Vollsperrung: An der Grenze des Zumutbaren!

Vollsperrung: An der Grenze des Zumutbaren!

Für sehr großen Unmut sorgt die Verkehrssituation auf der B9 insbesondere bei Pendlern, die aus Richtung Mainz kommend zu ihrer Arbeitsstelle nach Worms fahren. Nach der Vollsperrung  der L439 zwischen Osthofen und dem Nordzubringer L425 wegen Straßenbauarbeiten wurde die Umleitung über die B9 nach Rheindürkheim ausgeschildert. Dort ist allerdings durch den Bau einer Lärmschutzwand die Fahrbahn eingeschränkt, was ohnehin zur Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs und nun durch die Umleitung zur Überbelastung der Straße führt. Die Folge sind Staus zu Zeiten des Berufsverkehrs.

„Ich stand in einem endlosen Stau sowohl auf der Hinfahrt zu meiner Arbeitsstelle in Worms als auch auf dem Nachhauseweg“, berichtet eine verärgerte Pendlerin. „Soll das nun über Monate so weitergehen?“

Die Bauarbeiten in Rheindürkheim werden bei optimalem Bauablauf bis März 2013 beendet sein. In Osthofen soll sich die Baumaßnahme über sieben Monate erstrecken. Besonders schlimm war die Situation Mitte Oktober, weil eine weitere Vollsperrung erschwerend hinzukam: Wegen der Bauarbeiten zwischen Kreisel L 439/ L 409 und B 9 konnten Autofahrer die alternative Route über Bechtheim nicht nutzen.

Weiterhin finden Verkehrsteilnehmer, die vom Kreisel in Mörstadt kommend den Nordzubringer L425 befahren, kein Hinweisschild auf die Sperrung vor Osthofen und werden, anstatt die Strecke über Abenheim nach Osthofen wählen zu können, zwangläufig zur B9 nach Rheindürkheim geleitet.

Die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) kann den Ärger, den Bürgerinnen und Bürger an sie herangetragen haben, sehr gut verstehen. Deshalb hat sie bereits Kontakt mit Bernhard Knoop, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM), aufgenommen, um Möglichkeiten einer Verbesserung der Situation auszuloten.

Veröffentlicht am 18.10.2012 von Alexander Ebert