Größte Fraktion im Kreistag – Verluste bei CDU und FWG

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Größte Fraktion im Kreistag – Verluste bei CDU und FWG

ALZEY-WORMS Die SPD bleibt mit 16 Sitzen größte Fraktion im Kreistag Alzey-Worms. Dies geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor. Verlierer der Wahl ist die CDU mit einem Minus von 5,74 Prozent.

Damit stellt die CDU künftig nur noch 14 Sitze, die FDP legt mit 2,39 auf 8,89 Prozent zu und stellt acht Kreistagsmitglieder. Die FWG verliert leicht und stellt mit einem Stimmenanteil von 12,13 Prozent künftig sechs Sitze. Bündnis 90/Die Grünen erhalten 8,10 Prozent an Wählerstimmen und entsenden vier Vertreter in das Kreisparlament.

 

Mit einem Sitz ist erstmals DIE LINKE im Kreistag verteten. Sie erhält 2,87 Prozent. Ebenso eine rechte Partei. Sie stellt ein Kreistagsmitglied.

 

Die gewählten Bewerberinnen und Bewerber der SPD Alzey-Worms:

 

1. Klaus Hagemann, MdB (31.053 Stimmen)

2. Kathrin Anklam-Trapp, MdL (23.343 Stimmen)

3. Heiko Sippel, MdL (22.722 Stimmen)

4. Gerhard Kiefer (21.527 Stimmen)

5. Gerhard Seebald (20.979 Stimmen)

6. Bernd Müller (20.393 Stimmen)

7. Ute Beiser-Hübner (20.239 Stimmen)

8. Ralph Bothe (19.646 Stimmen)

9. Jutta Dexheimer (19.618 Stimmen)

10. Ingo Kleinfelder (19.528 Stimmen)

11. Gerd Rocker (19.300 Stimmen)

12. Klaus Willius (19.261 Stimmen)

13. Franz-Josef Lenges (19.250 Stimmen)

14. Hans-Jürgen Piegacki (19.088 Stimmen)

15. Nicole Sommer-Kundel (19.072 Stimmen)

16. Bernd Westphal (18.811 Stimmen)

 

Quelle: www.kreis-alzey-worms.eu

Veröffentlicht am 12.06.2009 von Peter Martens


Land sagt Mittel für Schulbau zu – MdL Sippel: Bildung fördern, Konjunktur beleben

MAINZ/ALZEY-WORMS 216 Baumaßnahmen an Schulen in Rheinland-Pfalz werden in diesem Jahr mit mehr als 105 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert. Neben den Baumaßnahmen aus dem Konjunkturprogramm II, die mit 55 Millionen Euro unterstützt werden, fließen 50 Millionen Euro aus dem Landesschulbauprogramm an die Schulträger.

„Auch den Schulen im Landkreis Alzey-Worms kommen Fördergelder zugute“, bemerkt Landtagsabgeordneter Heiko Sippel, der im Gespräch mit der Staatssekretärin im Bildungsministerium, Vera Reiß, auf die Vorhabenliste aufmerksam gemacht hatte. So erhält der Landkreis Alzey-Worms in diesem Jahr einen Betrag in Höhe von 335.000.- Euro als Anteilsfinanzierung für den Neubau der Förderschule für ganzheitliche Entwicklung in Alzey. Der Verbandsgemeinde Alzey-Land werden 190.000.- Euro für die Baumaßnahmen an der Grund- und Hauptschule Flomborn überwiesen. Aus Mitteln der Konjunkturprogramms II wird der Stadt Alzey eine Landeszuwendung in Höhe von 345.000.- Euro für den Ausbau des Ganztagsschulbereichs an der Nibelungenschule in Alzey gewährt. Die Verbandsgemeinde Westhofen kann sich über 875.000.- Euro für die Baumaßnahmen an der Otto-Hahn-Schule in Westhofen freuen.

Für Heiko Sippel leisten die Landesmittel für den Schulbau eine hervorragende Unterstützung für die Kommunen zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur. Wichtig sei zudem, dass die Baumaßnahmen zu Aufträgen für die regionale Baubranche führten. „Damit werden in schwieriger Zeit Arbeitsplätze gesichert“, so Sippel.

