Genossen lüften ihr Geheimnis

Genossen lüften ihr Geheimnis

Pressespiegel(WZ, Janß) Lange haben sie sich bedeckt gehalten, was ihren Bürgermeisterkandidaten angeht, nun lüften die Osthofener Genossen ihr Geheimnis. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, 5. Februar, soll der Bewerber respektive die Bewerberin um das Amt des ehrenamtlichen Stadtbürgermeisters offiziell gewählt werden. Die Versammlung beginnt um 20 Uhr im Weingasthof „Zum Weißen Roß“. Die Bürgermeisterwahl ist auf den 14. April terminiert, eine eventuell notwendige Stichwahl würde zwei Wochen später am 28. April stattfinden.

Mit Unterstützerreden

Neben den Bürgermeisterkandidaten werden an diesem Dienstagabend unter anderem auch die Delegierten für die Versammlung zur Gründung eines SPD-Verbandes Wonnegau im Zuge des Zusammenschlusses mit der VG Westhofen gewählt. Nachdem der Kandidat beziehungsweise die Kandidatin aus den Reihen des SPD-Ortsvereins vorgeschlagen ist, sind entsprechende Unterstützerreden auf der Tagesordnung vorgesehen. Nach dem Bericht der Wahl- und Prüfungskommission schreiten die Genossen zur Wahl. Im Anschluss wird sich der beziehungsweise die Gewählte in einer Ansprache zur Kandidatur äußern.

Wie der Osthofener SPD-Vorsitzende Alexander Ebert ausdrücklich gegenüber der WZ betonte, ist die Mitgliederversammlung öffentlich. „Alle Bürger, die Interesse haben, sind eingeladen, die Versammlung zu besuchen und mitzuverfolgen. Die Wahl unseres Kandidaten soll transparent sein“, erklärte er.

Drei Kandidaten

Mit dem Kandidaten der SPD gibt es dann drei Bewerber ums ehrenamtliche Bürgermeisteramt. Die CDU hat ihren Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Hans-Peter Knierim, nominiert, die Bürgerinitiative „Wir-in-Osthofen“ Bernd Schäfer als parteilosen Bewerber. Einzig die Freien Wähler schweigen weiter eisern. Möglicherweise macht die FWG eine Kandidatur davon abhängig, wen die SPD am 5. Februar ins Rennen schicken wird. Deren augenscheinlich aussichtsreichster Kandidat, der Erste Beigeordnete Wolfgang Itzerodt, der seit einem Jahr kommissarisch die Amtsgeschäfte in Osthofen führt, hat sich bislang trotz mehrfacher Nachfrage noch nicht offiziell zu seinen Ambitionen geäußert.

Veröffentlicht am 25.01.2013 von Alexander Ebert