Pflege braucht viele Hände

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Pflege braucht viele Hände

KAT_Held_SchweitzerUnumstritten ist, dass der demografische Wandel eine große Herausforderung der Zukunft ist. „Es bedeutet einen verstärkten Fachkräftebedarf in der Pflege“, betont MdL Kathrin Anklam-Trapp (SPD). „Ich wünsche mir, dass sich vermehrt junge Frauen und Männer dazu entschließen, diesen schweren, aber auch attraktiven Beruf zu ergreifen.“

Das Berufsfeld Pflege ist nicht nur von hoher gesellschaftlicher Bedeutung, es bietet auch einen sicheren Arbeitsplatz, denn Pflegende werden künftig noch stärker als heute gebraucht. „In der Pflege zu arbeiten, bedürftigen Menschen zu helfen, sie zu unterstützen und mit einfühlsamer Zuwendung zu begleiten, wird stets ein unverzichtbarer Wert in unserer Gesellschaft darstellen. Es ist aber auch ein Beruf, der Vielseitigkeit und Abwechslung bietet – kein Tag ist wie der andere“, so Anklam-Trapp.

Dieses Themenfeld  sowie verschiedene Formen von Pflege und Wohnen, die ein selbst bestimmtes Leben im Alter ermöglichen, werden bei der Veranstaltung diskutiert, zu der die Politikerin alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einlädt:

„Pflege braucht viele Hände“ am Freitag, 30. August 2013, 18.00 Uhr, in der  Senioreneinrichtung „Haus Jacobus“ in Osthofen, Neißestr. 24.

Gesprächspartner zu allen Fragen werden Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, Viola Jakob-Schier, Geschäftsstellenleiterin der Arbeitsagentur Bingen und SPD-Bundestagskandidat Marcus Held sein.

Veröffentlicht am 20.08.2013 von Alexander Ebert


Der S-Bahn-Halt in Osthofen wird ab April 2014 ausgebaut

Pressespiegel(Wormser Zeitung) Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann, Stadtbürgermeister Wolfgang Itzerodt (beide SPD), der Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, Anke Knorpp, sowie dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Hans-Hermann Seelig soll ein Bürgergespräch Bahnnutzer im Vorfeld über mögliche Behinderungen während der ab April 2014 für ein Jahr andauernden Bauarbeiten für den S-Bahn-Halt informieren. Bei einer Begehung des Bahnhofgeländes gemeinsam mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz, Jürgen Konz, erkundigten sich Hagemann und die Vertreter der Stadt nach dem aktuellen Planungsstand des S-Bahn-Ausbaus.

„Während der Bauarbeiten kann es für die täglich bis zu 2 400 ein- und aussteigenden Bahnnutzer zu Behinderungen kommen, zum Beispiel beim Zugang zum Bahnhof“, betonte Hagemann. Itzerodt und dessen SPD-Fraktionskollegen kündigten an, die Projektleitung der Baumaßnahme in den Stadtrat einzuladen. Bei dieser Gelegenheit soll geklärt werden, unter welchen Bedingungen das Bahneigentum auf der Ostseite des Bahnhofs – das verwilderte Gelände entlang Gleis 4 und die dahinter liegenden Gärten – an die Stadt übertragen werden kann. Dies würde es der Stadt ermöglichen, parallel zum S-Bahn-Ausbau Lärmschutzwände entlang der Gleise zu installieren. Zudem soll eine Rampenanlage auf der Ostseite einen barrierefreien Zugang zur bereits bestehenden Unterführung ermöglichen. Mit dem für Sommer 2015 geplanten Bauabschluss der S-Bahn-Ertüchtigung am Bahnhof soll ebenfalls feststehen, zu welchen Konditionen die ehemalige Ladestraße und einstige NATO-Rampe zwischen den beiden Unterführungen am Südende des Bahnhofes in städtischen Besitz übergehen kann. Im brachliegenden Bahngelände samt den abgebrannten Gebäuden der ehemaligen Raiffeisen-Lagerhalle sieht Hagemann einen „Schandfleck für Osthofen“. Mit dem Erwerb des Geländes durch die Stadt könne Parkraum geschaffen und eine für die innerstädtische Entwicklung wichtige Anbindung an das daran anschließende Wohngebiet geschaffen werden, stimmten Hagemann und Itzerodt sowie die Stadtratsvertreter überein.

AUSBLICK

Im Zuge des S-Bahn-Ausbaus sollen ab April 2014 am Bahnhof Osthofen unter anderem die Bahnsteighöhe angepasst und zwei Aufzugsanlagen an Haupt- und Mittelbahnsteig installiert werden.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis zum Sommer 2015 abgeschlossen sein. Von den dafür anfallenden Kosten von rund 5.6 Millionen Euro hat sich die Stadt ebenfalls zu beteiligen.

Veröffentlicht am 08.08.2013 von Alexander Ebert