Thementag zum Bürgerentscheid – SPD Osthofen lädt ein

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Thementag zum Bürgerentscheid – SPD Osthofen lädt ein

Fusion – warum? Wie fusionieren? Mit wem fusionieren? Fragen zu den künftigen Bürgerdiensten, den Abwassergebühren, die Zukunftschance Jugend und Senioren, die Freiwillige Feuerwehr, die Zukunftschance Tourismus und Weinbau, die Infrastruktur.

Welcher Bürgerentscheid schadet Osthofen? Welcher Bürgerentscheid eröffnet Perspektiven? Warum ist das so?

 

Fragen, zu denen wir Fakten liefern und über die wir mit Ihnen diskutieren wollen, dass Sie die richtige Entscheidung treffen!

Deshalb laden wir die Osthofener Bevölkerung zu unserem Thementag ein. Im Bürgerhaus stehen wir für die Wahlberechtigten in unserer Stadt bereit. Am Samstag, 25. Februar 2012, von 10 bis 18 Uhr, im Bürgerhaus, Goldbergstraße/Thomas-Mann-Str.

 

Gemeinsam für ein starkes Osthofen. Gemeinsam für eine starke Verbandsgemeinde Wonnegau. Gegen ein bedingungsloses Ausliefern unserer Stadt!

 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 21.02.2012 von Peter Martens


„Ende gut, alles gut“ – Gauck soll neuer Bundespräsident werden

Der Favorit von SPD und Grünen für die Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff, Joachim Gauck, soll neuer Bundespräsident werden. Darauf verständigten sich die Parteichefs der Regierungskoalition mit der SPD und den Grünen. Es sei gut, „dass er jetzt ein gemeinsamer Kandidat“ ist, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel. Gauck könne die Kluft zwischen Bürgern und Politik überwinden helfen.

„Die Überschrift könnte lauten: Ende gut ,alles gut“, sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel am Sonntag zur Nominierung von Joachim Gauck als Bundespräsidentenkandidat. Diesen Gefallen tut ihm der Autor, denn am Ende ging alles ganz schnell – und gut. Nachdem die FDP ihre Unterstützung für Joachim Gauck im Verlauf des Sonntags bekannt gab, lenkte am Abend schließlich auch die Union ein.

Der Theologe und DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck, den die SPD gemeinsam mit den Grünen bereits bei der letzten Bundesversammlung vorgeschlagen hatte, wird der überparteiliche Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Das gaben die Vorsitzenden von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen am Sonntagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Kanzleramt in Berlin bekannt.

 

Gabriel: „Gemeinsames Ergebnis ist gutes Zeichen in Bevölkerung hinein“

 

Gabriel wertete es als ein „wichtiges Signal“ an die Bevölkerung, dass die Parteien sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten. Ausdrücklich lobte er das Bemühen der Koalition zu einem gemeinsamen Kandidaten zu kommen und bedankte sich für die „offenen und fairen Gespräche“ zwischen Regierung und Opposition während der Kandidatenfindung.

Natürlich freue sich die SPD besonders über Joachim Gauck, „weil wir ihn schon damals aufgestellt haben“, sagte der Parteivorsitzende. Bereits 2010 wurde Gauck von den Sozialdemokraten und den Grünen als gemeinsamer Kandidat vorgeschlagen. Damals scheiterte er jedoch im dritten Wahlgang gegen den von Union und FDP ins Rennen geschickten Christian Wulff.

 

Gabriel: „Bei Gauck ist Freiheit kein hohles Pathos“

 

Gabriel sagte, es gebe eine Reihe von Dingen, die Gauck auszeichnen. Er würdigte das Bekenntnis von Gauck zur Freiheit. Wie kein zweiter erinnere Gauck daran, dass man die Wertschätzung von Demokratie und Freiheit aufrechterhalten müsse.

 

Gabriel: „Gauck wird helfen, Kluft zwischen Bevölkerung und Politik zu schließen“

 

Gauck gehöre zu denjenigen, die wüssten, dass sich eine große Kluft zwischen der Bevölkerung und den Institutionen der parlamentarischen Demokratie entwickelt hat. „Er nimmt Politikerinnen und Politiker, Parteien und Parlamente nicht aus der Verantwortung für diese Kluft, aber er ist eben auch keiner, der billiger Parteienschelte oder Parlaments- oder Regierungsschelte das Wort ergeht“, sagte Gabriel. Sondern er werbe „für die Lebendigkeit der parlamentarischen Demokratie, auch der Parteienlandschaft und für Engagement in ihr“.

