Finanzpolitik in der Euro-Krise

Finanzpolitik in der Euro-Krise


Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat vor der Europäischen Union nicht Halt gemacht. Was als Bankenkrise begann, hat sich inzwischen zu einer Finanzkrise ganzer Länder entwickelt. Europa steht vor einer historischen Aufgabe. Es geht nicht nur um die Zukunft der gemeinsamen Währung, es geht auch um die Zukunft des europäischen Projekts.

Über die Folgen der verfehlten Europa- und Finanzpolitik der Bundesregierung und die notwendigen Schritte, um Europa aus der Krise zu führen und weiterzuentwickeln, möchten wir mit Abgeordneten im Deutschen Bundestag, Klaus Hagemann (Mitglied im Haushaltsausschuss und des Unterausschusses für Fragen zur Europäischen Union des Bundestages), diskutieren. Dazu laden wir am Dienstag, 31. Juli 2012, 17:30 Uhr, in das Osthofener Bürgerhaus (Bismarckschule), Goldbergstraße, herzlich ein.

Seit der Einführung des Euro wird kontrovers über die gemeinsame Währung diskutiert. Für die SPD steht jedoch fest: der Euro ist ein Erfolgsprojekt. Ohne den Euro wären die negativen Auswirkungen der Finanzkrise viel stärker ausgefallen. Als Exportnation profitiert die deutsche Wirtschaft von weggefallenen Wechselkursrisiken und stabilen Preisen. Allein durch die Mitgliedschaft in der Eurozone hatte Deutschland in den vergangenen beiden Jahren, laut Berechnung der KfW-Bankengruppe einen Vorteil von 50 bis 60 Milliarden Euro.

Eine stabile gemeinsame Währung liegt also im deutschen Interesse. Die Rückkehr zu nationalen Währungen wäre die falsche Antwort auf eine sich rasant verändernde Welt. Unseren Wohlstand können wir nur an der Seite der europäischen Partner wahren. Die SPD steht daher zum europäischen Projekt und dem Euro. Nicht weniger, sondern mehr Europa ist die Lösung für die Krise!

Alexander Ebert

Veröffentlicht am 27.07.2012 von Alexander Ebert