Besuch von Casa Nova

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Besuch von Casa Nova

Axel Sawitzki und Markus Deparade, Leiter des Projektes Casa Nova, freuten sich mit Eberhard Speidel, dem Geschäftsführer des Trägervereins „Mit Jugend gegen Drogen gGmbH“, über den Besuch der SPD in Osthofen bei Casa Nova.

Casa Nova gibt es seit mittlerweile 27 Jahren in Osthofen, es ist eine Nachsorge Wohngemeinschaft für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung, bei der mit Unterstützung der Alltag und der Kampf gegen die Sucht erprobt wird. Gleichzeitig gibt es durch die integrierte Schreinerwerkstatt die Möglichkeit verschiedene Qualifikationen zu absolvieren, um einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

So konnten die beiden Betreuer vor Ort auch von der großen Auslastung und den 2 mittlerweile auch außerhalb gelegenen Wohngruppen berichten. Mit Stolz erzählten sie von einigen sehr erfreulichen Erfolgsgeschichten, von Menschen die wieder mit beiden Beinen im Leben stehen und auch von bestandenen Gesellenprüfungen, die zu den besten in Rheinland Pfalz zählen.

Herr Speidel hatte dann auch einiges über die Arbeit des 1973 gegründeten Vereins „Mit Jugend gegen Drogen“ zu erzählen. Angefangen bei der Jugend und Drogenberatung in Worms und Alzey, die jedes Jahr mehr als 800 Fälle betreut.“Die Zahlen von Worms sind vergleichbar mit Frankfurt“, beurteilte er die Brisanz der Situation. Er berichtete über die Arbeit von Sawitzki und Deparade in der JVA Frankenthal und dem Frühinterventionsprojekt Fred, welches sich an Jugendliche wendet und natürlich über die Historie von Casa Nova. Zur baulichen Geschichte konnten dann auch Klaus Hagemann, Mitinitiator und stellv. Vorsitzender des Trägervereins sowie Thomas Goller, Bürgermeister von Osthofen beitragen.

Dann wurde das Thema der Finanzierung angesprochen. Diese wird durch die Stadt Worms, den Kreis Alzey-Worms, das Land Rheinland Pfalz und andere Seiten in unterschiedlicher Höhe und Spendierfreudigkeit über die Jahre bestritten.

So kam das Gespräch auch auf anstehende Baumaßnahmen. Da Casa Nova ein 27 Jähriges Stückwerk ist und den Bedürfnissen nach erweitert wurde, steht nun eine nötige Grundsanierung an. Worauf Thomas Goller direkt den Osthofener Sanierungsbeauftragten Herrn Deubert ins Gespräch brachte, der angesprochen werden soll, um einen Beratungstermin für eventuelle Beihilfen zu finden. Denn das Gelände liegt im Osthofener Sanierungsgebiet.

Mit der anschließenden Besichtigung und noch zusätzlichen Informationen über Drogen und Süchtige im Allgemeinen, wurde es ein kurzweiliger und sehr informativer Besuch für die Osthofener SPD.

Veröffentlicht am 29.07.2018 von Matthias Tiefel


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