Landrat im direkten Dialog – Forum von Ernst Walter Görisch mit RPR1-Moderatorin Trixi Kuklinski in Osthofen

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Landrat im direkten Dialog – Forum von Ernst Walter Görisch mit RPR1-Moderatorin Trixi Kuklinski in Osthofen

Mit Unterstützung der RPR1-Moderatorin Trixi Kuklinski hat Landrat Ernst Walter Görisch die Reihe an Dialog-Foren in Osthofen fortgesetzt. Auch hier nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit wahr, direkt und unmittelbar mit Görisch in den Dialog zu treten und sich mit ihm über alle Fragen und Themen auszutauschen, die den Menschen „unter den Nägeln brannten“. In Osthofen fand die Veranstaltung im Bürgersaal „Zum Schwanen“ in der Friedrich-Ebert-Straße statt.

Die Themenpalette war auch hier bunt gemischt. Sie reichte von Fragen zur Bildung, über die Haushaltssituation des Kreises und den Ausbau der Windkraft in der Region bis hin zu den Chancen durch den Tourismus in der Region. Ebenso erläuterte Görisch ausführlich seinen Standpunkt zur kommunalen Gebietsreform.  

„Es ist mir wichtig, im Rahmen dieser neuen Veranstaltungsform das direkte Gespräch mit möglichst vielen Menschen zu suchen, um mich über ihre Anliegen zu informieren und um eine Rückmeldung darüber zu erhalten, wie wir gemeinsam den Landkreis noch lebens- und liebenswerter gestalten können“, sagte Görisch.

 

Nach acht Jahren im Amt als Landrat des Kreises Alzey-Worms, kandidiert Görisch am 11. März 2012 bei den anstehenden Wahlen für eine neue Amtszeit. Im Vorfeld wird der frühere Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alzey-Land in allen VGs und Städten des Landkreises den Bürgerinnen und Bürger in Form von „Dialog-Foren“ ausführlich Rede und Antwort stehen sowie Anregungen aus der Bevölkerung aufnehmen als Grundlage für eine weitere Amtszeit als Kreischef.

Veröffentlicht am 28.02.2012 von Peter Martens


Ehrenamt stützt Pflege – Landrat Görisch besucht das „Haus Jacobus“ in Osthofen

Das ehrenamtliche Engagement ist im „Haus Jacobus“ ein wesentlicher Stützpfeiler der Pflege, die durch voranschreitende Demenzerkrankungen zunehmend verschärft wird. Dies erfuhr Landrat Ernst Walter Görisch bei einem Vor-Ort-Besuch und im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Anwohnern, der Geschäftsführung des Hauses sowie mit Pflegefachkräften.

Zurzeit sind es rund 25 ehrenamtliche Helfer, die täglich einen Teil der Betreuung übernehmen und den Bewohnern Zeit widmen. Darunter befinden sich auch Schülerinnen und Schüler der IGS Osthofen sowie der Wonnegauschule. Das Altenheim hat mit Kristina Haller eine eigene Ehrenamtsbeauftragte. Die christlich geprägte Einrichtung legt großen Wert darauf, möglichst viel in Eigenregie zu organisieren wie beispielsweise die großen Bereiche Wäscherei und Küche. „Auch ein Seelsorger in Vollzeit ist bei uns angestellt“, sagte Geschäftsführerin Manuela Haller.

 

Ein wahres „Erfolgsmodell“ ist das sogenannte „Service-Wohnen“. Kürzlich wurde hierzu „Haus IV“ eröffnet, so dass inzwischen 125 Wohnungen zur Verfügung stehen. Bis zu drei Jahre betrage jedoch oft die Wartezeit, da die Nachfrage nach solchen altersgerechten Wohnformen sehr groß sei, berichtete Rosalinde Dinges, die sich als Geschäftsführerin federführend um diesen Geschäftsbereich kümmert. Durch das sogenannte „Service-Wohnen“ soll eine größtmögliche Eigenständigkeit der Bewohner gewährleistet sein. Hierbei leben die Senioren in modernen und barrierefreien Ein-, Zwei- oder Drei-Zimmerwohnungen und können bei Bedarf zusätzliche Unterstützungs- und Pflegeleistungen hinzu „buchen“. „Die Bewohner sehen dies als ihr neues Zuhause“, sagte Frau Dinges. Viele Mieter sind zudem ehrenamtlich tätig und unterstützen beispielsweise die Tagespflege im „Haus Jacobus“, verkaufen im hauseigenen Kiosk oder backen Kuchen für die Heimbewohner.

