Let’s „GO“!

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Let’s „GO“!

2015-06-22 Gruppenbild auf dem BaugeländeBauantrag für Gesundheitszentrum Osthofen (GO) eingereicht

Osthofen, 24. Juni 2015
Es ist jetzt schon eine echte Erfolgsgeschichte, die Architekt Jörg Deibert, Steuerberater Markus Seibert, Apotheker Martin Fähndrich  und der Allgemeinmediziner Dr. Carl Priester-Lasch zu verkünden haben. Bei einem gemeinsamen Treffen mit der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp , dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Hermann Seelig sowie weiteren Vertretern der SPD Osthofen, berichteten die vier Initiatoren des Gesundheitszentrums in Osthofen, kurz „GO“ genannt, über die noch ausstehenden Schritte bis Baubeginn. Auch MdL Anklam-Trapp sieht in dem neuen Ärztehaus einen wichtigen Zugewinn für die Wonnegaustadt.

„Das Ziel, für das wir gemeinsam jahrelang gekämpft haben, ist zum Greifen nah“, dankte Anklam Trapp den Initiatoren. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Goller, der SPD-Fraktion und dem Ortsverein als verlässlicher Partner hatte die Abgeordnete das Projekt aktiv begleitet. Mit den nun abgeschlossenen Verträgen sieht Anklam-Trapp die ärztliche Versorgung in der Region langfristig gesichert. Darüber hinaus kündigte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion an, auf Landesebene die Förderfähigkeit des Projekts prüfen zu lassen.

Auch die Ärztinnen und Ärzte um Dr. Carl Priester-Lasch, Dr. Dieter Emmrich, Dr. Markus Wallraven und Frau Dr. Claudia Hesse lobten die Kontinuität und Weitsicht der Verantwortlichen im Entscheidungsprozess. Bereits Altbürgermeister Bernd Müller und sein Nachfolger Wolfgang Itzerodt hatten ihrerseits den Anstoß gegeben und zu dem Projekt gestanden. „Jeder weiß, wie wichtig das GO für Osthofen und die Region ist“, reihte sich Bürgermeister Thomas Goller in die Riege seiner Vorgänger ein. Im Zuge des Zusammenschlusses der VG Wonnegau habe sich das Bahnhofsumfeld in Osthofen in den zurückliegenden Jahren zu einem wichtigen Infrastrukturknotenpunkt entwickelt. Patienten aus dem Umland wie Alsheim, Mettenheim und Worms werden künftig im S-Bahntakt oder mit dem Bus das Gesundheitszentrum ohne Probleme erreichen  können, konkretisierte Goller.

Stimmiges Gesamtkonzept

Nachdem zuletzt Bauplanungsrecht durch den Stadtrat geschaffen wurde, konnten nun alle Verträge mit den künftig niedergelassenen Ärzten abgeschlossen und der Bauantrag unterzeichnet werden. Damit entsteht ein einheitliches Gesamtkonzept auf dem ehemaligen Dr. Wander-Gelände. Über die ärztliche Grundversorgung hinaus soll ein breit gefächerter sekundärmedizinischer Bereich entstehen, an dem auch Apotheker Martin Fähndrich, Therapiezentrum-Inhaber Michael Klören mit 16 Festanstellungen sowie der ASB mit Tagespflegeangeboten teilnehmen werden. „Bereits Ende 2015 sollen die ersten Bagger rollen“, kündigte Projektleiter Architekt Jörg Deibert an.

Veröffentlicht am 29.06.2015 von Peter Martens