IGS Ausbau des Schulstandorts Osthofen – Entlastung für die Schulstandorte Eich, Westhofen und Worms

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IGS Ausbau des Schulstandorts Osthofen – Entlastung für die Schulstandorte Eich, Westhofen und Worms

OSTHOFEN – Nach dem sich in Osthofen eine parteiübergreifende Mehrheit für die Integrierte Gesamtschule (IGS) ausgesprochen hat und die SPD Fraktion einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrats einbrachte lud die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) zu einem Informationsaustausch in die Realschule ein. Zusammen mit Schulleiter Hans-Walter Reinhard konnte sie neben Bürgermeister Bernd Müller (SPD), Uwe Fischer vom Schulelternbeirat der Realschule (SEB), SPD-Fraktionschef Kai Kronauer, der Schulleiterin der Goldberg-Hauptschule Angelika Gronenberg und Hans-Hermann Seelig (Vorsitzender der SPD Osthofen) begrüßen.

„Ich bekomme jeden Tag E-Mails, Schreiben und Anrufe, in denen sich Eltern für die Schaffung einer IGS in Osthofen aussprechen. Mich hat es sehr gefreut, dass sich neben der SPD auch die FWG und, im Gegensatz zur Landes-CDU, die CDU Osthofen für diese zukunftsweisende Schulart ausgesprochen haben. Um mir nun ein Bild vor Ort zu machen habe ich sie heute eingeladen“, so die Abgeordnete Anklam-Trapp zu Beginn der Veranstaltung. Sie zeigt sich davon überzeugt, dass eine IGS den Schul- und Bildungsstandort Osthofen stärken würde und gut wäre für alle Kinder. Dem stimmten Bürgermeister Müller und Kai Kronauer zu.

Realschulleiter Reinhard zeigte sich offen für die Überlegungen, „wir sind für jede Neuerung offen“, verwies aber auch auf die Ängste der Lehrer- und Elternschaft. „Viele haben Angst, das die Leistung und das Ansehen der IGS schlechter sein wird, als das der Realschule“. Dem widersprach die Landtagsabgeordnete: „In einer Schule werden dann sowohl Hauptschul- und Realschulabschluss, aber eben auch das Abitur angeboten werden können. Den Kindern kann mehr Zeit geboten werden sich individuell zu entwickeln, schwache als auch starke Kinder können so gezielt gefördert werden. Und der Bildungsstandort Osthofen wird so gestärkt werden.“ so Anklam-Trapp.

Im Laufe des mehr als eineinhalb stündigen Gesprächs waren sich alle Beteiligten darin einig, dass man bei allen Überlegungen dem ganzen Wonnegau eine positive Perspektive eröffnen muss, egal ob man sich letztlich für die IGS oder die Realschule plus entscheidet. „Es herrscht Offenheit, jetzt müssen alle notwendigen Vorarbeiten für eine endgültige Entscheidung getroffen werden“, fasste Anklam-Trapp zusammen. Bernd Müller bekräftigte dies mit den Worten: “Wir wollen miteinander etwas positives für Osthofen machen“.

Der Schulstandort Osthofen, mit der sehr guten Verkehrsinfrastruktur bietet sich aus Sicht der an der Veranstaltung Beteiligten an, insbesondere weil sowohl die Realschule, als auch die Haupt- und die Förderschule gute Rufe haben. „Positiv ist auch, dass sie alle nebeneinander liegen. Hier sind Synergien möglich“, so Hans-Hermann Seelig. Bernd Müller kündigte an, dass die Stadt im Januar 2008 mit allen Schulen das Gespräch hierzu suchen wird. “Ich habe bereits an Ministerin Ahnen geschrieben, damit noch bestehende Unklarheiten geklärt werden können, im Januar nächsten Jahres werde ich dann das Gespräch mit den betroffenen Schulen erneut suchen“, so Müller.

