Jahresversammlung des VdK Osthofen

Jahresversammlung des VdK Osthofen

Barrieren überwinden – Großes Interesse an VDK-Jahreshauptversammlung

Osthofen SPD-Spitze besucht den Sozialverband VDK.

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Bei der Jahreshauptversammlung des VDK-Osthofen vom 08.02.2014 stand das Thema Barrierefreiheit an erster Stelle.

Egon Strasser, erster Vorsitzender des VDK-Osthofen, betonte bereits während der Eröffnung die Schwierigkeiten bei der Suche eines barrierefreien Versammlungsortes in Osthofen. Nach der Entlastung des Vorstandes und der Überreichung von zahlreichen Ehrenurkunden an langjährige Vereinsmitglieder, zu denen auch der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann zählte, ergriff Thomas Goller als Stadtbürgermeisterkandidat der SPD Osthofen das Wort.

Goller würdigte zunächst die Verdienste des VDK und begrüßte das große Engagement des, durch den Eintritt der SPD-Fraktionsvorsitzenden Anke Knorpp, in Osthofen nunmehr 443 Mitglieder zählenden Sozialverbandes, der auf Bundesebene über 1,6 Millionen Mitglieder vertritt.

Die wachsenden Mitgliederzahlen des Verbandes, resümierte Goller,  seien zum einen erfreulich, verwiesen jedoch zum anderen zweifelsfrei auf den demographischen Wandel, der auch vor Osthofen nicht halt mache.

Deshalb sei es wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen und insbesondere auch für ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen das Leben zu erleichtern. Goller erläuterte, dass hier die Stadt Osthofen mit ihrer Zustimmung zum anstehenden barrierefreien Ausbau des S-Bahnanschlusses Weitsicht bewiesen habe.

Nachdem Goller Fragen zur anstehenden Bürgermeisterwahl und den Veränderungen in der Verwaltung beantwortet hatte, betonte er noch einmal mit Blick auf die Arbeit des VDK, dass Beharrlichkeit auf allen in Ebenen in schwierigen Fragen besonders wichtig sei, um etwas zu bewegen.

In diesem Zusammenhang wies der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und VG-Bürgermeister-Kandidat Hans Hermann Seelig auf den geplanten, jedoch kostenintensiveren barrierefreien Zugang zur künftigen VG-Verwaltung hin. Gerade für diesen, so Seelig, wolle er kämpfen, denn auch die ADD müsse letztlich einsehen, dass Barrierefreiheit für eine Verwaltung, die die Belange der Bürger erstnehme, unabdingbar sei.

„Die SPD wird sich auch zukünftig dafür engagieren, dass unsere Stadt für alle Bürger, egal in jeder Lebenssituation sie sich befinden, lebenswert und attraktiv bleibt“, hob abschließend der neue Schriftführer des SPD-Ortsvereins, Jörg Deibert, hervor und betonte, dass das neue SPD-Bürgerbüro insbesondere auch wegen der gegebenen Barrierefreiheit in die Löwenapotheke einziehen werde.

 

 

Veröffentlicht am 08.02.2014 von Peter Martens