Von der Gesamtsumme würden in den nächsten Tagen Gelder in Form von Bewilligungen bereitgestellt, weitere Projekte können zudem nach Abschluss der baufachlichen Prüfung mit einer Förderung rechnen, so zum Beispiel der Bau einer Mensa an der neuen IGS in Osthofen.

Sippel verweist darauf, dass das Land bereits im April im Zuge des Konjunkturprogramms eine Fördersumme in Höhe von 136 Millionen Euro für Sanierungsprojekte insbesondere zur Energieeinsparung an Schulgebäuden zugesagt habe, wovon 3,75 Millionen Euro an die Schulträger im Landkreis Alzey-Worms gingen.

Veröffentlicht am von Peter Martens


Malu Dreyer: Land ist gut vorbereitet – Ministerium hat Hotline eingerichtet

MAINZ Heute hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Anbetracht der weltweiten Ausbreitung der Neuen Grippe die Höherstufung auf die Phase 6 bekannt gegeben. „Rheinland-Pfalz ist auf die aktuelle Entwicklung gut vorbereitet“, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz unterstrich. Sie wies darauf hin, dass seit einiger Zeit damit zu rechnen war, dass die WHO die Phase 6, also den Pandemiefall, ausrufen würde. Das bedeute nicht, dass das Virus gefährlicher geworden sei. „Im Gegenteil: Die bisher bekannt gewordenen Krankheitsfälle verlaufen in der Regel sehr milde, wie beispielsweise der Fall des vierjährigen Mädchens aus dem Donnersbergkreis zeigt, das vergangene Woche Krankheitssymptome aufwies und am Montag bereits wieder in die Kindertagesstätte gehen kann“, betonte Malu Dreyer.

„Wir nehmen die Situation ernst, sind aber sehr gut vorbereitet. Alle bisher ergriffenen Maßnahmen werden gemäß den gemeinsamen Planungen von Bund und Ländern fortgeführt. Zur Besorgnis gibt es nach wie vor keinen Anlass“, sagte die Ministerin.

 

Auch das Robert Koch-Institut betonte, dass es sich aus deutscher Sicht um eine formale Ausrufung handele. Faktisch ändere sich in Deutschland nichts mit der Ausrufung der Phase 6. Auch wenn noch mit einer Zunahme der Krankheitsfälle gerechnet werden müsse, entspreche das Infektionsgeschehen in Deutschland nicht dem einer Pandemie. Deutschland sei auf diese Situation gut vorbereitet. Grundlage sei der Nationale Pandemieplan, der in den letzten Jahren in allen Details gemeinsam von Bund und Ländern ausgearbeitet wurde.

Die aktuellen Maßnahmen zielen nach wie vor darauf ab, die weitere Ausbreitung des Neuen Influenzavirus einzudämmen. Das ist dem öffentlichen Gesundheitsdienst in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft bisher gut gelungen. Rheinland-Pfalz hat nach Angaben der Ministerin frühzeitig mit den Vorbereitungen begonnen, um die Bürgerinnen und Bürger für den Fall einer Pandemie wirksam zu schützen. Grundlage dafür ist der rheinland-pfälzische Pandemieplan, der sich am nationalen Pandemieplan orientiert und der auf der Homepage des Ministeriums unter www.masgff.rlp.de zu finden ist.

 

Besonders großen Wert habe das Gesundheitsministerium darauf gelegt, dass die erforderlichen Maßnahmen im Falle einer Pandemie mit allen anderen für die Gesundheit der Bevölkerung zuständigen Stellen entwickelt und abgestimmt wurden. „Ein zentraler Punkt ist die reibungslose Kommunikation und der Informationsfluss zwischen den beteiligten Stellen; das haben wir in Rheinland-Pfalz sichergestellt“, so Malu Dreyer.

 

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat bereits im Mai eine Hotline zur Neuen Grippe eingerichtet. Die Telefon-Hotline beantwortet werktags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der Telefon-Nummer 06131/165200 Fragen aus der Bevölkerung im persönlichen Gespräch. Am Wochenende und an Feiertagen liefert eine Bandansage die wichtigsten Informationen.

Veröffentlicht am von Peter Martens