Für Belange der kleinen Leute stark machen

Für Belange der kleinen Leute stark machen

Besuch Berkes Osthofen„Die SPD muss sich wieder für die Belange der kleinen Leute stark machen und sich auf ihre Grundwerte besinnen“, betont der SPD-Bundestagskandidat Marcus Held regelmäßig. Dass dies kein bloßes Lippenbekenntnis ist stellte Held jetzt erneut unter Beweis, als er zusammen mit der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp (SPD) den Betriebsrat der Firma Berkes besuchte. In einem sehr offenen Gespräch konnten die Arbeitnehmervertreter unter dem Vorsitz von Holger Clemens und dem früheren Betriebsratsvorsitzenden Manfred Meck ihre Probleme schildern und Lösungsmöglichkeiten austauschen.

Dabei standen vor allem die Themen „Rente mit 67“ und die soziale Gerechtigkeit in Punkto „Steuergerechtigkeit“ im Mittelpunkt. „Mir ist hier erneut deutlich geworden wie wichtig es ist, die völlig verfehlte Entscheidung der Rente mit 67 zu korrigieren und eine Lebensarbeitszeit einzuführen, wie die SPD sie nun im Bundestagswahlprogramm vorsieht“, betonte Held. Es müsse stärker Berücksichtigung finden, dass gerade auf dem Bau bei Wind und Wetter gearbeitet wird. „Auch wenn die Berufsgenossenschaft in den letzten Jahrzehnten schon einiges erreicht hat, bleibt es körperliche Arbeit die vollbracht werden muss“, verdeutlichte auch Manfred Meck.

Aber auch wenn es um Überstunden und deren Vergütung geht dürften die Arbeitnehmer nicht noch bestraft werden, so der Tenor von Betriebsrat und SPD-Kandidat. Die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp zeigte auf, welche Schritte hin zu mehr Tariftreue schon vom Land umgesetzt worden sind. „Um dies vollständig zu machen, brauchen wir aber auch auf Bundesebene dringend eine Politkorrektur“, waren sich Anklam-Trapp und Held einig.

Abschließend dankten Held und Anklam-Trapp dem Betriebsrat für deren wertvolle Arbeit, „denn sie vermitteln regelmäßig erfolgreich zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber im Betrieb“. Dass sich dies bei der Firma Berkes auszahlt wird auch daran deutlich, dass der 60 Mitarbeiter zählende Betrieb ausbildet und dafür sogar schon prämiert wurde.

Veröffentlicht am 14.05.2013 von Alexander Ebert