Der SPD-Vorsitzende hofft, dass Gauck als künftiger Bundespräsident diese Kluft zwischen Bevölkerung und den Institutionen der Demokratie und den Parteien zu schließen helfe. „Die SPD dankt Joachim Gauck auch dafür, dass er durchgehalten hat“ und sich ein zweites Mal auf eine Kandidatur einlasse, so Gabriel.

 

Gauck: „Hauptaufgabe wird die Nähe zu den Menschen sein“

 

Gauck selber sagte, er sei „überwältigt und ein wenig verwirrt“ ob der kurzfristigen Nominierung. Es habe ihm unglaublich geholfen, dass sich die Parteien zusammengefunden hätten. „Das ist natürlich für mich ein besonderer Tag.“ Am meisten bewege es ihn, dass ein Mensch, der noch im finsteren, dunklen Krieg geboren sei und 50 Jahre in einer Diktatur gelebt habe an die Spitze des Staates gerufen werde.

Als zentrales Projekt sieht er die Nähe zu den Menschen an. „Die Nähe von Menschen, die Ja sagen zur Verantwortung, die es überall gibt in unserem Land, nicht nur auf der politischen Ebene, die wird meine Hauptaufgabe sein.“ Er wolle neu einladen, diese Haltung von Verantwortung zu übernehmen und nicht nur als Zuschauer und kritischer Begleiter der öffentlichen Dinge herumzustehen.

 

(Bild: dpa)

Veröffentlicht am 20.02.2012 von Peter Martens


Internetseite zum Bürgerentscheid geschaltet – Mehr als hundert Unterstützer in Facebook-Gruppe

Am 11. März 2012 wird es in der Stadt Osthofen erstmals einen Bürgerentscheid geben. Jeder Wahlberechtigte in der Wonnegaumetropole wird dann darüber entscheiden können, wie die Zukunft Osthofens und seiner Region gestaltet werden wird. Um mehr Informationen über den anstehenden Bürgerentscheid zu liefern, hat die SPD in Osthofen eine Internetseite geschaltet.

„Unter www.osthofen-zuerst.de erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Informationen, um am 11. März auch die richtige Entscheidung treffen zu können. Das ist eine von zahlreichen Aktivitäten, die wir bis zum Bürgerentscheid planen und durchführen werden. Es ist wichtig, dass wir die Menschen darüber informieren, um was es hier eigentlich geht. Dazu nutzen wir als innovative Partei auch das Internet“, erklärt der SPD-Vorsitzende Alexander Ebert. „Dort besteht ebenso die Möglichkeit, durchaus auch kritische, Fragen zu stellen, die so schnell als möglich belastbar beantwortet werden.“

 

Parallel zur regulären Internetseite spd-osthofen.de und osthofen-zuerst.de gibt es auch seit einigen Tagen eine Gruppe im sozialen Netzwerk Facebook: „In der Gruppe ‚Für Osthofen‘ haben sich bereits über einhundert Unterstützer registriert. Ein klares Signal dafür, dass die Menschen erkannt haben, dass die Fusion aus der verbandsfreien Stadt Osthofen und den Verbandsgemeinden Eich und Westhofen der richtige Weg ist, um die Region zukunftssicher und stark im Landkreis Alzey-Worms werden zu lassen“, berichtet der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Hans-Hermann Seelig. „Auch dort erhalten die Menschen auf dem schnellsten Weg Neuigkeiten und Informationen über den Bürgerentscheid im März.“

 

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 06.02.2012 von Peter Martens


Fulminanter Abschied für den Bürgermeister – Bernd Müller geht in den Ruhestand

(Wormser Sonntagsblatt 05.02.2012) „Hätte ich gewusst, wie viel Lob und wie viele Dankesworte ich bekommen würde, hätte ich noch einmal kandidiert“, schmunzelte Bürgermeister Bernd Müller in gewohnt humorvoller Weise bei seiner Abschiedsveranstaltung im Bürgersaal der Stadt Osthofen.