 

Herausforderung Demenz und Dokumentation

 

Bei einer Gesprächsrunde mit Mietern erfuhr Landrat Görisch einiges über die Sorgen und Nöte der Senioren. Er informierte zugleich über die Initiativen des Kreises, für ältere Menschen lebenswerte Rahmenbedingungen in der Region zu schaffen. So sei die Pflegestrukturplanung, die jüngst vom Kreis fortgeschrieben wurde, eine wichtige Grundlage für die Seniorenpolitik der Kommunen. Sie enthält unter anderem Daten zur Versorgungssituation und Prognosen über die zukünftige Altersstruktur und Pflegebedürftigkeit im Kreis.

 

Ein wichtiges Thema war für die Bewohner die Mobilität. Die Linienbusverbindung, die vom Kreis eingerichtet wurde sowie der „Bürgerbus“ der Arbeiterwohlfahrt Osthofen seien hier sehr hilfreiche Angebote. Auf Anregung der Bewohner will sich Görisch nun dafür einsetzen, dass die Bushaltestelle am „Haus Jacobus“ attraktiver gestaltet und nach Möglichkeit auch eine Unterstellmöglichkeit angeboten wird.

 

Abschließend tauschte sich Landrat Görisch mit der Heim-, Pflegedienst- sowie den Wohnbereichsleitungen aus. Rund 170 Beschäftigte hat die Einrichtung, von denen wiederum 100 in der Pflege tätig sind. Der hohe Verwaltungsaufwand für Pflegedokumentationen sowie die Zunahme der Demenzerkrankungen stellten das Pflegepersonal vor immer größere Herausforderungen. Görisch betonte, dass ein Schwerpunkt insbesondere auch auf den vorbeugenden Maßnahmen liegen müsse, um Demenz zu verzögern. Zudem will der Landrat den hohen Dokumentationsaufwand künftig noch stärker bei den zuständigen Stellen thematisieren.

Veröffentlicht am von Peter Martens


Nicht alle wollen „Dreier“ – SPD, CDU und Bürgerinititative erläutern ihre Postionen

(Margit Knab, WZ) Fehlinformationen, Halb- oder Ganzwahrheiten? SPD, CDU und die BI sind vor dem Bürgerentscheid am 11. März in die Öffentlichkeit gegangen, um im persönlichen Gespräch ihre Sichtweisen zur angestrebten Verschmelzungen mit der VG Eich oder der VG Westhofen zu erläutern. Den größten Zulauf hatte dabei die örtliche SPD, die mit einem „Thementag“ im Bürgerhaus punktete.

Unter den 53 Bürgern, die bei den Sozialdemokraten ihr Informationsbedürfnis stillen wollten, war auch Ehrenbürger Walter Konrad. Der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende outete sich als Befürworter der sogenannten „3er-Lösung“. Zuerst ein Zusammengehen mit der VG Eich, anschließend der freiwillige (oder verordnete) Schulterschluss mit der VG Westhofen, „das ist für mich die kommende Verbandsgemeinde Wonnegau“. Die darin vereinten Ortschaften müssten heute, wie vor 200 Jahren“ einfach wieder zusammengeführt werden, so seine Meinung. Ähnlich die Aussage von Ernst-Heinrich Ahl, Vorsitzender des Weinringes. Als Winzer sieht er sich in hohem Maße abhängig von einem florierenden Tourismus in einer „Verbandsgemeinde Wonnegau“, „mit deren Pfunden wir wuchern können“. Nicht konform ging er mit den Vorwürfen, die Bürger seien nicht ausreichend über die Auswirkungen möglicher Fusionen informiert worden. „Selbst aktiv werden und Erkundigungen einholen“, das sei für ihn von Anfang an die Marschrichtung gewesen. Und dabei habe er erfahren, dass bei einem Zusammengehen mit der VG Eich bis 2024 eine separate Abwasserberechnung garantiert ist. „Ein ganz wichtiger Kostenfaktor in meinem Winzerbetrieb.“

