Land erweitert Wohnraumförderung – Gemeinschaftliches Wohnen durch Landesförderung ermöglichen

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Land erweitert Wohnraumförderung – Gemeinschaftliches Wohnen durch Landesförderung ermöglichen

Zur Realisierung von Projekten mit neuen Wohnformen bietet das Land Rheinland-Pfalz für Investoren eine attraktive Förderung über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Damit soll das Wohnungsangebot für ältere Menschen, Pflegebedürftige oder Menschen mit Behinderung erweitert werden. Mit dem Auf- und Ausbau neuer Wohnformen wird die Zielsetzung der Landesregierung „ambulant vor stationär“ konsequent weiter umgesetzt.

„Angesichts der älter werdenden Gesellschaft müssen wir uns neuen Herausforderungen, auch in der Wohnraumförderung, stellen“, betont MdL Kathrin Anklam-Trapp (SPD). „Die meisten Menschen möchten im Alter und auch bei Unterstützungsbedarf in den eigenen vier Wänden leben. Dazu brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen neben wohnortnahen Unterstützungsangeboten auch den geeigneten Wohnraum. Und dafür sind neue Raum- und Finanzierungskonzepte nötig.“ Die Erweiterung der Fördermöglichkeiten für Wohngruppen sei ein wichtiger Beitrag zur Gestaltung des demographischen Wandels.

 

Mit dem neuen Förderprogramm soll ein gemeinschaftliches und barrierefreies Wohnen, auch in ambulant betreuten Wohngruppen, ermöglicht werden. Denn selbst bestimmtes Wohnen und Leben im Alter hat für die meisten Menschen eine hohe Priorität.

 

Bei der Gestaltung von Wohnumgebungen für ältere und behinderte Menschen ist die Barrierefreiheit von entscheidender Bedeutung. Treppenstufen, schmale Türen oder fehlende technische Unterstützung können das Leben in der eigenen Wohnung erheblich einschränken. Für Maßnahmen, wie dem  Einbau eines Aufzugs,  können Zusatzdarlehen gewährt werden.

 

 

Info: www.lth-rlp.de, aktuell: Neues Programm „Förderung von Wohngruppen“

Veröffentlicht am 30.05.2012 von Peter Martens


Neuer Vorstand für die SPD Alzey-Worms – Unterbezirksparteitag in Wachenheim voller Erfolg

Die Monsheimer Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp wurde am Samstag beim Unterbezirksparteitag in Wachenheim mit einer Mehrheit von 95,8 Prozent für weitere zwei Jahre als Vorsitzende des Unterbezirks Alzey-Worms wiedergewählt. Auch ihre Stellvertreter, MdL Heiko Sippel und Alexander Ebert, wurden in ihrem Amt bestätigt. Der Gastredner, Generalsekretär Alexander Schweitzer, blickte in einer engagierten Rede auf das letzte Jahr der neuen Regierung zurück und richtete das Augenmerk auf weitere Ziele der Sozialdemokraten.

„Die Energiewende ist nicht mehr nur ein grünes Thema, denn sie betrifft Kommunen, Mittelstand und Fachkräfte, mit einem Wort: Es ist ein Thema der Sozialdemokraten“, so Schweitzer. Auf das Ergebnis der Landtagswahlen 2011 könne die SPD nicht wirklich stolz sein, doch das müsse man annehmen, damit umgehen lernen und besser machen. Auf der Haben-Seite sieht er beispielsweise die Erfolge bei der Verkleinerung der Klassenmesszahlen („Laut Klemm-Gutachten werden wir bis 2016 ein perfektes Schüler-Lehrer-Verhältnis haben.“) und die Ganztagsbetreuung: „Hier hat Rheinland-Pfalz Vorbildfunktion.“ Die „Fernhalteprämie“ dagegen hält er für eine „absurde Entwicklung“; sie gebe falsche Anreize und das Geld könne man besser investieren.
 
Ein Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre im Unterbezirk zeigt, dass die Parteiarbeit insgesamt sehr aktiv betrieben wurde, besonders die Landratswahl im März 2012 sei noch gut im Gedächtnis geblieben, berichtete Anklam-Trapp. Austritte und Neuzugänge hielten sich die Waage, jedoch sei trotz einer hohen Beteiligung junger Menschen das Durchschnittsalter noch immer bei 59 Jahren. Schweitzer hakte auch hier nach: „Das ist etwas was wir uns von den Piraten abschauen können. Wie können wir Politik vor Ort auf den Punkt bringen und neue Perspektiven eröffnen?“ Der Weg von unten nach oben sei bei politischer Meinungsbildung wichtig und auch möglich.
 
Der Landkreis Alzey-Worms zählt laut einem Ranking von „Focus Money“ zum wirtschaftsstärksten Landkreis in RLP, bestätigte noch einmal der Fraktionsvorsitzende Gerhard Kiefer und legte das Hauptaugenmerk auf die Bildungspolitik: „Unsere Leitlinie ist es eine gute Bildung auf fachlichem wie pädagogischem Niveau mit gleichen Chancen zu gewährleisten.“ Ein weiterer bedeutender Punkt für den Landkreis bleibe der Klimaschutz, um langfristig eine Null-Emissions-Region Rheinhessen-Nahe zu entwickeln. Auch Berufspendler dürften sich über den geplanten S-Bahn-Ausbau Mainz-Worms bis zum Jahr 2015 freuen.
 
Die Jusos zeigten mit einem Querschnitt vergangener Veranstaltungen viel Interesse bezüglich der Rentenfrage und des demografischen Wandels. Ein etwas trockenes und zahlenlastiges Thema, gab der Vorsitzende Tobias Perlick zu, jedoch wichtig im Hinblick auf die Gestaltung der Zukunft in der Region. Die AG 60+ bot daher an der neuen Generation mit politischer Erfahrung unter die Arme zu greifen. Dass das Spiel auch andersherum funktioniert und auch die alten Hasen von den Jungen lernen können, bewies der Vorsitzende der AG 60plus, Heinrich Keuper, der seine kritischen Kommentare zur aktuellen Tagespolitik in Zukunft auch via Weblog veröffentlichen will.
 
Als weitere Vorstandsmitglieder für die kommenden zwei Jahre wurden gewählt: Walter Fröbisch (Kassierer), Tobias Rohrwick (Stellv. Kassierer), Johannes Brüchert (Schriftführer), Joachim Mayer (Stellv. Schriftführer), Ralph Bothe, Barbara Hübner, Oliver Ernst, Matthias Krauß, Udo Nehrbass-Ahles und Bernd Westphal (Beisitzer), sowie Jan Weindorf, Andrea Wagenführer und Ulla Webel als Revisoren.

Veröffentlicht am 17.05.2012 von Peter Martens