Verbandsgemeinde Wonnegau (Zusammenschluss aus den Verbandsgemeinden Westhofen, Eich und der verbandsfreien Stadt Osthofen) die sinnvollste Möglichkeit, um die Region zukunftsfähig zu machen.

 

„Wenn Bürgermeister Wagner aussagt, dass er den Fusionsvertrag mit der VG Eich eins zu eins übernehmen will, dann muss er auch die Zusage der Verbandsgemeinde Eich übernehmen, eine VG Wonnegau anzustreben“, kommentiert SPD Fraktionsvorsitzender Kai Kronauer die Stellungnahme Wagners gegenüber der Wormser Zeitung. „Der Bürgermeister Westhofens sollte seinem geleisteten Eid, und damit seinem Auftrag gewissenhaft zu handeln, nachkommen. Er muss offen und transparent seine Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile der Verbandsgemeinde Wonnegau informieren und aufzeigen, dass es sich um die Zukunftsvariante für unsere Region und somit auch für seine Bürgerinnen und Bürger handelt. Mit seiner Persönlichkeit sollte Wagner für die Zukunft werben, damit der Weg für die VG Wonnegau frei ist“, so Kronauer.

 

„Wir empfehlen dem Verwaltungschef der Nachbarkommune nun den konsequenten Folgeschritt zu gehen und nach der zurückliegenden Bürgerbefragung, die ja in erster Linie ein Stimmungsbild abgibt, nun die Bürgerinnen und Bürger der VG zu informieren, dass die Stadt Osthofen als erstes Ziel die VG Wonnegau in die Verhandlungen einbringen wird, die von Presse und Fachleuten als die richtige Lösung angesehen wird. Die Menschen in der VG Westhofen werden sich teilweise noch erinnern, dass man bereits im alten Landkreis Worms zusammengehörte und die Aufgaben gemeinsam gelöst werden konnten und können. Wir sind sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger in Westhofen nach einer objektiven Information in einem Bürgerentscheid den zukunftsweisenden Schritt zur VG Wonnegau mittragen werden“, erklären Seelig und Kronauer abschließend.

 

Alexander Ebert

 

Veröffentlicht am 21.01.2012 von Peter Martens