 

Er lobte die „klaren Verhältnisse“ die von der VG Eich geschaffen wurden im Gegensatz zur VG Westhofen, die sich „zuerst ohne Interesse an einer Fusion“ gezeigt habe. Als bedauerlich bezeichnete Ernst-Heinrich Ahl die emotionalen Diskussionen unter den Bürgern. „Da sind sogar innerhalb der Familien und im Freundeskreis Gräben aufgebrochen, die nur schwer zu schließen sein werden“.

 

Als Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehr und stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur sondierte Klaus Anders die Situation. Für den Feuerwehrmann ist die „3er-Lösung“ heute wie morgen Fakt, „denn im Ernstfall, wenn Bürger unsere Hilfe brauchen, kennen wir keine VG-Grenzen“.

 

Obwohl am Informationsstand der CDU im Gewerbegebiet eigentlich nur ihr Landratskandidat Dr. Markus Bachen präsentiert werden sollte, ging man Bürgergesprächen in Sachen Fusion nicht aus dem Weg. Der parteilose Wilfried Wendel hat sich „persönlich ein Bild über geplante Fusionen gemacht“. Für ihn ist es teilweise befremdend, wie man miteinander umgegangen ist. Seinem geografischen Blickfeld entsprechend sprach er sich, „auch als Sympathisant der BI“, für den Zusammenschluss mit Westhofen aus. „Eine ‚3er-Lösung‘ sehe ich zurzeit nicht“. Kritisch merkte Wilfried Wendel an, dass die CDU und die Bürgerinitiative zu spät in die Diskussion eingestiegen sind. „Hoffentlich wird deren Anliegen noch von den Bürgern wahrgenommen.“

Veröffentlicht am 27.02.2012 von Peter Martens


Landrat steht Rede und Antwort – Ernst Walter Görisch in Osthofen

Im Rahmen eines „Dialog-Forums“ steht Landrat Ernst Walter Görisch Rede und Antwort zu allen großen und kleinen Themen der Politik. Im direkten Gespräch mit Ernst Walter Görisch besteht die Möglichkeit, Fragen zu allen Bereichen der lokalen Politik zu stellen.

Die Bürgerinnen und Bürger können Anregungen geben und sich über Pläne für die Zukunft des Landkreises Alzey-Worms austauschen. Zugleich erhalten die Gäste die Möglichkeit, über noch bestehende Herausforderungen für die Region zu diskutieren.

 

Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle Gäste zu einem kleinen Umtrunk mit Imbiss eingeladen.

 

Das Dialog-Forum findet statt am Montag, 27. Februar 2012, 19 Uhr, im Bürgersaal des Landhotels „Zum Schwanen“, Friedrich-Ebert-Straße 40, in Osthofen. 

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Person und den Zielen von Ernst Walter Görisch sind auf seiner Homepage www.goerisch.info nachzulesen.

Veröffentlicht am von Peter Martens


„Bürger brauchen Daten, Fakten und Hintergründe“ – SPD informiert mit Thementag zum Bürgerentscheid

Zum anstehenden Bürgerentscheid am 11. März 2012 laden die Osthofener Sozialdemokraten zu einem Thementag ein, der am kommenden Samstag, 25. Februar 2012, ab 10 Uhr im Bürgerhaus der Stadt Osthofen, Goldbergstraße/Ecke Thomas-Mann-Straße, stattfinden wird.

„In vielen Gesprächen mit den Bürgern haben wir festgestellt, dass viele Halbwahrheiten und Fehlinformationen im Bezug auf Fusion und den anstehenden Bürgerentscheid unter die Bürger gestreut worden sind. Das hat die Menschen noch mehr verunsichert, als zuvor. Die SPD in Osthofen nimmt das zum Anlass und veranstaltet deshalb den Thementag im Bürgerhaus (Bismarckschule). Zum Thema Fusion und Bürgerentscheid werden wir informieren“, so der Organisator und stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Hans-Hermann-Seelig.