Veröffentlicht am 13.12.2007 von Peter Martens


Geschichte weist Weg in die Zukunft – MdB Hagemann: 2009 wird Osthofen 1225 und SPD-Ortsverein 100 Jahre

OSTHOFEN – Eine engere Verbindung zwischen Vergangenheit, aktuellen und künftigen politischen Herausforderungen hat der Bundestagsabgeordnete und Osthofener Ratsmitglied Klaus Hagemann (SPD) bei der traditionellen Weinprobe des Osthofener SPD-Ortsvereins im Weingut Steinmühle angeregt. Die örtliche SPD mit ihrem Vorsitzenden Hans-Hermann Seelig hatte den SPD-Parlamentarier als Ehrengast und Gesprächspartner eingeladen.

„Aus der Geschichte lernen heißt, Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können“, überschrieb Hagemann seine Ausführungen. Bereits der Ort des diesjährigen Treffens, die Steinmühle, habe als Geburtshaus von Wendelin Weißheimer, dem Komponisten, Kapellmeister und Sozialdemokraten historische Wurzeln. Auf den großen Parteitagen der SPD im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Weißheimer mit dabei. Auf Einladung Weißheimers habe 1864 sogar der Begründer der SPD, Ferdinand Lassalle, Osthofen besucht. Da im kommenden Jahr der 170. Geburtstag Weißheimers anstehe und im darauf folgenden Jahr 2009 der SPD-Ortsverein seinen 100. Geburtstag feiert, sollten beide Ereignisse Anlass für zahlreiche Veranstaltungen der Osthofener SPD sein. Dabei sollten die Lehren aus der Geschichte der Arbeiterpartei für die Zukunft sowie die Leistungen der SPD in Osthofen beleuchtet werden, schlug Hagemann vor. So sei beispielsweise aus der Arbeiterbewegung heraus unter anderem die Schul- und Weiterbildung auch in Osthofen als ein großes Ziel erwachsen. Ganz aktuell sei in diesem Lichte die Debatte um eine Integrierte Gesamtschule (IGS) mit gymnasialer Oberstufe zu sehen. Das Eintreten für eine solche Schulform müsse auch als Standortpolitik betrachtet werden und sei eine große Chance für Osthofen und die gesamte Region, betonte Hagemann.

Die Chance auf Bildung und die Förderung jedes einzelnen Talentes sei unabhängig vom Geldbeutel der Eltern notwendig, um aus dem Armutskreislauf zu entkommen. Deshalb habe sich Hagemann persönlich und mit der SPD-Bundestagsfraktion gegenüber dem Koalitionspartner nachhaltig für die jetzt beschlossene Erhöhung des BAföG für Schüler und Studenten wie auch des „Meister-BAföG“ eingesetzt. Aber auch Kindern aus einkommensschwachen Familien müsse geholfen werden. So sollen Bundeszuschüsse für gesunde und ausreichende Ernährung in Kitas und Schulen geleistet werden, ein so genanntes „Schulstart-Paket“ für Erstklässler aus ärmeren Familien bereitgestellt und eine warme Mahlzeit für bedürftige Kinder eingeführt werden.

Im Bereich der beruflichen Bildung sei die steigende Anzahl an Lehrstellen positiv, befand Hagemann. Dennoch dürften dabei die „Altbewerber“, die in den Vorjahren noch keine Lehrstelle gefunden hätten, jetzt nicht vergessen werden. Mit der „Nationalen Qualifizierungsoffensive“ sollen verstärkt Anreize für die Schaffung zusätzlicher Lehrstellen und Qualifizierungsmaßnahmen geschaffen werden.    

2009: 1225 Jahre Osthofen

„Das Jahr 2009 stelle aber auch für die Stadt Osthofen ein ganz besonderes Jahr dar“, betonte der SPD-Bundespolitiker. 1225 Jahre sind dann seit der ersten urkundlichen Erwähnung Osthofens 784 im Lorscher Kodex vergangen. Aufgrund dessen sollte der Kulturpolitik ein Schwerpunkt eingeräumt und die Chronik der Stadt fortgeschrieben werden, in welcher die Entwicklung Osthofens in Geschichte und Gegenwart sowie die Herausforderungen der Zukunft beleuchtet werden.

