Das ändert sich 2018

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Das ändert sich 2018

Kindergeld

Das Kindergeld wird um 2 € erhöht. Eltern erhalten nun für die ersten beiden Kinder jeweils 194 € pro Monat, beim dritten Kind sind es 200 € und bei jedem weiteren Kind sogar 225 €.

Beitragssatz für Rentenversicherung

Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung sinkt von 18,7 auf 18,6 Prozent.
Im Juli können dann Rentnerinnen und Rentner mit deutlich mehr Geld rechnen. Erwartet wird ein Rentenplus von etwa 3%.

Hartz IV

Für Alleinstehende steigt der Regelsatz von 409 € auf 416 € pro Monat, bei Paaren erhöht er sich von 368 € auf 374 € pro Partner Die Grundsicherung für Kinder und Jugendliche steigt um 3 bis 5 €.

Streamingdienste sind im EU-Ausland nutzbar

Ab dem 20. März 2018 lassen sich Videos von Streamingdiensten, wie Netflix, Sky Go und Co. auch im Ausland anschauen! Das sogenannte Geoblocking fällt dann bei kostenpflichtigen Diensten weg. Dafür fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Social Media

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet Betreiber, eine einfache Beschwerdemöglichkeit zu schaffen. So sollen rechtswidrige Inhalte, Hass und Hetze leichter gemeldet werden können. Offensichtlich rechtswidrige Inhalte müssen in der Regel innerhalb von 24 Stunden entfernt werden.

Pauschalreisen

Für Buchungen ab Juli können Reisende können dann ihre Ansprüche zwei Jahre lang geltend machen statt bisher nur bis zu einem Monat nach der Rückkehr. Schlechter geschützt ist man dagegen vor Preiserhöhungen. Ein Rücktritt vom Vertrag ist erst ab 8% Teuerung möglich, nicht mehr 5%.

Mutterschutz

Arbeitgeber sollen es Mitarbeiterinnen grundsätzlich ermöglichen, während der Schwangerschaft weiterzuarbeiten. Um das zu ermöglichen, sind Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsplatz – falls notwendig – entsprechend umzugestalten. Beschäftigungsverbote gegen den Willen der Schwangeren sind nicht möglich. Auch für Studentinnen und Schülerinnen gilt eine sechswöchige Schutzfrist vor der Geburt, in der die werdende Mutter nicht mehr arbeiten muss, sowie ein achtwöchiges Beschäftigungsverbot nach der Entbindung.

Entgeltgleichheit

Um mehr Transparenz bei Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern zu schaffen, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig einen individuellen Auskunftsanspruch, wieviel die Kolleginnen und Kollegen bei einer gleichartigen Tätigkeit verdienen. Dies gilt für Betriebe ab 200 Beschäftigten.

 

Weitere Informationen und zusätzliche Neureglungen können Sie auf der Seite der Bundesregierung nachlesen:
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/ArtikelNeuregelungen/2018/neuregelungen-Januar2018/2017-12-19-neuregelungen-januar-2018.html
V.i.S.d.P. SPD Osthofen, Angelika Unselt

Veröffentlicht am 11.01.2018 von Matthias Tiefel


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