 

Die Sozialdemokraten werden dann die vierte Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger in Osthofen anbieten und hoffen dabei auf regen Zuspruch aus der Bevölkerung. „Neben zwei Veranstaltungen in der Wonnegauschule und einem Infostand an der Gewerbeausstellung, bei dem übrigens auch sehr viele Bürger aus der VG Westhofen informiert werden wollten, ist es uns wichtig, nun mit dem Thementag weiter aufzuklären. Die Bürger brauchen Daten, Fakten und Hintergründe, die sie von uns bekommen“, so Seelig.

 

Dagegen übt Ortsvereinsvorsitzender Alexander Ebert Kritik an der Vorgehensweise der Opposition: „Ich vermisse und bemängele, dass sich unsere poltischen Mitbewerber, insbesondere die CDU, bisher in keiner einzigen eigenen Veranstaltung sich den Fragen und Anregungen der Einwohner gestellt haben. Sie halten es noch nicht einmal für notwendig, die Menschen in Osthofen überhaupt über die Hintergründe der Kommunal- und Verwaltungsreform zu informieren. Mit dieser Tatsache stelle ich mir die Frage, wie sich die Opposition zu diesem weitreichenden Thema eine eigene Meinung bilden konnte. Und dann springen die CDU-Vertreter auf einen Zug auf, den nicht sie, sondern die BI ins Rollen gebracht hat. Verantwortungsvolle und bürgernahe Politik vor Ort sieht für uns Sozialdemokraten anders aus“, so der Ortsvereinsvorsitzende. „Wir haben von Beginn an die Menschen informiert. Sei es an den Infoabenden, über unsere Internetseite www.spd-osthofen.de oder via Infostand auf der Straße. Es gab also viele Möglichkeiten für die Osthofener Bevölkerung, Informationen abzuholen“, so SPD-Chef Ebert.

 

Am Thementag der SPD, werden die künftigen Aufgaben Abwassergebühren, Freiwillige Feuerwehr, Bürgerdienste, Infrastruktur, Weinbau und Touristik sowie Jugend und Senioren gezielt angesprochen. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Fragen stellen können, die sie bewegen und zu denen wir die Antworten liefern. Wir wollen, dass die Osthofener Bevölkerung gut informiert ist. Und wir wollen, dass sie für unsere Stadt und die Menschen, die hier leben, die richtige Entscheidung treffen“, erklärt Ebert den geplanten Thementag am kommenden Samstag, 25. Februar 2012.

 

„Wir wollen, dass die Stadt Osthofen mit ihrer Region auch weiterhin eine gute Zukunft hat und nicht bedingungslos und ohne Verhandlungsspielraum an die VG Westhofen ausgeliefert wird. Bisher wurden immer nur Absichtserklärungen von VG-Bürgermeister Wagner abgegeben. Dazu hat er jedoch weder einen Beschluss seines Verbandsgemeinderates, noch eine klare Aussage seiner Ortsbürgermeister, geschweige denn der zehn Ortsgemeinderäte. Stattdessen wurde nichtöffentlich beraten. Nur ‚Pro Wonnegau‘ stellt sicher, dass wir ein starkes Osthofen behalten und den Weg frei machen, dass es eine zukunftsorientierte und starke VG Wonnegau im Kreis Alzey-Worms gibt.“ So Eberts Stellvertreter, Hans-Hermann Seelig. „Denn die VG Westhofen wird sich bewegten müssen, wenn die Osthofenerinnen und Osthofener durch den Bürgerentscheid 2 Verhandlungen zwischen Partnern erzwingen.

 

„Wir tragen Verantwortung für die Osthofenerinnen und Osthofener. Also für unsere Stadt Osthofen. Die Bürgerbefragung in der benachbarten Verbandsgemeinde ist dagegen für uns keine Grundlage. Bürgerbefragungen sind „nur“ Stimmungsabfragen zum entsprechenden Zeitpunkt. Deshalb ist und bleibt unser Motto: Gemeinsam für ein starkes Osthofen in einer starken VG Wonnegau“ so Ebert und Seelig abschließend.

 

Alexander Ebert

 

Veröffentlicht am 22.02.2012 von Peter Martens


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