Dank für Unterstützung bei Unterführung

„Wir werden die Anregungen von Klaus Hagemann gerne aufgreifen und entsprechende Anträge im Stadtrat einbringen sowie Arbeitsgruppen bilden“, sagte der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Kai Kronauer. Als Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages berichtete Hagemann abschließend, dass im Bundeshaushalt 2008 die Gelder für den Bundesanteil der Unterführung in der Friedrich-Ebert-Straße/Rheinstraße (L 386) unter der Bahnlinie hindurch zur Verfügung stünden.

Veröffentlicht am von Peter Martens


Abgeordnete löst Versprechen ein – Schülerinnen und Schüler der Wonnegauschule besuchen die SPD-Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp im Landtag

Mainz/Osthofen – Bei Ihrem Besuch der neunten Klasse der Wonnegauschule am Schulbesuchstag der Landtagsabgeordneten am geschichtsträchtigen 9. November versprach die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) den Schülerinnen und Schülern einen Besuch des rheinland-pfälzischen Landesparlaments. Dieses Versprechen löste Anklam-Trapp nun ein. „Das zeitnahe Einlösen meines Versprechens an die Klasse war mir besonders wichtig“, so die Landespolitikerin.

Zu Beginn gab es für die Klasse einen Film über das Zustandekommen eines Gesetzes. Hier würden anschaulich die einzelnen Schritte der parlamentarischen Gesetzgebung vom Gesetzesvorschlag, den einzelnen Lesungen und Beratungen in den Ausschüssen, bis hin zur Ausfertigung argestellt. „Gesetzgebung und Beratung sind die vornehmste Aufgabe eines Parlamentariers und einer Parlamentarierin“, so Anklam-Trapp. Im Anschluss daran ging es in den Plenarsaal. Dieser beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sehr. Hier spielten sie mit Humor aber dennoch ernsthaft, unter der fachkundigen Anleitung der Abgeordneten, das Werden eines Gesetzes nach und saßen schon einmal auf den Plätzen der Abgeordneten und auf der Regierungsbank probe. Die Schülerinnen und Schüler, sowie die sie begleitenden Schuldirektorin und die Klassenlehrerin übernahmen die Positionen von Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen, sowie des Parlamentspräsidiums und leiteten gekonnt die Sitzung. Durchgespielt wurde die dritte Lesung mit Wortmeldungen und kleinen Redebeiträgen der Schüler. Hierbei stellten sie viele Fragen zum genauen Ablauf einer Plenarsitzung und waren an vielen Details des Parlamentsbetriebs interessiert. Besonderes Interesse zog die historische Schwarz-Rot-Goldene-Fahne im Plenum des Mainzer Landtages auf sich. „Diese Fahne ist ein besonderes Original. Es ist eine der letzten Fahnen, die während des Hambacher Festes von 1832 mitgeführt wurde. Dieses Feier war der Beginn der ersten Einheits- und Demokratiebewegung in Deutschland“, so die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp. Den Abschluss des interessanten Besuchstages im Landesparlament bildete ein Essen im Restaurant des Landtages.

Veröffentlicht am von Peter Martens


„Übernahme durch Nestlé stärkt Standort Osthofen“ – MdB Hagemann informiert sich bei Novartis über Zukunftsperspektiven

Osthofen – Bei einem Rundgang durch den Produktionsbereich informierten Geschäftsführer Albrecht Vallendar und Betriebsratsvorsitzender Helmut Litzius den SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann über die Neu-Investitionen am Standort Osthofen.

Der geplante Verkauf des Geschäftsbereichs „medizinische Ernährung“ einschließlich des Osthofener Novartis-Werkes an die Nestlé AG soll den Standort Osthofen stärken und wird aus heutiger Sicht wohl keine Arbeitsplätze kosten. Darüber informierten Geschäftsführer Albrecht Vallendar und der Betriebsratsvorsitzende Helmut Litzius den Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann (SPD), der sich im Rahmen eines Betriebsbesuchs über die Zukunftsplanungen des größten Arbeitgebers und wichtigen Gewerbesteuerzahlers in Osthofen erkundigte.

