Trauer um Peter Kölsch

Trauer um Peter Kölsch


(WZ) Peter Kölsch ist tot. Der Gimbsheimer Ortsbürgermeister erlag am Donnerstag im Alter von 66 Jahren seiner schweren Erkrankung. Peter Kölsch hinterlässt seine Frau und seine drei Söhne.

Bei der Kommunalwahl im Juni 2009 hatte sich der SPD-Mann gegen seinen Mitbewerber von den Freien Wählern, Heinz Vallböhmer, durchgesetzt und das Amt des Ortsbürgermeisters für die Genossen zurückgewonnen. Der Einsatz für seine Heimatgemeinde stand für Peter Kölsch immer im Mittelpunkt seines Schaffens. Größtes Projekt während seiner Amtszeit war zweifellos die Umsetzung des Neubaus der Kindertagesstätte „Pusteblume“ Am Bagger. Um den schmucken Niedrigenergie-Komplex mit seiner außergewöhnlichen Architektur wird Gimbsheim ringsum beneidet. Doch auch, wenn es um die „kleinen“ Dinge ging, war er stets für die Bürger da und er packte auch mal selber mit an, wenn es in der Gemeinde was zu tun gab.

1984 war Peter Kölsch in die SPD eingetreten und seitdem politisch aktiv. Bis zur Kommunalwahl 2009 gehörte er ab 1984 dem Ortsgemeinderat an und war von 1994 an Ortsbeigeordneter. Auf Verbandsgemeindeebene saß er ab 2004 für die SPD im VG-Rat und war seit 2007 VG-Beigeordneter. Den SPD-Ortsverein Gimbsheim führte der pensionierte Bahnbeamte ab 2005 als Vorsitzender, seit 2007 war er auch Vorsitzender des SPD-Altrheinverbands.

Aus dem Gemeindeleben war Peter Kölsch ebenfalls nicht wegzudenken. Er war Mitglied in fast allen örtlichen Vereinen, darunter die AWO, der MGV Cäcilia und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Seine große Leidenschaft aber galt dem Fußball. Beim SV Gimbsheim bekleidete er im Laufe der Zeit beinahe alle Funktionen, war Vorsitzender, Trainer, Spieler, Jugendleiter, Schiedsrichter, saß im Spielausschuss und wurde schließlich Ehrenmitglied. Darüber hinaus war er seit 2002 auch Vorsitzender des Kreisjugendausschusses Worms im Südwestdeutschen Fußballverband. Und wenn er Zeit hatte, schaute er sich gerne mal die Heimspiele des FSV Mainz 05 oder VfR Wormatia Worms an. Nicht nur die Gimbsheimer werden ihn vermissen.

Veröffentlicht am 04.08.2012 von Alexander Ebert