„Im Namen der Kinder: Petition unterzeichnen!!!“ – Anklam-Trapp unterstützt Online-Petition gegen Betreuungsgeld

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„Im Namen der Kinder: Petition unterzeichnen!!!“ – Anklam-Trapp unterstützt Online-Petition gegen Betreuungsgeld

Die Diskussion um die Einführung des Betreuungsgeldes in Deutschland hält weiter an. „Ich bin sehr froh, dass die Jusos Ingelheim und Umgebung eine Petition an den Deutschen Bundestag eingereicht haben“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp.

Innerhalb weniger Stunden haben sich bereits 200 Menschen an dieser Petition beteiligt. „Das ist großartig, aber es müssen noch mehr werden!“ so die Politikerin, die bereits unterzeichnet hat. „Wichtig ist, dass wir einen spürbaren Protest deutlich machen.“

 

Mit der Petition wird die Bundesregierung aufgefordert, auf die Einführung eines so genannten Betreuungsgeldes zu verzichten und sich statt dessen stärker als bisher an der Finanzierung der Betreuungsangebote für Kinder in kommunaler und privater Trägerschaft zu beteiligen sowie für ein flächendeckendes Angebot einer Ganztagsbetreuung für Kinder zu sorgen. „Das Betreuungsgeld ist nichts anderes als eine Fernhalteprämie und stellt den berechtigten Anspruch, Kindern eine gute Ganztagsbetreuung in Kindertagesstätten zu ermöglichen, in Frage“, ist in der Petition zu lesen.

 

„Die Ergebnisse einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu bestehenden Modellen des Betreuungsgeldes in Europa sind eindeutig“, betont Anklam-Trapp. „Die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten fördert die sozialen und kognitiven Kompetenzen, ebenso die Sprachentwicklung von Kindern. Dadurch werden die Bildungschancen der Kleinen enorm erhöht.“ Außerdem führe das Betreuungsgeld zu einer weiteren Benachteiligung von Frauen, weil sie damit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen können, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen, gibt die Politikerin zu bedenken.

 

Die Petition ist online zu finden unter http://openpetition.de/petition/online/fuer-kitas-statt-betreuungsgeld. Weiterhin gibt es Unterschriftenlisten unter http://openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/fuer-kitas-statt-betreuungsgeld, die zur Weitergabe an das Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten Kathrin Anklam-Trapp geschickt oder gefaxt werden können: Bebelstraße 55 A, 67549 Worms oder Telefax (0 62 41) 206 99 95.

 

 

Veröffentlicht am 30.04.2012 von Peter Martens


Optimale medizinische Versorgung auf dem Land – Kronauer: „MVZ ist eine gute und wichtige Entscheidung für Osthofen und den Wonnegau“

„Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Tatsache, dass es die Bevölkerung immer weiter weg vom Land in Großstädte zieht, ergeben sich für Politik und Gesellschaft ganz neue Herausforderungen im Bereich der Medizinischen Versorgung“ erklärte Klaus Pfitzner, einer der Initiatoren des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Osthofen, in der jüngsten öffentlichen Fraktionssitzung der SPD Osthofen, an der die Bevölkerung sehr zahlreich teilgenommen hatte.

Kai Kronauer, Vorsitzender der SPD Stadtratsfraktion machte in seiner Begrüßung deutlich, dass in wenigen Jahren, die drei noch verbleibenden Allgemeinmediziner in den Ruhestand gehen werden. „Danach sieht es mit der medizinischen Versorgung in Osthofen schlecht aus. Wir müssen deshalb jetzt handeln, damit auch in den nächsten fünfundzwanzig bis dreißig Jahren Ärzte jeder Art in Osthofen tätig sind.“ Kronauer machte deutlich, dass auch ehrenamtliche Kommunalpolitiker Rahmenbedingungen schaffen müssen, um die ärztliche Versorgung auf Dauer zu gewährleisten. Umso erfreuter zeigte sich deshalb der Sozialdemokrat, dass bei dem Trio aus Osthofen und Westhofen das Medizinische Versorgungszentrum auf die Agenda gekommen ist. „Das ist für Osthofen und den Wonnegau eine gute und wichtige Entscheidung, die Unterstützung braucht“, so der Fraktionschef.

 

Für den Allgemeinmediziner Klaus Pfitzner und seine beiden OsthofenerPartner, Jörg Deibert (Architekt) und Markus Seibert (Steuerberater), ist die Lösung zur optimalen medizinischen Versorgung auf dem Land die Errichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums. Neben der Minimierung der Investitionsrisiken für Ärzte wird die Patientenversorgung – unter anderem durch eine optimierte Kommunikation – stark verbessert. Pfitzner hob während seines Vortrags mehrfach hervor, dass für ihn die SPD Osthofen während der ganzen Planungsphase nicht nur ein politischer Partner gewesen ist, sondern – zum Wohle der Bevölkerung – ein aktiver Unterstützer des Projekts „MVZ“.

 

„Warum am Bahnhof? Wir wissen, dass die Stadt Osthofen das Gebiet um den Bahnhof für viel Geld zu einer neuen Mitte hat werden lassen. Wir wissen, dass es wichtig ist, das Gelände an den Gründerzeithäusern zu gestalten, als dass es nur als Parkplatz genutzt wird und wir wissen, dass die Menschen auch aus dem Umland, mit Bus oder Bahn nach Osthofen kommen“, so Architekt Deibert.

 

Neben der Allgemeinmedizin sollen auch innere Medizin, Gynäkologie, Kinderheilkunde, Orthopädie und Augenheilkunde vertreten sein. Markus Seibert hob hervor, dass Osthofen durch das MVZ außerdem einen eigenen Rettungsdienst bekommt.

 

„Sollte der Bau – wie geplant – 2013 starten, dann wird das MVZ bereits 2014 in Betrieb genommen werden können“, so Jörg Deibert.

 

Peter Martens

Veröffentlicht am von Peter Martens