Ende des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der Geschäftsbereich „Medical Nutrition“ von Nestlé übernommen werden soll. Sofern bei Nestlé die Kartellbehörden aller beteiligten Länder zustimmen, könnte der Übernahmeprozess im dritten Quartal 2007 abgeschlossen sein. „Mit der Übernahme der Sparte kommen wir weg von einem Randbereich bei Novartis hin zum Kerngeschäft bei Nestlé“, sagte Vallendar. Nestlé sei vom Standort Osthofen sehr angetan gewesen, dessen Stärke die Herstellung von verschiedensten hochspezialisierten Produkten auch in kleineren Mengen sei. Durch die Nestlé-Übernahme werde deshalb der Osthofener Standort gesichert und es ergeben sich überdies neue Wachstumsmöglichkeiten vor Ort, ist sich Vallendar sicher. Konkrete Investitionsvorhaben und Kapazitätserweiterungen für Osthofen sind bereits in der Planung. Auch die Anzahl der Mitarbeiter könne sich dadurch erhöhen. Derzeit sind 240 Mitarbeiter im Osthofener Werk beschäftigt.

Eine Reihe neuer Investitionen wurden bereits in den vergangenen Jahren getätigt. So wurde beispielsweise in neue Produktlinien, umfangreich in Lärm- und Umweltschutzmaßnahmen, aber auch in den Bau einer neuen Kantine und eines Sozialgebäudes für die Mitarbeiter investiert.

Europaweite Produktentwicklung in Osthofen

Von besonderem Interesse war für Hagemann, der für den Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zuständig ist, der Entwicklungsbereich bei Novartis. Dieser Sektor solle ausgebaut und dafür drei neue hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden.

„In Osthofen werden dabei auch für andere Standorte europaweit neue Produkte entwickelt“, erklärte Vallendar. Hagemann informierte den Novartis-Geschäftsführer in diesem Zusammenhang auch über die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Ab September 2006 gebe es beispielsweise die Forschungsprämie, mit deren Hilfe gemeinsame Projekte zwischen KMUs und Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen sowie Universitäten gefördert werden.

Veröffentlicht am von Peter Martens


„Realschule Osthofen und Otto-Hahn-Schule Westhofen können mit dem Ganztagsangebot loslegen“ – 55 Ganztagsschulen in RLP zum neuen Schuljahr

OSTHOFEN/WESTHOFEN – Die Realschule Osthofen, die Grundschule und die Regionale Schule Westhofen (Otto-Hahn-Schule) werden zum Schuljahr 2008/2009 Ganztagsschulen. Dies stelle eine große Chance für viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte dar, freut sich die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp aus Monsheim. „Hausaufgabenbetreuung, Mittagessen, unterrichtsvertiefende Maßnahmen und pädagogische Angebote: All diese sinnvollen und erfolgreichen Maßnahmen werden künftig auch an der Realschule Osthofen und der Otto-Hahn-Schule Westhofen umgesetzt“, so die Abgeordnete, die sich selbst im Bildungsministerium für die Schulen stark gemacht hatte.

Insgesamt würden in Rheinland-Pfalz 55 Ganztagsschulen zum nächsten Schuljahr starten. Vorraussetzung: Bis Mitte März liegt die erforderliche Anzahl von verbindlichen Anmeldungen vor. Damit würde die Zahl der Ganztagsschulen auf landesweit 458 Ganztagsschulen steigen. „Ich appelliere an alle interessierten Eltern in Osthofen, der Verbandsgemeinde Westhofen und Umgebung, dieses Angebot durch die verbindliche Anmeldung ihrer Kinder möglich zu machen. Die Ganztagsschule ist eine von Eltern und Lehrkräften gewollte Einrichtung, weil sie funktioniert und für alle sichtbar den Schülerinnen und Schülern eine große Unterstützung leistet“, so die Abgeordnete abschließend. Das Ganztagsschulprogramm ist 2002 gestartet und wird auch in dieser Legislaturperiode fortgesetzt. Rund 200 zusätzliche Ganztagsschulangebote sollen in diesem Zeitraum bis 2011 entstehen.

Veröffentlicht am 12.12.2007 von Peter Martens