Menschen wieder ernst nehmen

Menschen wieder ernst nehmen

Besuch Bildungstreff Osthofen„Krankheit, Mobilität und fehlende Qualifikationen sind die größten Hürden der Jobsuchenden auf dem Arbeitsmarkt“, so Geschäftsführer der Lernen- und Fördern Trägergesellschaft Rheinland-Pfalz Dr. Wolfgang Schneider. Beim Besuch des SPD-Bundestagskandidaten Marcus Held im Bildungs- und Bewerbungstreff wurden diesem die Abläufe der Unterstützung für jobsuchende Menschen vorgestellt. „Zunächst erhalten die Kunden einen Trainingsgutschein beim Jobcenter in Worms, mit dem sie zu uns kommen können um ihn einzulösen“, so die Leiterin von Jobintensiv und vom Bildungs- und Bewerbungstreffs (BBT) Doreen Heutling.

Natürlich versuche man auch, direkt Jobs zu vermitteln und erstellt zusammen mit den Bewerberinnen und Bewerbern individuelle Bewerbungsmappen. Sogar das Foto für diese Mappen wird zusammen mit den Bewerbern erstellt. Weitergehend konnte sich der SPD-Bundestagskandidat davon überzeugen, dass eine Weiterbildung zum Beispiel am PC sehr rege angenommen wird. Flankiert werden diese Maßnahmen mit einem sozialpädagogischen Angebot, für das Marina Hottenbach verantwortlich zeichnet. „Viele Bewerber bringen persönliche oder private Probleme mit, bei deren Lösung man unterstützen muss“, so Dr. Wolfgang Schneider

Marcus Held begrüßte das Angebot von BBT und Jobintensiv in Osthofen sehr: „Die Menschen benötigen eine Aufgabe, gerade wenn sie seit langer Zeit arbeitslos waren. Deshalb führten ordentlich organisierte 1-Euro-Jobs zu einem sehr viel höheren Selbstwertgefühlt bei den Teilnehmern“, erinnert sich Marcus Held an seine Erfahrungen. „Die aktuelle Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung lässt sehr zu wünschen übrig, da die Bewerber durch die drastische Reduzierung von Lohnkostenzuschüssen nur noch selten eine Chance auf dauerhafte Vermittlung haben“, kritisiert Marcus Held. Er als Bundestagskandidat und die SPD insgesamt wolle sich darauf konzentrieren, benachteiligte Menschen wieder ernst zu nehmen und sich für sie stark zu machen!

Veröffentlicht am 05.06.2013 von Alexander Ebert