Zahlreiche Gäste und Ehrengäste waren gekommen, und das freute ihn sichtlich. Es war eine lockere Veranstaltung, was vor allem dem ersten Beigeordneten Wolfgang Itzerodt zu verdanken war, der die Amtgeschäfte Müllers bis zur Neuwahl des Bürgermeisters wahrnehmen wird. Er nannte Daten, beschrieb das Lebenswerk Müllers, gespickt mit lustigen Pointen, und führte so unterhaltsam durch den Abend, der nach dem offiziellen Teil bei Wein und leckerem Büffet ausgiebig gefeiert wurde. Musikalisch umrahmten Claudia Loth an der Querflöte und Sandra Hacker an der Gitarre den Dienstagabend.

 

 „Ein erfüllter Wunsch zieht immer einen weiteren nach sich“ beschrieb Itzerodt den beruflichen Werdegang von Bernd Müller. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmannsgehilfen 1963, der anschließenden Tätigkeit als Verwaltungsangestellter und Kämmerer der Stadt, wurde Müller 1995 zum Bürgermeister gewählt. Mit großer Mehrheit wählte man ihn auch 2003 in die zweite Amtsperiode. „Neben seinen Aufgaben als Bürgermeister engagierte er sich in zahlreichen Ausschüssen“, so Itzerodt.

 

In den17 Jahren Amtszeit Müllers wurden viele Projekte realisiert, von der Ausstattung der Feuerwehr, über die energetische Sanierung der Seebachschule, der Einrichtung von IGS und Jugendhaus, bis zum Mammutprojekt Bahnhof und Unterführung in der Friedrich-Ebert-Straße. „Seine Amtsführung war geprägt von Kampfesgeist, mit dem er seine Ziele zum Wohl der Bürger durchsetzte“, sagte Laudator Itzerodt. Ein Markenzeichen Müllers seien Schlagfertigkeit und Humor, wobei er niemals die Ernsthaftigkeit eines Themas außer Acht ließ. Sein Berufsleben habe Müller der Stadt Osthofen gewidmet, beschrieb Itzerodt den Mann, der so viele Jahre die Geschicke der Stadt lenkte.

 

Er habe eine beachtliche Infrastruktur entwickelt und die Stadt zukunftsfähig vorangebracht, lobte Landrat Ernst Walter Görisch. Er hoffe, dass Müller weiterhin der Politik im Kreistag als Ehrenamtlicher erhalten bleibe.

 

SPD-Fraktionschef Kai Kronauer beschrieb Müllers Humor und das Durchsetzungsvermögen für die Sache. Und Hans-Peter Knierim (CDU) erinnerte daran, dass trotz Meinungsverschiedenheiten doch immer das Wohl Osthofens im Vordergrund stand. „Er hat den Auftrag der Wähler voll erfüllt und seine Politik war stets von Nachhaltigkeit geprägt „, betonte FWG-Fraktionschef Klaus Mehring. Dankesworte, stellvertretend für alle Bürgermeister im Landkreis, sprach Steffen Unger, VG-Chef in Alzey-Land. Er lobte die gute fachliche Zusammenarbeit mit Müller und nannte ihn einen energischen Verhandlungspartner, wenn es um die Belange der Stadt Osthofen ging. Das unterstrich der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel. „Bezeichnend für Müllers Politik war auch, über den Tellerrand hinauszuschauen und die Belange der Region in seine Entscheidungen einzubeziehen“, sagte er.

 

In seiner Abschiedrede betonte Müller, dass in all den Jahren, beginnend als 14-Jähriger bis heute mit fast 64 Jahren, die Stadtverwaltung Osthofen seine Heimat geworden sei. Er dankte seinen Mitarbeitern und dem Stadtrat, mit dessen Hilfe rund 50 Millionen Euro für Projekte zum Wohl der Stadt investiert werden konnten. Nun seien die Weichen für ein Medizinisches Versorgungszentrum gestellt und es gelte, dies voranzutreiben. Sein Dank ging insbesondere an Ehefrau Christel, die ihm den nötigen Rückhalt für seine Arbeit gab.

 

Bild: Bernd Müller und Ehefrau Christel mit dem Ersten Beigeordneten Wolfgang Itzerodt

 

Bea Witt

Veröffentlicht am 05.02.2012 von Peter Martens


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